Termine:

Ticket-Hotline

01805 / 969 000 666

(0,14 €/Min je Anruf aus dt. Festnetz / Mobilfunk max 0,42 €/Min)

27.11.11 VELUX EHF CL: Nach Sieg über Plock bereits im Achtelfinale

34:25 (14:10)-Erfolg gegen polnischen Meister sichert nächste Runde

Der HSV Handball hat bereits nach dem sechsten Spieltag der VELUX EHF Champions League-Gruppenphase das Achtelfinale der Handball-Königsklasse sicher. Der Tabellenführer der Vorrundengruppe C gewann in der Sporthalle Hamburg auch das Rückspiel gegen den polnischen Meister Orlen Wisla Plock mit 34:25 (14:10) und baute seinen Spitzenrang weiter aus. Aus einer guten Abwehr heraus, mit einem überragenden Dan Beutler im Tor, bestimmte der HSV Handball die Partie vor 3.240 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg über die gesamte Spielzeit. In Hans Lindberg, mit sieben Treffern, und Matthias Flohr, mit sechs Toren, hatte der HSV zudem die beiden erfolgreichsten Schützen des Spiels in seinen Reihen.

Beste Handball-Stimmung beim Rückspiel

In der mit 3.240 Zuschauern besetzten Sporthalle Hamburg, davon rund 300 mitgereiste Fans aus Polen, entwickelte sich bereits vor dem Anpfiff eine wunderbare Handball-Stimmung. Auf Seiten des HSV Handball vor allem auch, weil Bertrand Gille von Beginn an eingesetzt werden konnte. Der Weltmeister hatte im Hinspiel in Plock noch gefehlt, einen Härtetest beim Aufwärmen aber erfolgreich absolviert und konnte so die HSV-Abwehr verstärken. Im Defensiv-Verbund mit Torhüter Dan Beutler bestimmten die Gastgeber die Anfangsphase und ließen lediglich zwei Gegentore zu. So konnte der Hamburger Angriff früh eine deutliche Führung heraus werfen (7:2, 12. Minute). In der Folge kam der polnische Meister allerdings besser ins Spiel und mit dem 7:9 auf zwei Tore heran (17.). Den Anschlusstreffer konnte der HSV jedoch bis zum Pausenpfiff, auch dank der zwölf Paraden von Dan Beutler im ersten Durchgang, verhindern. In den Schlussminuten des ersten Durchgangs legten die Hausherren stattdessen wieder einen Vier-Tore-Vorsprung vor. Beim Stand von 14:10 für den HSV wurden die Seiten gewechselt.

HSV setzt sich weiter ab und gewinnt deutlich

Die zweite Hälfte bot den Fans noch mehr Tempo und noch mehr Tore. Den Gästen war der erste Treffer nach der Pause vorbehalten (11:14, 31.), der HSV antwortete jedoch mit drei Torerfolgen in Serie und ging somit erstmals mit sechs Toren in Führung (17:11, 34.). Weiterhin gewann die Abwehr mit Dan Beutler, der nach 60 Minuten auf 21 Paraden und somit 46 % abgewehrte Würfe kam, die Bälle zugunsten der Offensive. Nachdem der schwedische Keeper des HSV auch einen Siebenmeter abwehrte, erhöhten Kapitän Guillaume Gille und Matthias Flohr auf der anderen Seite auf 24:15 (45.). Damit war eine Viertelstunde vor dem Ende bereits die Vorentscheidung gefallen. Nicht nur im Spiel, sondern auch darüber, dass der HSV Handball vorzeitig ins Champions League-Achtelfinale einziehen würde. In der Schlussphase verkürzten die Gäste zwar noch einmal auf 24:30 (58.), allein in der 60. Minute legte der HSV durch Marcin Lijewski und Hans Lindberg jedoch noch einmal zwei Treffer in kurzer Folge nach. Der dänische Rechtsaußen war am Ende mit sieben Toren bester Werfer des Spiels. Matthias Flohr, der ohne Torsten Jansen als Partner auf der Linksaußen-Position auskommen musste, gelangen sechs Tore.

