Willkommen beim HSV Handball!

Color Line Arena
Di 13.04. 19.15 Uhr

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TABELLE

1 Hamburg 45 : 5 +157
2 Kiel 40 : 6 +178
3 Göppingen 37 : 11 +35
4 Flensburg-H. 36 : 10 +90
5 R-N Löwen 33 : 15 +80
Color Line Arena
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Die Spieler begraben ihren Helden Goran Stojanovic

HSV nach Pokalkrimi im Viertelfinale

28.11.06 -

Auf den HSV wartete im DHB-Pokal Achtelfinale ein hartes Stück Arbeit, bevor der Einzug ins Viertelfinale perfekt war. Nach großem Kampf besiegte der HSV die Eintracht aus Hildesheim nach zweimaliger Verlängerung in der Hölle 39 mit 40:39 (36:36, 32:32, 17:16) und steht damit in der Runde der letzten Acht, die am Mittwoch, 14. Februar 2007, ausgetragen wird. Die Auslosung dafür findet am Dienstag, 12.12.06, im Anschluss an die Achtelfinalbegegnung SC Magdeburg – VfL Gummersbach statt.

Goran Stojanovic hatte noch Zeit, die Fäuste zu ballen, da stürmten seine Kollegen schon auf ihn zu und ließen den 40 Jahre alten Torwartveteran kurz darauf in einer Feiertraube verschwinden. Scheinbar seelenruhig stand der Serbe inmitten des Jubelsturms, genauso wie wenige Augenblicke zuvor beim Siebenmeter des Hildesheimers Sven-Sören Christophersen. Als dessen Ball vom Innenpfosten des HSV-Tors zurück ins Feld sprang, hatte ein Handballkrimi eine letzte, dramatische Wendung erfahren.

Bereits in den ersten Minuten zeigten die Hildesheimer, dass sie dem HSV vehementen Widerstand bieten würden. Die Gastgeber nahmen das Tempo des Favoriten an und überzeugten immer wieder durch sehenswerte Spielzüge, durch die sie Lücken in der Hamburger Deckung öffneten. Bis zum 8:7 in der elften Minute legte der Aufsteiger immer vor, bevor Bertrand und Guillaume Gille mit einem Doppelschlag für die erste HSV-Führung sorgten. Drei HSV-Tore in Folge sorgten dann dafür, dass der HSV eine 16:17-Führung mit in die Kabinen nehmen durfte.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein packendes Duell, Toto Jansen brachte den HSV beim 20:21 in Führung, wenig später führte Hildesheim mit 23:21. Entscheidend absetzen konnte sich aber keine Mannschaft und so ging es mit einem 29:29 in die letzten acht Minuten. Die Gastgeber nutzten nun eine Hinausstellung gegen Guillaume Gille um sich auf 32:29 abzusetzen, keine vier Minuten vor Spielende schien die Sensation für die Hildesheimer greifbar nah.

Im Stile einer Spitzenmannschaft aber kamen die Gäste zurück. Stefan Schröder, Guillaume Gille und Bertrand Gille sorgten mit drei Treffern in nicht einer Minute für den Ausgleich. Mit dem 32:32 ging es in die Verlängerung. Auch hier schienen die Hildesheimer beim 36:34 dem Sieg näher zu sein. Kyung-Shin Yoon per Siebenmeter und Torsten Jansen sorgten im Gegenzug für den Ausgleich, doch Hildesheim blieb der letzte Angriff. Lakenmacher setzte sich durch, verwandelte auch, doch der Jubel auf den Rängen verstummte jäh, das Gespann Ehrmann/Künzig entschied auf Stürmerfoul.

Als die Unparteiischen dann in der Schlusssekunde der zweiten Verlängerung bei 40:39 für den HSV auf Strafwurf für Hildesheim entschieden, bereiteten sich die Fans bereits auf ein Siebenmeterwerfen vor. Aber da hatten sie die Rechnung ohne Goran Stojanovic gemacht.

Für das Europapokal-Heimspiel des HSV gegen den polnischen Meister Wisla Plock am 2. Dezember (19 Uhr) in der Sporthalle Hamburg (Alsterdorf) sind Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie von Montag bis Sonnabend (9.00 – 19.00 Uhr) bei Hamburg Tourismus unter der Hotline 040 / 300 51 366 (www.hamburg-tourismus.de) erhältlich. Die Preise bei freier Sitzplatzwahl liegen für Erwachsene bei 10 Euro, Kinder bis einschließlich 14 Jahre bezahlen lediglich 5 Euro.

Das nächste Bundesliga-Heimspiel des HSV steigt am 6. Dezember (19 Uhr) in der Color Line Arena. Gegner ist der TuS N-Lübbecke. Tickets gibt es unter der Hotline 040/300 51 366.

Bilder der Partie gibt es hier.

Spielstatistik

Eintracht Hildesheim – HSV Hamburg 39:40 (36:36, 32:32, 16:17) n. V.

Hildesheim: Katsigiannis (21 Paraden, 13.- 80.), Vaskevicius (1/1, 1.- 13.); Christophersen 8/3, Gorpishin, Kasmauskas 10, Lakenmacher 6, Nikolov, Thiede 4, Boese, Fetser 6, Limberg 4, Tesch, Weber 1, Schiech

HSV Hamburg: Sandström (3 Paraden , 1.- 14., 44.- 53.); Stojanovic (15/1, ab 14.- 44., ab 53.); Schröder 1, Jansen 6, Flohr 1, Souza 4, Schult 3, Knorr 1, B. Gille 7, G. Gille 5, Lijewski 1, Lavrov, Yoon 8/4, Pungartnik 3 

Siebenmeter:3/4 – 4/5; (Christophersen scheitert an Stojanovic - Pungartnik scheitert an Vaskevicius)

Strafminuten: 6 – 10; (Christophersen, Weber, Kasmauskas – Souza, Flohr, Knorr, Pungartnik, G. Gille)

Schiedsrichter: Jutta Ehrmann/Susanne Künzig (Odenthal/Karlsruhe)

Spielfilm: 1:0 (1.), 2:2 (3.), 5:4 (7.), 7:7 (11.), 8:9 (13.), 11:9 (15.), 14:11 (22.), 16:14 (28.), 16:17 (30., EN), 16:18 (31.), 19:19 (35.), 22:21 (40.), 25:24 (46.), 27:27 (49.), 30:29 (53.), 32:30 (56.), 32:32 (60.), 32:33 (62.), 34:33 (65.), 34:34 (66.), 36:36 (70.), 36:37 (71.), 38:38 (75.), 39:38 (76.), 39:40 (80.)

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