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(Mo.-Mi. 11-13 Uhr & 14-18 Uhr / Do. 11-18 Uhr)

19.02.12 1500. Lindberg-Tor bei Sieg in Hildesheim
Nächstes Jubiläum beim 40:31 (20:13) gegen Eintracht Hildesheim
Der HSV Handball konnte sein erstes von vier aufeinander folgenden Auswärtsspielen erfolgreich gestalten und gewinnt bei Eintracht Hildesheim mit 40:31 (20:13). Vor 2.601 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen Arena bestimmte der Deutsche Meister das Spiel von Beginn an, stellte eine gut funktionierende 6:0-Abwehr und überzeugte im Angriff. Mit einem zudem gut aufgelegten Dan Beutler im Tor kamen die Hamburger zu vielen Ballgewinnen, die durch schnelles Spiel und Tempogegenstöße zu einfachen Toren führten. So lagen die Elbstädter bereits zur Halbzeit mit sieben Toren und Front. Im zweiten Durchgang machte der Meister zunächst dort weiter wo er in der ersten Hälfte aufgehört hatte, bevor die Partie ausgeglichener verlief und die Hamburger ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf 40:31 ausbauten. Während Jens Häusler auf Torsten Jansen (Fersenprellung), Blazenko Lackovic (Probleme im Wurfarm) und Michael Kraus (Magen-Darm-Infekt) verzichten musste, kamen alle weiteren Spieler zum Einsatz und Pascal Hens avancierte mit acht Toren zum besten Torschützen des Abends, gefolgt von Hans Lindberg der mit sieben Toren auch seinen 1500. Treffer im Trikot des Meisters erzielte.
Starker Beginn und konsequentes Spiel führen zu deutlicher Halbzeitführung
Der HSV Handball kam in Hildesheim sofort gut in die Partie und konnte sich in den ersten sechs Minuten eine 5:0-Führung herauswerfen. Dabei stellten die Hamburger eine gut funktionierende Abwehr und Dan Beutler hielt das, was doch auf sein Tor kam. Über die daraus resultierenden schnellen Angriffe kam der Deutsche Meister zu leichten Toren, bei denen sich in der Anfangsphase vor allem Pascal Hens und Bertrand Gille, mit jeweils zwei Treffern, am treffsichersten zeigten. Der Aufsteiger aus Hildesheim legte in der Folge seinen Respekt etwas ab und kam besser in die Partie. Der erste Treffer gelang nach sieben Minuten zum 1:5 und bis zur 13. Minute blieb es bei der Hamburger Fünf-Tore-Führung (10:5). Dann konnte zunächst Igor Vori auf 12:6 erhöhen (16. Minute), bevor die Elbstädter ein paar Ballverluste produzierten und die Eintracht bis zur 19. Minute wieder auf 9:12 herankam. In der Folge spielten die Hamburger weiter mit viel Tempo und kamen durch schöne Kombinationen immer wieder zu guten Tormöglichkeiten. Diese wurden konsequent genutzt, sodass das Team von Jens Häusler, durch einen 7:1-Lauf, auf 19:10 davonziehen konnte (26.). In den letzten Minuten vor der Pause konnte Hildesheim noch etwas verkürzen, und mit 20:13 aus Sicht der Gäste ging es in die Kabine.
Hans Lindberg trifft zum 1500. Mal für den HSV Handball
Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild wie beim Spielbeginn. Zwar konnte Hildesheim das erste Tor erzielen und auf 14:20 verkürzen (31.), aber der HSV legte nach und Hans Lindberg erzielte mit seinem fünften Treffer zum 23:14 (36.) sein 1500. Tor für den HSV. Eine Minute später traf Renato Vugrinec zur ersten zehn-Tore-Führung bei 24:14. In den nächsten Minuten verlief die Partie ausgeglichen, wobei sich der Aufsteiger seine Tore erkämpfen musste, während der Meister durch Tempogegenstöße und die schnelle Mitte zu einfachen Toren kam. Eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff stand so ein 30:20 für den HSV an der Anzeigentafel. Igor Vori erhöhte bis zur 47. Minute mit zwei Treffern auf 32:20, bevor die Mannschaft von Gerald Oberbeck wieder auf zehn Tore Rückstand verkürzen konnten (22:32, 48.). Bis zum Schlusspfiff änderte sich an der Differenz nicht mehr viel und die Tore fielen gleichmäßig auf beiden Seiten. Das schönste Tor des Abends erzielte Pascal Hens, der sich auf Halblinks durchsetzen und mit einem schönen Dreher verwandeln konnte. Mit acht Toren wurde Pascal Hens zudem der erfolgreichste Torschütze des Abends und zeigte sich, bei nur einem Fehlversuch, sehr treffsicher. Der HSV gewinnt damit verdient bei Aufsteiger Hildesheim und hat nun eine Woche Zeit, bevor es zum letzten Auftritt in der Vorrunde der VELUX EHF Champions League, beim HC Metalurg Skopje kommt.
