HSV siegt vor knapp 8.500 Zuschauern

HSV siegt vor knapp 8.500 Zuschauern

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HSV siegt vor knapp 8.500 Zuschauern

8 R-N Löwen 8 : 6 +14
9 Gummersb. 8 : 6 +1
10 Hamburg 7 : 7 +3
11 Grosswallst. 7 : 7 +2
12 Minden 4 : 10 -36
Color Line Arena
HBL
EHF Champions League

HSV siegt vor knapp 8.500 Zuschauern

04.10.06 -

Der neue Tabellenführer der Handball-Bundesliga heißt HSV. Mit einem nie gefährdeten 29:22 (14:9)-Sieg bezwingt der HSV vor knapp 8.500 Zuschauern in der Color Line Arena den Tabellen-Zwölften Wilhelmshavener HV. Für die Hamburger war es der fünfte Bundesliga-Erfolg in Serie und der Sechste insgesamt. Beste Schützen bei den Gastgebern waren Pascal Hens, Igor Lavrov sowie Matthias Flohr, der Torsten Jansen ordentlich vertrat. Sein HSV-Torkonto schraubte er dank 5 Toren auf 103. Bei den Gästen konnte sich Manuel Liniger mit 5 Treffern auszeichnen.     

Martin Schwalb ließ seine Mannschaft mit einer 6:0-Abwehr gewohnt defensiv beginnen. Für den WHV stellte dieses Bollwerk (der HSV hat die beste Abwehr der Bundesliga) ein schier unüberwindbares Hindernis dar, erst in der 10. Minute gelang den Gästen der erste Treffer. Goran Stojanovic im HSV-Tor tat sein Übriges hinzu. Im Angriff lahmte der HSV-Express zunächst. Zwar lag der neue Tabellenführer von Beginn an in Front (3:0, 5:2, 9:5, 12:6), doch entscheidend absetzen konnte sich der Gastgeber erstmal nicht. Besonders Pascal Hens, der nach fünf Toren in Manndeckung genommen wurde, glänzte vor der Pause.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich den ersten 30 Minuten. Ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten, spulten die Hamburger ihr Pensum runter und verwalteten ihren Vorsprung souverän. Igor Lavrov erwies sich nun als sicherer Siebenmeterschütze, Pascal Hens wurde weiterhin ein Sonderbewacher auf die Füße gestellt. Viele Hinausstellungen auf beiden Seiten verhinderten ein flüssiges Spiel. Dennoch, über 19:12 (37.) und 24:18 (49.) ließ der HSV zu jeder Zeit mindestens ein Fünf-Tore-Polster zwischen sich und dem Gegner. Die knapp 8.500 Zuschauer honorierten dies mit der La Ola Welle. Eine standfeste HSV-Abwehr war heute Schlüssel zum Erfolg. Im Angriff bewahrten sich die Hamburger noch Steigerungsmöglichkeiten.

Im nächsten Bundesligaspiel gastiert der HSV Handball am 13. Oktober um 19:30 Uhr beim SC Magdeburg. Für dieses Spiel bietet der HSV einen Fanbus an. Bestellungen nimmt Torsten Lucht unter 040/30 98 76 70 oder per Mail an lucht@hsvhandball.com entgegen.

Bilder der Partie findet Ihr hier.

Stimmen zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Ich denke wir haben das Spiel gerade in der ersten Halbzeit dominiert. Durch unsere gute Abwehr und einen überragenden Torhüter konnten wir schnell einen Vorsprung herausspielen. Im Großen und Ganzen waren wir heute 7 Tore besser. Mit den fünf Siegen in Folge haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und müssen nun schauen, was in den nächsten Spielen passiert.“

Michael Biegler (Trainer Wilhelmshavener HV): „Das war ein verdienter Sieg für den HSV, der in keiner Phase gefährdet war. Wir sind vom Konzept her ganz ordentlich in die Partie gestartet, haben dann aber zu viele Fehler gemacht und klare Chancen nicht genutzt. Durch unkonzentrierte Abschlüsse haben wir es nicht geschafft, näher an die Hamburger heranzukommen. Mit dem Ergebnis und einer 7-Tore-Differenz können wir aber leben.“

Spielstatistik

HSV Hamburg – Wilhelmshavener HV 29:22 (14:9)

HSV Hamburg: Stojanovic (9 Paraden, 1.- 39.), Sandström (7/1 P., ab 39.); Schröder 1, Ursic 1, Flohr 5, Souza, Knorr, Pungartnik, G. Gille 3, B. Gille 3, Lijewski 4, Lavrov 5/4, Hens 5, Yoon 2/1  

Wilhelmshavener HV: Meyer (4/3 Paraden, 1.- 19.), Putera (ab 19., 8/2 P.); Ljubanovic 2, Hribar 2, Liniger 5/4, Gylfason 2, Habbe 1, Schröder 4/1, Bedzikowski 3, Katzirz, Behrends, Rui, C. Köhrmann, O. Köhrmann 3

Siebenmeter:5/10 – 5/6; (Yoon, Flohr, Lavrov scheitern an Meyer, Yoon, Lavrov an Putera – Liniger scheitert an Sandström)

Strafminuten: 10 – 20; (B. Gille, 2x G. Gille, Schröder, Ursic – 3x Bedzikowski, 2x Rui, 3x O. Köhrmann, Hribar, Gylfason)

Rote Karte: O. Köhrmann (57., 3x 2min), Bedzikowski (59., 3x 2min)

Schiedsrichter: Wolfgang Heinz/Günter Hock (Waiblingen)

Zuschauer: 8.378

Spielfilm: 1:0 (5.), 3:0 (8.), 5:2 (11.), 7:4 (16.), 9:5 (19.), 10:6 (21.), 12:6 (26.), 12:8 (28.), 14:9 (29., HZ), 17:9 (33.), 19:12 (37.), 21:16 (42.), 22:17 (47.), 24:18 (49.), 26:18 (53.), 28:19 (58.), 29:22 (60., EN)

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Sa 25.10. 19:00 Uhr

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31:34
(12:13)
HSV Hamburg
Sa 11.10. 16:10 Uhr

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