HSV mit Heimsieg gegen Düsseldorf

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HSV mit Heimsieg gegen Düsseldorf

8 R-N Löwen 8 : 6 +14
9 Gummersb. 8 : 6 +1
10 Hamburg 7 : 7 +3
11 Grosswallst. 7 : 7 +2
12 Minden 4 : 10 -36
Color Line Arena
HBL
EHF Champions League

HSV mit Heimsieg gegen Düsseldorf

16.09.06 -

Der HSV fährt gegen die HSG Düsseldorf einen souveränen 39:28 (19:12)-Sieg ein. Damit liegen die Hamburger nach sechs Spieltagen auf einem 3. Tabellenplatz. Pascal Hens war mit 7 Toren bester HSV-Torschütze. Zudem avanciert Torwart Per Sandström immer häufiger zum Matchwinner. Erneut bewies er mit 16 Paraden seine Extraklasse. Bei den Gästen zeigte Maik Makowka mit 7 Toren eine gute Partie. Der grippegeschwächte Roman Pungartnik machte sich zwar warm, wurde dann aber von Martin Schwalb geschont.

Im letzten Spiel vor der Länderspielpause gingen die Gastgeber äußerst konzentriert in die Partie. Vom Anpfiff weg drückte der HSV aufs Tempo, konnte sich frühzeitig ein Torpolster rauswerfen. Über 7:3 (8.) und 14:8 (23.) erhöhten die Hamburger bis zum Pausenpfiff auf 19:12. Eine kleine Vorentscheidung war bereits gefallen. Die Gäste aus Düsseldorf leisteten sich in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehler, die der HSV konsequent zu nutzen wusste. Besonders Pascal Hens zeigte sich in der Chancenverwertung gegenüber den letzten Spielen stark verbessert. Vier Treffer gelangen ihm vor der Pause. Und HSV-Keeper Per Sandström hielt seinen Kasten gewohnt sicher sauber.

Nach dem Wechsel feierte Krzysztof Lijewski ein faszinierendes Comeback. In seinem ersten Bundesligaspiel in der neuen Saison glänzte Lijewski gleichermaßen als Torschütze und Passgeber. Mit reihenweise sehenswerten Anspielen setzte er seine Nebenleute in Szene.  Spätestens beim 29:18 (44.) war das Spiel entschieden. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Mannschaften die Deckungsarbeit etwas vernachlässigten. Den Zuschauern gefiel es dennoch. Schwalb wechselte munter durch. Matthias Flohr bekam die Chance sich auszuzeichnen und enttäuschte nicht. Fünf Tore von Linksaußen gingen auf sein Konto. Durch die Bank machten alle eingesetzten HSV-Spieler eine gute Partie.

Das nächste Pflichtspiel des HSV steigt aufgrund der Länderspielpause erst am 27. September. In der 2. Runde des DHB-Pokals spielen die Hamburger beim SC Magdeburg II (19.30 Uhr, Hermann-Gieseler Sporthalle). Im nächsten Bundesligaspiel muss der HSV am 4. Oktober (20 Uhr, Color Line Arena) gegen den Wilhelmshavener HV antreten. Tickets gibt es unter 040/300 51 366.

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Stimmen zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Dieses Spiel ist schwer einzusortieren. Einige Ansätze haben mir sehr gut gefallen, aber wir haben zu viele Chancen ausgelassen. Es waren ein paar sehr schöne Spielzüge dabei. Da hat man gemerkt, dass die Mannschaft weiß, was sie tut. Das ist für einen Trainer natürlich ein schönes Gefühl.  Andererseits haben wir in der 2. Halbzeit an Stabilität verloren. Wir werden das nicht zu hoch bewerten und weiter daran arbeiten, Fehler abzustellen und eine bessere Mannschaft zu werden.“

Nils Lehmann (Trainer HSG Düsseldorf): „Ich denke, wir haben eine in der Höhe verdiente Niederlage kassiert. Hamburg hat nachher mit der zweiten Garde gespielt, bei der manch anderer froh wäre, wenn er Sie als erste hätte. Wir dagegen hatten personelle Probleme. Unser eigentlicher Spielmacher Kogut ist verletzt und Vasilakis hat heute nicht ins Spiel gefunden. Die Hamburger haben in den entscheidenden Situationen die Big Points gesetzt. Uns hat die letzte Konsequenz gefehlt, aber ich denke für unsere Verhältnisse haben wir gut dagegen gehalten.“

Spielstatistik

HSV Hamburg – HSG Düsseldorf 39:28 (19:12)

HSV Hamburg: Sandström (16 Paraden, 1.- 60.); Stojanovic (n.e.); Schröder 2, Jansen 4/1, Ursic 5, Flohr 5, Souza 2, Knorr, B. Gille 3, G. Gille 1, Lijewski 3, Lavrov 2/1, Hens 7, Yoon 5/4     

HSG Düsseldorf: Savonis (11/2 Paraden, 1.- 50.), Puhle (5 P., ab 50.); Navarin 1, Ramota 2, Pöter 5, Sieberger 3, Makowka 7, Vasilakis 2, Runge 4, Berblinger 3/3, von Gruchalla, Heinrichs 1, Kokolodimitrakis, Schürmann

Siebenmeter:6/8 – 3/3; (Jansen, Flohr scheitern an Savonis)

Strafminuten: 6 – 10; (2x B. Gille, Schröder – 2x Makowka, Vasilakis, Ramota, Heinrichs)

Schiedsrichter: Andreas Pritschow/Marcus Pritschow (Stuttgart)

Zuschauer: 4.839 (Color Line Arena)

Spielfilm: 1:0 (1.), 2:1 (4.), 7:3 (8.), 9:5 (16.), 11:7 (19.), 14:8 (23.), 17:8 (26.), 18:10 (28.), 19:12 (30., HZ), 21:13 (34.), 23:15 (38.), 25:17 (41.), 29:18 (44.), 31:20 (47.), 33:23 (50.), 35:25 (55.), 36:27 (57.), 37:28 (59.), 39:28 (60., EN)

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Mi 15.10. 18:15 Uhr
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Color Line Arena
Sa 25.10. 19:00 Uhr

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31:34
(12:13)
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Sa 11.10. 16:10 Uhr

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