Eintracht Hildesheim: Klockmann (3 Paraden, 1.-10., 26.-49. und für einen Siebenmeter eingewechselt); Schulz (3 P., 11.-25. und 50.-60.);
Jahns 8/3, Nikolov 6, Ivanko 4, Tzimourtos 3, Qvist 3, Flödl 3, Coßbau 2, Schiech 1, Eichenberger 1, Weißbach, Behnke, von Hermanni
HSV Handball: Beutler (12 P., 1.-40.); Bitter (1 P., 41.-60.);
Hens 8, Lindberg 7/2, B. Gille 5, Schröder 4, Duvnjak 4, G. Gille 4, Vori 3, Vugrinec 3, Flohr 2, Schulze, Lijewski
Siebenmeter: 3/3 – 2/3 (Hans Lindberg wirft über das Tor)
Zeitstrafen: 2 – 2 (Schiech, Coßbau – Lijewski, Duvnjak)
Schiedsrichter: Dirk Eggert / Nils Szuka (Dormagen)
Spielfilm: 0:1 (2.), 0:5 (6.), 1:5 (7.), 2:7 (8.), 4:8 (10.), 5:10 (13.), 6:12 (16.), 9:12 (19.), 9:15 (21.), 10:17 (25.), 10:19 (26.), 12:19 (28.), 13:20 (30.) - 14:21 (33.), 14:24 (37.), 17:27 (41.), 20:30 (45.), 23:33 (50.), 26:35 (54.), 28:38 (57.), 30:40 (60.), 31:40 (60.)
Stimmen zum Spiel:
Jens Häusler (Trainer HSV Handball): „Natürlich bin ich zunächst froh, dass wir gewinnen konnten. Auch die erzielten Tore stimmen mich positiv, wobei mir die Gegentore natürlich zu viele waren. Das ist aber auch unserer Abwehr geschuldet, da wir heute an unserer 6:0-Deckung gearbeitet haben. Hildesheim hat seine Möglichkeiten gut ausgenutzt und die Zuschauer haben sie nach vorne gepeitscht. Insgesamt bin ich mit unserer Leistung aber nicht unzufrieden.“
Gerald Oberbeck (Trainer Eintracht Hildesheim): „Wir wollten vermeiden 40 Tore zu bekommen was uns knapp nicht gelungen ist. Ich glaube wir sind auf einem guten Weg, aber hatten zunächst zu viel Respekt vorm großen HSV. Bis zum 9:14 konnten wir den Abstand zwar halten, aber dann konnte der HSV davonziehen, auch weil unsere Torhüter heute fast nichts gehalten haben. Zudem haben wir noch einige Chancen vergeben. Wir hätten zwar nicht gewinnen können, aber wir haben uns gut verkauft und hätten das Ergebnis noch etwas knapper gestalten können. Wenn wir so weiter spielen, werden wir das in der Rückrunde auch in Punkte ummünzen können.“
Hans Lindberg (Rechtsaußen HSV Handball): „Wir wollten heute viel laufen, Tempo machen und hoch gewinnen. Das ist uns ganz gut gelungen, auch wenn neun Tore jetzt nicht so viel sind. In der Abwehr hätten wir noch etwas engagierter agieren können, aber wir haben ja auch an unserer 6:0-Abwehr gearbeitet.“
Pascal Hens (Kapitän HSV Handball): „Am Anfang hat Dan super gehalten, sodass wir auf 5:0 davonziehen konnten. In der zweiten Hälfte hätten wir, trotz der hohen Führung, in der Abwehr noch konsequenter zupacken müssen. Wir wollten nach dem Spiel gegen Koper ein Zeichen setzen, was uns zum Teil und vor allem im Angriff mit unserem Tempo gelungen ist.“
Matthias Flohr (Linksaußen HSV Handball): „Ich denke wir haben einen sehr guten Start erwischt und uns eine Führung erarbeitet. Dann ist Hildesheim besser ins Spiel gekommen und hat oft den Kreisläufer gefunden. Trotzdem konnten wir mit einem deutlichen Vorsprung in die Kabine gehen. Im zweiten Durchgang hat dann etwas die letzte Konsequenz gefehlt, aber am Ende haben wir verdient gewonnen.“
Notiz zum Spiel:
- Hans Lindberg erzielte mit seinem 5. Tor zum 23:14 in der 36. Minute sein 1.500 HSV Treffer.
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