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29.09.11 VELUX EHF CL: Klarer Auftaktsieg

32:20 (15:10)-Erfolg gegen St. Petersburg

Mit einem 32:20 (15:10)-Sieg gegen St. Petersburg HC ist der HSV Handball erfolgreich in die VELUX EHF Champions League Saison 2011/12 gestartet. Vor 2.397 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg zeigte der Meister von Beginn an eine konzentrierte Leistung und führte gegen Ex-HSVer Dimitri Torgovanov und sein Team zur Halbzeit mit 15:10. In der zweiten Halbzeit erhöhte der Meister das Tempo und konnte die Petersburger souverän mit 32:20 bezwingen. Neuzugang Renato Vugrinec kam dabei zu seinem ersten Einsatz für den HSV und konnte sich drei Mal in die Torschützenliste eintragen. Bester Werfer auf Seiten der Hamburger, die auf Michael Kraus (Aufbautraining nach Innenbandriss), Marcin Lijewski (Sprunggelenks-OP) und Oscar Carlén (Kreuzbandriss) verzichten mussten, wurde Matthias Flohr mit sechs Treffern.

Renato Vugrinec mit ersten Spielminuten für den HSV

In die neue Champions League-Saison startete der HSV Handball mit St. Petersburg HC gegen ein Team, dessen Trainer Dimitri Torgovanov die Hamburger genauestens kennt. Mit zwei Kreisläufern beginnend zauberte HSV-Coach Per Carlén aber eine besondere Variante aus der Taktikkiste, die gegen den russischen Vizemeister sofort Wirkung zeigte. Bertrand Gille erzielte das 1:0 (1. Minute), Igor Vori bereitete das 2:0 durch Matthias Flohr mustergültig vor (3.). Beim Stand von 3:0 für den HSV zog HC-Trainer Torgovanov nach 3 Minuten und 44 Sekunden bereits die Time Out-Karte. Vor 2.397 Zuschauern, davon zehn mitgereiste St. Petersburg-Fans, entwickelte sich in der Folge ein Spiel, in dem HSV mit einer stabilen Deckung und einem gut aufgelegten Johannes Bitter im Tor überzeugen konnte. Nach fünf Minuten führte das Carlén-Team 6:3. Selbst in einer doppelten Unterzahl kassierte die Hamburger Defensive aufgrund einer Parade ihres Tormanns keinen Treffer (16.). Nach Ablauf der zweiten Strafzeit füllte Renato Vugrinec auf und kam so zu seinem Debüt beim HSV. Die erste eigene Überzahl nutzten die Gastgeber, um die Führung auf 11:7 auszubauen (21.). Auch in der Schlussphase des ersten Durchgangs sahen die Fans ein munteres Spiel, das beim Stand von 15:10 für den HSV in die Pause ging.

Johannes Bitter ermöglicht Sieg mit zwölf Toren Vorsprung

In Halbzeit zwei erwischte der HSV Handball ebenfalls den besseren Start und führte schnell 17:11 (32.). Mit seiner zehnten Parade wehrte Johannes Bitter einen St. Petersburger Siebenmeter ab, auf der anderen Seite feierte Renato Vugrinec nun auch seine Tor-Premiere für den HSV (18:11, 34.). Zwei Tore von Halbrechts später stand es 20:14 (42.), Blazenko Lackovic stellte von der Gegenseite den Sieben-Tore-Vorsprung wieder her. Die Gäste hielten sich in erster Linie mit schnellen Spielzügen und Toren im Spiel. Doch auch der HSV konnte mit Tempogegenstößen punkten und führte zu Beginn der Schlussviertelstunde klar mit 24:16 (47.). Nach 48 Minuten war der Arbeitstag für Renato Vugrinec beendet, der Slowene wurde von den Fans mit Standing Ovations auf die Bank entlassen. Mit links zeigte dann Hans Lindberg das Tor des Tages: Nahezu von der Grundlinie drehte der Däne den Ball um HC-Keeper Komok herum ins Tor (25:16, 49.). HSV-Kapitän Guillaume Gille erhöhte erstmals auf zehn Tore (26:16, 51.), Johannes Bitter wusste sich derweil noch zu steigern, feierte bereits seine 18. Parade und blieb so zehn Minuten lang ohne Gegentor (52.). In der Schlussphase kamen auch die HSV-Youngster Marcel Schliedermann und Robert Schulze zum Einsatz, der sich bis zum Endstand von 32:20 noch drei Mal in die Torschützenliste eintragen konnte. Bester Schütze beim Auftakterfolg in der VELUX EHF Champions League war jedoch Matthias Flohr mit sechs Treffern. Beim Abpfiff wurde der HSV für eine gute Leistung von den Fans frenetisch gefeiert, ebenso wie Gäste-Trainer und Publikumsliebling Dimitri Torgovanov.

