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03.12.11 HSV Handball auch im 19. Spiel in Folge siegreich
35:28 (18:11)-Erfolg gegen Per Sandström und die MT Melsungen
Der HSV Handball schlägt die MT Melsungen in der TOYOTA HBL mit 35:28 (18:11) und gewinnt damit sein 19. Spiel in Folge. 9.077 Zuschauer in der O2 World Hamburg sahen den Deutschen Meister von Beginn an mit einer stabilen Abwehr und einem gut aufgelegten Dan Beutler im Tor. Die Hamburger spielten mit viel Tempo und konnten sich so bis zum Pausenpfiff eine 18:11-Führung herauswerfen. In der zweiten Hälfte verlief das Spiel ausgeglichen, und der HSV kam am Ende zu einem verdienten Erfolg über die MT Melsungen. Bester Werfer wurde Hans Lindberg mit neun Toren, der alle seine Würfe im Tor unterbringen konnte.
18:11-Pausenführung nach starker erster Halbzeit
Zwischen dem Champions League-Erfolg gegen HCM Constanta und dem heutigen Spiel hatte der HSV lediglich einen Tag für die Regeneration und die Vorbereitung auf die MT Melsungen. Vor dem Spiel wurde der ehemalige Hamburger Publikumsliebling Per Sandström sehr freundlich, mit viel Applaus und einer Choreographie „Willkommen zuhause # 12“ von den Hamburger Fans begrüßt. Die Partie begann dann zunächst ausgeglichen. Melsungen gelang in der ersten Minute die Führung zum 1:0, die Renato Vugrinec eine Minute zum später zum 1:1 ausgleichen konnte. In der Folge wechselte die Führung hin und her, nach 5:5 (8. Minute) konnte sich allerdings der HSV absetzen. Dan Beutler, der im Hamburger Tor begann, kam nun gut ins Spiel und seine Vorderleute nutzten die gewonnenen Bälle, um durch Hans Lindberg, mit seinem bereits sechsten Treffer, mit 9:6 in Führung zu gehen (15.). Durch weitere fünf Treffer, bei nur zwei Gegentoren, baute der Deutsche Meister seinen Vorsprung bis zur 21. Minute auf 14:8 aus. Bis eine Minute vor dem Pausenpfiff fielen die Tore auf beiden Seiten und es stand 17:11. Bertrand Gille erzielte dann, ebenfalls in der 29. Minute, den 18:11-Pausenstand, weil Hans Lindbergs vermeintlich siebter Treffer seinen Weg ins Tor eine Sekunde zu spät fand.
Ungefährdeter Erfolg nach ausgeglichener zweiter Halbzeit
Sofort zu Beginn der zweiten Hälfte erzielte Hans Lindberg dann seinen siebten Treffer zum 19:11 (31.). Marcin Lijewski, der schon die letzten Minuten der ersten Hälfte auf dem Feld stand, kam in Halbzeit zwei gut ins Spiel und konnte die Tore zum 21:13 und 22:13 (35.) erzielen. Die nächsten Minuten der Partie verliefen erneut ausgeglichen und über 24:15 (39.) kam es zum 26:17-Zwischenstand nach 42 Minuten. Eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff gelang Pascal Hens, mit einem schönen Dreher, in Unterzahl die erste zehn Tore-Führung (27:17, 45.). Durch drei Tore in Serie konnte das Team von Michael Roth auf 20:27 verkürzen (49.), bevor die Hansestädter, durch Torsten Jansen und zweimal Igor Vori, bei 30:21 (52.) wieder auf neun Tore davonzogen. Bis zur 59. Minute blieb es bei der Neun-Tore-Führung, die Hans Lindberg, mit seinem neunten Treffer und einer Quote von 100 %, zum 34:25 erzielte. In der letzten Spielminute konnte die MT ihren Rückstand zwar noch verkürzen, aber der HSV gewinnt souverän und deutlich mit 35:28 (18:11). Mit dem 19. Sieg in Folge festigt der Deutsche Meister seine Position in der TOYOTA HBL und hat nun etwas Zeit, sich auf das kommende Spiel beim TuS N-Lübbecke am Mittwoch, 7. Dezember, um 20.15 Uhr vorzubereiten.