HSV Handball: Beutler (21/1 Paraden, 1.-60.); Bitter n.e.; 
Lindberg 7/4, Flohr 6, Duvnjak 4, Lackovic 4, Vugrinec 3, Hens 3, Schröder 2, Vori 2, Lijewski 2, G. Gille 1, B. Gille

Orlen Wisla Plock: Wichary (15/3 P., 1.-41., 49.-60.); Seier (41.-49. und für einen Siebenmeter eingewechselt)
Wisniewski 4, Eklemovic 3, Syprzak 3/1, Paczkowski 3, Chrapkowski 3, Spanne 3, Zolotenko 2, Bäckström 2, Toromanovic 2, Kubisztal, Kwiatkowski, Kavas, Twardo n.e., Rajkovic n.e.

Siebenmeter: 4/7 – 1/2 (Lindberg scheitert dreifach an Wichary – Beutler pariert gegen Syprzak)

Zeitstrafen: 4 – 3 (Lackovic, Schröder, Vori, G. Gille – Chrapkowski, Eklemovic, Kwiatkowski)

Schiedsrichter: Per Olesen / Lars Ejby Pedersen (DEN)

Spielfilm: 0:1 (4.), 1:1 (5.), 4:1 (8.), 4:2 (8.), 7:2 (12.), 7:3 (13.), 8:4 (14.), 8:5 (16.), 9:6 (16.), 9:7 (17.), 11:8 (26.), 13:10 (28.), 14:10 (30.) – 14:11 (31.), 17:11 (34.), 17:12 (39.), 19:12 (37.), 19:13 (38.), 21:15 (41.), 24:15 (45.), 24:16 (46.), 27:19 (50.), 30:22 (56.), 30:24 (58.), 32:24 (59.), 32:25 (60.), 34:25 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Per Carlén (Trainer HSV Handball): „Ich bin sehr zufrieden: Meine Mannschaft hat zum zweiten Mal gegen dieses Gegner ein gutes Spiel gezeigt. Wir haben heute sehr viele Zweikämpfe in der Abwehr gewonnen und insgesamt nicht viel zugelassen. 25 Gegentore sind gegen den polnischen Meister eine gute Bilanz. Dan Beutler hat aber natürlich auch eine super Leistung gezeigt, mit über 20 Paraden. Im Angriff haben wir erst in der zweiten Halbzeit mit der Geduld gespielt, die wir gebraucht haben. Sehr positiv für uns ist aber, dass Bertrand Gille sein Comeback geben konnte.“

Lars Walther (Trainer Orlen Wisla Plock): „Unser Ziel war es, hier ein gutes Spiel zu machen. Man muss aber auch realistisch sein, wenn man in Hamburg antritt. Hier ist es nicht leicht zu spielen. Wir hatten einige gute Momente im Spiel, aber auch leider einige nicht so gute. Speziell am Ende hätten wir mehr dagegen halten müssen. Mit sechs Toren weniger wäre ich noch zufrieden gewesen, neun Tore sind unter dem Strich zu viel, für das, was wir gespielt haben.“

Guillaume Gille (Kapitän HSV Handball): „Das war heute ein sehr schönes Gefühl. Nicht nur, dass wir klar gewonnen haben, auch die Stimmung in der Halle war der Champions League absolut würdig. Ich finde es toll, dass Plock zu viele friedliche Fans mitgebracht haben, die auch dafür gesorgt haben. Mit unserem Spiel können wir ebenfalls sehr zufrieden sein, daher sieht die Bilanz des Tages rundum positiv aus.“

Michal Kubisztal (Rückraumlinks Orlen Wisla Plock): „Nach letzter Woche war klar, dass die Partie in Hamburg nicht leichter werden würde. Hamburg spielt zudem ein hervorragendes 3:2:1 in der Abwehr, das kennen wir aus der polnischen Liga kaum. Darauf hat unser Angriff nicht die richtige Antwort gefunden. Wir müssen aber aus solchen Spielen und von solchen Mannschaften wie dem HSV lernen, um uns zu verbessern.“

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

HSV-DAUERKARTE

Aktuelles video

HSV muss erste Heimniederlage der HBL-Saison hinnehmen

Mehr Videos auf hsvhandball.tv!

Newsletter Abo

Jederzeit über Neuigkeiten informiert bleiben mit unserem kostenlosen Newsletter.

Werde Fan auf Facebook!