HSV holt Remis in der KölnArena

HSV holt Remis in der KölnArena

Oktober
29
30
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
1
2

HSV holt Remis in der KölnArena

8 R-N Löwen 8 : 6 +14
9 Gummersb. 8 : 6 +1
10 Hamburg 7 : 7 +3
11 Grosswallst. 7 : 7 +2
12 Minden 4 : 10 -36
Color Line Arena
HBL
EHF Champions League

HSV holt Remis in der KölnArena

20.12.06 -

In einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie holt der HSV (Platz 4.) im Duell der Tabellennachbarn ein 29:29 (13:14)-Remis beim VfL Gummersbach (5.). Beim Champions League- Viertelfinalist gaben sich die Hamburger trotz häufiger Unterzahl und Rückständen nie geschlagen, lieferten eine hervorragende kämpferische Leistung ab. Auch der verletzungsbedingte Ausfall von Pascal Hens, der Anfang der zweiten Halbzeit unglücklich umknickte, warf die Gäste nicht aus dem Konzept. Der HSV hielt dem Druck der 18.887 Zuschauer in der KölnArena (Saisonrekord in der Handball-Bundesliga) stand. Wiederum war Krzysztof Lijewski in der Angriffsmitte eine Augenweide, zeigte ein überragendes Spiel. Zum Ende kam noch Pech hinzu, als Kyung-Shin Yoon eigentlich schon zum 30:29 getroffen hatte. Leider hatte HSV-Trainer Martin Schwalb bereits 10 Sekunden zuvor die grüne Karte zur Auszeit gelegt. Die Nordlichter bleiben damit in der Tabelle oben dran und liegen mit 23:7 Punkten auf Rang 4. Somit holt der HSV im fünften Anlauf in der KölnArena den ersten Zähler. Bester Werfer in einem insgesamt aufopferungsvoll kämpfenden HSV-Team war Krzysztof Lijewski, der sechs Tore erzielen konnte. Ein solides Comeback feierte Torsten Jansen.

Von Beginn an entwickelte sich ein Handball-Krimi. Das Spiel wurde in erster Linie durch zwei extrem aggressive Abwehrreihen bestimmt. Es wurde kein hochklassiger und technisch versierter Handball geboten, dafür aber unheimlich viel Leidenschaft und Kampfgeist auf beiden Seiten. Die offensive Abwehrvariante des HSV schien zu funktionieren, beim 4:7 in der 22. Minute durch Guillaume Gille war man schon drei Tore enteilt. Doch Gummersbach kam zurück. Es entwickelte sich ein Spiel auf des Messers Schneide. Mit einer knappen 14:13-Führung für den Gastgeber ging’s in die Pause.

Auch nach dem Wechsel sah das Publikum eine umkämpfte Begegnung, in der der HSV häufig auch aus Unterzahlsituationen zu Torerfolgen kam. Ab der 35. Minute mussten die Gäste ohne Nationalspieler Pascal Hens auskommen, der unglücklich umknickte. Gummersbach hatte bis zum 23:22 (47.) stets die Nase vorn, dann wechselte die Führung zu Gunsten der Hamburger, die bis zum Schluss immer ein Tor vorlegten. Der letzte Angriff gehörte allerdings dem VfL Gummersbach. Der finale Wurf von Daniel Narcisse wurde jedoch geblockt.

Am Sonnabend, 23. Dezember, um 15.30 Uhr gastiert der HSV beim TBV Lemgo. Gespielt wird im Gerry-Weber-Stadion. Über 100 Hamburger Fans werden den HSV dorthin begleiten. Das nächste Bundesliga-Heimspiel steigt am Mittwoch, 27. Dezember (20 Uhr), in der Color Line Arena. Gegner im letzten Spiel der Hinrunde ist Frisch Auf Göppingen. Zum Rückrunden-Auftakt empfängt der HSV am 30. Dezember die HSG Nordhorn in der Color Line Arena (19 Uhr). Tickets gibt es für beide Partien noch unter der Hotline 040/300 51 366.

Bilder von der Partie gibt es hier.

Stimme zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Es war eine hart umkämpfte Partie mit aggressiven Abwehrreihen auf beiden Seiten. Wir hatten einen guten Start, bei dem man sich hätte besser absetzen müssen. Es wurden 2 bis 3 klare Tempogegenstöße liegengelassen. Das Team hat alles aus sich herausgeholt. Es war technisch kein hochklassiges Spiel. Das ist aber normal, da beide Mannschaften viele Spiele in den Knochen haben. Die zweite Halbzeit war ein Hin und Her. Dann haben wir die nötige Lockerheit gefunden und im Rückraum besser getroffen. Es war ein gerechtes Unentschieden, beide Mannschaften hätten gewinnen können. Ich bin zufrieden mit dem Unentschieden.“

Spielstatistik

VfL Gummersbach – HSV Hamburg 29:29 (14:13)

VfL Gummersbach: Stojanovic (13 Paraden, 1. - 39., 47.- 50.), Fazekas (1 Parade, 39.- 47.), Ramota (3/1 P., 50.- 60.); Narcisse 5, Ilic 5, Sigurdsson 4, Alvanos 5, Gunnarsson 4, Zrnic 6/3, Wiegert, Jakobsson, Arnarsson, Vucicevic, Lützelberger

HSV Hamburg: Stojanovic (4 Paraden, 1.- 32., ab 57.), Sandström (2 P., 32.- 57.); Schröder 2, Jansen 2, Pungartnik 3, G. Gille 5, B. Gille 2, Hens 5, Lijewski 6, Yoon 4, Flohr, Knorr, Ursic, Souza n.e.  

Siebenmeter:3/3 – 0/1; (Yoon scheitert an Ramota)

Strafminuten: 6 – 12; (Ilic, Jakobsson, Arnarsson – 2x Flohr, Schröder, 2x Jansen, G. Gille)

Schiedsrichter: Hagen Becker/Axel Hack (Halberstadt)

Zuschauer: 18.887 (KölnArena)

Spielfilm: 1:2 (3.), 2:4 (6.), 4:4 (9.), 5:7 (14.), 7:8 (17.), 8:9 (19.), 10:10 (22.), 11:12 (25.), 12:12 (29.), 14:13 (30.,HZ.), 16:15 (34.), 18:16 (37.), 18:18 (41.), 20:20 (44.), 23:22 (47.), 23:24 (50.), 24:24 (53.), 26:26 (56.), 27:28 (58.), 29:29 (60., EN.)

« zurück

HSV holt Remis in der KölnArena

HSV holt Remis in der KölnArena

Sportski Centar "Vozdovac"
Mi 15.10. 18:15 Uhr
Eurosport: Roter Stern Belgrad - HSV (EHF CL)

HSV holt Remis in der KölnArena

Color Line Arena
Sa 25.10. 19:00 Uhr

HSV holt Remis in der KölnArena

FCK Handbold
31:34
(12:13)
HSV Hamburg
Sa 11.10. 16:10 Uhr

HSV holt Remis in der KölnArena

Internet Sport Agentur kaliber5 SPORTS