26.10.04 -
Mit einer deutlichen 22:34 (12:23)-Niederlage kehrte der HSV am Dienstag aus Kiel zurück. Gegen die stark auftrumpfenden Zebras ging beim HSV in diesem Spiel einfach gar nichts zusammen. Nur bis zur 9. Minute (4:4) konnte unser Team die Partie offen gestalten, danach brachten schnelle Tore, insbesondere durch den stärksten Kieler Johan Pettersson, den THW auf die Siegerstraße. Die Gastgeber legten nun im gleichen Maße zu, wie der HSV nachließ. Die Folge: Schon zur Pause war das Spitzenspiel beim Stand von 18:9 entschieden. Symptomatisch für die Kräfteverhältnisse an diesem Abend war der letzte Treffer der 1. Hälfte: Kiels Christian Zeitz konnte einen Freiwurf nach Ablauf der regulären Spielzeit gegen die vielarmige Abwehr und einen verdutzten Goran Stojanovic direkt verwandeln.
"Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Wir haben es nicht geschafft, dass was wir uns vorgenommen haben, aufs Parkett zu bringen. Die 18 technischen Fehler, die wir heute gemacht haben, reichen eigentlich für drei Spiele. Wir haben nach der Anfangsphase im Angriff viel zu schnell abgeschlossen und sind dadurch immer wieder in Gegenstöße gelaufen", erklärte Trainer Bob Hanning nach dem Spiel.
THW Kiel - HSV Hamburg 34:22 (18:9)
THW Kiel: Andersson (n.e.), Klockmann (53.-60., 2 Paraden), Fritz (1.-53., 11 P.); Preiß (4), Pettersson (9/1), Lundström (3), Hagen (4), Petersen, Lövgren (n.e.), Wagner (1), Ahlm (3), Schindler, Boquist (5), Zeitz (5)
HSV Hamburg: Stojanovic (1.-48., 10 P.), Reider (48.-60., 3 P.); Opderbeck (1), Jansen (2/1), Schult (n.e.), Flohr, Knorr, Rauh (4/1), B. Gille (6), G. Gille (3), Karbowski, Siniak (3), Belaustegui (3)
Schiedsrichter: Andler / Andler
Zuschauer: 10.250
Zeitstrafen: 1:2 (Ahlm; Jansen, G. Gille)
Siebenmeter: 2/1 : 3/2 (Zeitz über das Tor; Rauh vorbei)
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