HSV unterliegt bei der SG Flensburg-Handewitt

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HSV unterliegt bei der SG Flensburg-Handewitt

6 Gummersb. 17 : 9 +11
7 Göppingen 15 : 9 +33
8 Hamburg 15 : 9 +18
9 R-N Löwen 14 : 8 +36
10 Berlin 14 : 10 -4
Color Line Arena
HBL
EHF Champions League

HSV unterliegt bei der SG Flensburg-Handewitt

22.10.06 -

Es hat nicht sollen sein. Trotz einer couragierten Leistung im Angriff und einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Spiel in Magdeburg sprang auch im fünften Anlauf in der Campushalle kein Sieg heraus. In einem torreichen Spitzenspiel verpasste der HSV mit 35:40 (18:21) die Überraschung beim Vizemeister SG Flensburg-Handewitt, der über die gesamte Spielzeit in Führung lag. Die Hamburger ließen phasenweise die nötige Aggressivität in der Abwehr vermissen. Pascal Hens lieferte eine überzeugende Partie ab. Er erzielte neun Tore. Überragend beim Gastgeber agierte Marcin Lijewski, der das Duell mit seinem jüngeren Bruder Krzysztof klar für sich entschied. Er vollstreckte 13 Mal in die Hamburger Maschen.

Damit nimmt der HSV nun mit 12:6 Punkten einen achten Platz in der Bundesliga-Tabelle ein. Vor 6.000 Fans in der Campushalle ging’s flott los. Die berühmte HSV-Betonabwehr bröckelte vor dem Wechsel jedoch erheblich. 21 Tore in einer Halbzeit sind nicht das, was sich HSV-Coach Martin Schwalb von seiner sattelfesten Deckung wünscht. Besonders Marcin Lijewski bekam man nicht in den Griff. Er traf in der ersten Halbzeit allein 8 Mal. Beide Hamburger Torhüter erwischten zudem nicht ihren besten Tag. Dafür lief zumindest der Angriff-Motor rund. Allen voran Pascal Hens. Dennoch gönnte sich der HSV insgesamt zu viele Auszeiten in der Deckung, so dass die Flensburger bis auf 13:7 (16.) enteilen konnten. Zum Schluss der ersten Hälfte drehte der HSV nochmals auf. Drei Tore-Rückstand zum Pausentee waren vertretbar.

Nach dem Wechsel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Im Angriff wurde zur Zufriedenheit verwandelt, in der Abwehr gab’s zu häufig zu viel Spielraum für die SG-Angreifer. Als Guillaume Gille in der 50. Minute auf 30:32 verkürzen konnte, keimte nochmals Hoffnung bei den mitgereisten HSV-Fans auf. Zuvor sah bereits Kyung-Shin Yoon aufgrund seiner dritten Zeitstrafe den roten Karton. Der Gastgeber fand aber die richtige Antwort, spielte in den letzten 10 Minuten seinen Stiefel gekonnt runter. Am Ende stand ein verdienter Flensburger Sieg auf dem Tableau.

Am 1. November geht’s dann im DHB-Pokal weiter. In der 3. Runde ist der HSV beim Süd-Zweitligisten Bergischer HC zu Gast. Sonnabend, 4. November, erwarten die Hamburger in der 3. Runde im Europapokal der Pokalsieger dann den Ukrainischen Vertreter ZTR Saporoschje. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Sporthalle Hamburg (Alsterdorf).

Der Vorverkauf dafür startete am vergangenen Mittwoch. Tickets gibt es auf der HSV Geschäftsstelle in der Schnackenburgallee 149, im Oldie 95-Ticketcenter am Speersort 10, in den Filialen von Köster Altona und Köster Auto Welt sowie bei Karstadt Sport in der Mönckebergstraße. Bestellungen werden unter der Telefonnummer 040/30 98 76 - 0 oder per E-Mail an ticket@hsvhandball.com entgegen genommen. Die Preise bei freier Sitzplatzwahl liegen für Erwachsene bei 10 Euro, Kinder bis einschließlich 14 Jahre bezahlen lediglich 5 Euro.

Bilder der Partie findet Ihr hier

 

Stimmen zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Glückwunsch an Flensburg. Kompliment aber auch an meine Mannschaft. Wir haben ein Spiel auf Augenhöhe abgeliefert, leider hat es am Ende nicht ganz gereicht. Wir haben in der ersten Halbzeit ein paar leichte Fehler gemacht, wo wir noch weiter hätten aufschließen können. In Flensburg muss man ein nahezu perfektes Spiel abliefern, um etwas mitzunehmen.“

Viggo Sigurdsson (Trainer SG Flensburg-Handewitt): „Gratulation an meine Mannschaft, das war das 4. Spiel innerhalb kürzester Zeit hintereinander. Ich denke es war ein verdienter Sieg, der eigentlich nie gefährdet war.“

Spielstatistik

SG Flensburg-Handewitt – HSV Hamburg 40:35 (21:18)

SG Flensburg-Handewitt: Holpert (14 Paraden, 2 Tore, 1.- 30., ab 45.), Beutler (4 P., 31.- 45.); Lackovic 7, Nielsen, Boldsen 3, Vranjes, Lauritzen, Lijewski 13, Johannsen, Christiansen 7/1, Eggert n.e., Stryger 8/5, Jensen, Knudsen

HSV Hamburg: Stojanovic (4 Paraden, 15.- 24., ab 41.), Sandström (3 P., 1.- 15., 24.- 41.); Schröder 1, Jansen 4/1, Ursic 3, Flohr 1, Souza n.e., Knorr 1, Pungartnik n.e., G. Gille 4, B. Gille 4, Hens 9, Lijewski 2, Lavrov n.e., Yoon 6/1  

Siebenmeter:6/8 – 2/2; (Stryger an die Latte und Pfosten)

Strafminuten: 6 – 14; (Lauritzen, Nielsen, Boldsen – 3x Yoon, 2x G. Gille, Ursic, B. Gille)

Rote Karte: Kyung-Shin Yoon (48., 3x 2min)

Schiedsrichter: Frank Lemme/Bernd Ullrich (Magdeburg)

Zuschauer: 6.000 (Campushalle)

Spielfilm: 1:0 (1.), 3:2 (6.), 5:5 (9.), 9:6 (13.), 13:7 (16.), 15:10 (20.), 17:11 (22.), 19:13 (25.), 21:16 (29.), 21:18 (30., HZ), 23:19 (33.), 25:21 (35.), 29:23 (40.), 29:25 (43.), 31:28 (47.), 32:30 (50.), 34:31 (52.), 37:32 (57.), 38:35 (59.), 40:35 (60., EN)

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Sporthalle Hamburg
So 23.11. 15:45 Uhr
Eurosport: HSV - Roter Stern Belgrad (EHF CL)

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HSV Hamburg
33:31
(17:15)
SG Flensburg-Handewitt
Color Line Arena
Mi 19.11. 19:10 Uhr

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