HSV Handball: Bitter (19 Paraden, 1.-60.); Beutler (n.e.);
Flohr 6, Lackovic 5, Lindberg 5/2, B. Gille 4, Vugrinec 3, Schulze 3, Duvnjak 2, Vori 1, Schröder1, G. Gille 1, Hens 1, Schliedermann, Jansen n.e.

St. Petersburg HC: Bogdanov (11 P., 1.-45.); Komok (6 P., 45.-60.); Kostygov (n.e.);
Nasyrov 4, Shindin 3, Gaboev 2, Lyashenko 2, Polyakov 2, Pronin 2, Sanashkin 1, Orlov 1, Mukhin 1, Chezlov 1, Samarskiy 1, Vyshnevskyy, Lauzhin n.e.

Siebenmeter: 2/4 – 1/3 (Lindberg vergibt doppelt gegen Bogdanov – Bitter wehrt gegen Shindin ab, Sanashkin wirft vorbei)

Zeitstrafen: 3 – 3 (Flohr, B. Gille, Schröder – Mukhin, Gaboev, Vyshnevskyy)

Schiedsrichter: Jens Nybo / Leif Poulsen (DEN)

Spielfilm: 1:0 (1.), 3:0 (4.), 3:2 (6.), 4:3 (10.), 6:3 (11.), 6:4 (12.), 9:7 (17.), 11:7 (21.), 11:9 (27.), 13:9 (28.), 13:10 (29.), 15:10 (30.) – 16:10 (31.), 17:11 (32.), 18:13 (37.), 19:14 (39.), 21:14 (42.), 23:16 (44.), 25:16 (49.), 29:16 (54.), 29:17 (55.), 31:18 (57.), 32:20 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Per Carlén (Trainer HSV Handball): „Das war ein schönes Spiel für die Zuschauer, denke ich. Für uns war es schön, mal gegen eine 6:0-Abwehr zu spielen. In den letzten Wochen waren Abwehr und Torhüter die ersten Themen. Das hat heute sehr gut geklappt und Jogi war klasse drauf. Auch Robert hat toll ins Spiel gefunden und Renato war nach nur einer Trainingseinheit sehr präsent. Das alles ist ein gutes Zeichen für uns, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.“

Dimitri Torgovanov (Trainer St. Petersburg HC): „Ich gratuliere dem HSV zu einem guten Spiel. Es ist klar, wenn man beim Deutschen Meister antritt hat das schon viel zu bedeuten. Es wäre wichtig gewesen einen guten Start zu erwischen, das haben wir verpasst. Wir sind aber noch jung und haben heute viel gelernt. Gegen den HSV kann man nur gewinnen, wenn man keine Fehler macht, aber Jogi Bitter hat uns heute einfach zu Fehlern gezwungen.“

Renato Vugrinec (Rückraumrechts HSV Handball): „Sich in dieser Mannschaft zurecht zu finden, ist nicht schwer. Es sind so viele gute Spieler, die es einem leicht machen. Es freut mich, dass ich der Mannschaft heute helfen konnte und danke dem HSV, dass sie an mich geglaubt haben. Ich werde auch weiter alles geben, um eine gute Rolle im Team zu spielen.“

Eldar Nasyrov (Rückraumlinks St. Petersburg HC): „In der zweiten Halbzeit haben wir zu viele einfache Fehler gemacht. Außerdem hat Johannes Bitter das Tor für uns zugemacht. Und wenn man vorne gegen den HSV keine Wirkung zeigt, bedeutet das meist, dass man schnelle Gegenstöße fängt. So war es heute nach der Pause und deshalb haben wir 20:32 verloren.“

Notizen zum Spiel:

  • Domagoj Duvnjak erzielte mit seinem Tor zum 6:3 seinen 100. Champions League-Treffer für den HSV Handball (11.).
  • Hans Lindberg erhöhte mit seinem 250. Champions League-Tor zwischenzeitlich auf 11:7 (21.).

Tabelle

11 Berlin 2 : 2 +7
12 Balingen-W. 2 : 2 -8
13 Hamburg 2 : 4 -1
14 Bergischer HC 2 : 4 -4
15 N-Lübbecke 2 : 4 -5

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