HSV Handball: Beutler (12 Paraden, 1.-60.); Bitter (für einen Siebenmeter eingewechselt);
Lindberg 9/3, Hens 6, Lijewski 4, Duvnjak 3, Lackovic 3, Vori 3, B. Gille 2, Vugrinec 2, Jansen 1, Flohr 1, G. Gille 1, Schröder n.e.
MT Melsungen: Sandström (3 P., 1.-30.); Kelentric (5 P., 31.-60.);
Vasilakis 7, Karipidis 4, Allendorf 4, Schöngarth 3, Vuckovic 3, Schweikardt 2, Danner 2, Månsson 1, Fahlgren 1, Zufelde 1
Siebenmeter: 3/3 – 3/3
Zeitstrafen: 2 – 3 (Lijewski, B. Gille – Danner 2x, Allendorf)
Schiedsrichter: Philipp Dinges / Daniel Kirsch (Eggenstein)
Spielfilm: 0:1 (1.), 1:1 (1.), 2:2 (3.), 4:4 (6.), 5:5 (8.), 7:5 (9.), 8:6 (14.), 10:6 (16.), 12:7 (18.), 14:9 (21.), 16:11 (26.), 18:11 (30.) - 19:11 (31.), 21:13 (34.), 23:15 (38.), 25:17 (41.), 27:17 (45.), 27:20 (49.), 29:21 (51.), 31:23 (54.), 33:25 (58.), 35:26 (59.), 35:28 (60.)
Stimmen zum Spiel:
Per Carlén (Trainer HSV Handball): „Per Sandström ist ein sehr guter Torwart, aber er hat alle sein Paraden gegen Torsten Jansen gehabt. Ich glaube ich muss da nochmal mit Toto sprechen. Aber im Ernst: Ich bin sehr zufrieden mit unserem heutigen Spiel und vor allem in der ersten Hälfte haben wir super gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir 17 Tore kassiert, was natürlich zu viel ist. Dan Beutler hat in der ersten Hälfte gut gehalten, aber war dann etwas müde. Aber wir sind in den letzten Wochen gut damit gefahren, dass ein Keeper durchspielt und deswegen habe ich nicht gewechselt. Sonst konnten wir viel wechseln und das hat gut funktioniert. Jetzt bereiten wir uns auf Lübbecke vor und ab Mittwochabend konzentrieren wir uns auf das Spiel gegen den THW.“
Michael Roth (Trainer MT Melsungen): „Glückwunsch an den HSV. Ich denke, es ist alles so gelaufen, wie der HSV es sich vorgestellt hat. Für uns lief es ganz OK und wir haben ein vernünftiges Ergebnis erzielt. In den ersten 15 Minuten hatten wir sogar die Möglichkeit, noch mehr zu erreichen, aber über die gesamte Spielzeit haben wir zu viele Fehler gemacht. Insgesamt bin ich aber zufrieden. Pelle ist ein netter Kerl und wurde hier toll empfangen. Leider war er etwas zu nett und hat nicht so viele Bälle halten, wie wir es von ihm kennen.“
Martin Schwalb (Präsident HSV Handball): „Ich glaube die Mannschaft ist jetzt richtig in der Saison angekommen. Die richtig schweren Spiele kommen aber jetzt erst und da zähle ich auch den TuS N-Lübbecke mit dazu. Wir werden uns erst nach dem kommenden Spiel auf die Aufgaben in Mannheim und Kiel vorbereiten. Ein besonderes Lob möchte ich noch den Fans aussprechen, die Pelle mit ihrer Choreographie einen tollen Empfang beschert haben.“
Hans Lindberg (Rechtsaußen HSV Handball): „Ich finde das haben wir heute gut gemacht. Melsungen ist gefährlich, dass wussten wir, und sie haben auch gut angefangen. Wir haben die richtige Motivation und den richtigen Ehrgeiz gezeigt und das Spiel noch vor der Pause klargemacht. Unsere Abwehr war der Schlüssel dafür. Die vielen erfolgreichen Gegenstöße haben uns stark gemacht.“
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