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09.11.10 32:25-Erfolg beim TV Grosswallstadt

Garanten für den Sieg beim Altmeister heißen Igor Vori und Hans Lindberg

Der HSV Handball feiert beim TV Grosswallstadt seinen zehnten Sieg in Folge in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Vor 3.237 Zuschauern in der f.a.n. frankenstolz arena in Aschaffenburg behielt die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb am Ende mit 32:25 (16:14) die Oberhand. Gegenüber einer über weite Strecken ausgeglichenen ersten Halbzeit zeigten sich die Hamburger nach der Pause vor allem in der Abwehr abgeklärter und erhöhten somit nach und nach Tor um Tor. Hans Lindberg und Igor Vori zeigten sich mit jeweils sieben Toren besonders treffsicher und avancierten zu den erfolgreichsten Akteuren des Abends. Durch den Sieg verbessert sich der HSV Handball wiederum auf den zweiten Tabellenplatz.

Knappe HSV-Führung nach 30 Minuten

Die Partie in der mit 3.237 Zuschauern besetzten f.a.n. frankenstolz arena begann auf beiden Seiten mit Anlaufschwierigkeiten. In der fünften Minute stand es lediglich 1:1, vielmehr hatten Ungenauigkeiten und Fehlwürfe den Beginn des Spiels bestimmt. Ein direkter Pass von Johannes Bitter, den Hans Lindberg aufnahm und in der ersten Welle verwandelte, stellte die erste klare Aktion dar (2:1, 5. Minute). Gegen eine aggressiv deckende Abwehr des TVG fand der HSV Handball auch in der Folge vor allem durch explosive Einzelaktionen den nötigen Raum. Michael Kraus, Blazenko Lackovic und Guillaume Gille stellten so die 6:3-Führung her (12.). Auf der anderen Seite fand die 6:0-Abwehrreihe des HSV immer besser ins Spiel, sodass das Team von Trainer Martin Schwalb die erste Unterzahl der Partie überstand, ohne die Führung einzubüßen (7:4, 15.). Mit fortlaufender Spieldauer entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften die Trefferquote erhöhen konnten. Der HSV war vor allem über Igor Vori erfolgreich. Der Kroate erzielte unter anderem das 13:10 (25.). Nachdem der TVG auf 12:13 verkürzte, zeichnete der Kreisläufer auch für das 14:12 verantwortlich (27.). Beim Stand von 16:14 ging es mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung der Gäste auch in die Kabinen.

Konzentrierte Abwehrleistung legt den Grundstein zum Sieg

In der zweiten Hälfte verstärkte Bertrand Gille den Hamburger Mittelblock, Per Sandström löste Johannes Bitter zwischen den Pfosten ab. Der Schwede führte sich mit einer Parade gleich gut ein und hatte so seinen Anteil daran, dass der HSV schnell auf 19:14 erhöhen konnten (35.). Diese Führung brachte noch mehr Ruhe ins Spiel der Gäste, die nun in der Abwehr mehrere Ballgewinne verbuchen konnten. Per Gegenstoß markierte Domagoj Duvnjak das 23:17 nach 42 Minuten. Im Positionsspiel suchten die Hamburger immer wieder Igor Vori, den die Grosswallstädter Deckung nicht in den Griff bekam. Seine Freiräume nutzte der Kroate am Kreis beim 24:18 bereits zu seinem sechsten Treffer (44.). In der Schlussviertelstunde änderte sich dieses Ergebnis kaum noch etwas. Die endgültige Entscheidung im Spiel leitete Matthias Flohr mit seinem 28:22 neun Minuten vor dem Abpfiff ein. Die Abwehr des HSV Handball bestimmte die Schlussphase, ließ insgesamt sieben Minuten keinen gegnerischen Treffer zu, sodass Hans Lindberg und wiederum Igor Vori auf 30:28 erhöhen konnten (55.). Am Ende avancierten der Däne und der Kroate gemeinsam mit jeweils sieben Treffern zu den besten Werfern der Partie, die 32:25 für den HSV Handball endete.

TV Grosswallstadt: Andersson (10 Paraden, 1.-60.); Rominger (für zwei Siebenmeter eingewechselt);
Spatz 6/5, Weinhold 5, Reuter 5, Schäpsmeier 4, Kunz 3, Tiedtke 2, Kneer, Larsson, Jakobsson n.e., Kossler n.e., Schmidt n.e.

HSV Handball: Bitter (3 P., 1.-30.); Sandström (4 P., 31.-60. und für einen Siebenmeter eingesetzt);
Vori 7, Lindberg 7/5, Kraus 5, Lackovic 5, M. Lijewski 3, Jansen 2, Duvnjak 1, Flohr 1, G. Gille 1, B. Gille, Schröder n.e.

Siebenmeter: 5/5 – 5/5

Zeitstrafen:  3 – 1 (Reuter, Kunz, Szücs – G. Gille)

Schiedsrichter: Lars Geipel / Marcus Helbig (Steuden/Landsberg)

Spielfilm: 1:0 (3.), 1:2 (5.), 2:2 (6.), 2:3 (7.), 3:3 (9.), 3:6 (12.), 4:6 (14.), 4:8 (17.), 6:8 (18.), 6:9 (20.), 7:9 (20.), 7:10 (21.), 8:10 (22.), 8:11 (22.), 9:11 (23.), 9:12 (24.), 10:12 (25.), 10:13 (25.), 12:13 (26.), 12:14 (27.), 13:14 (27.), 13:16 (27.), 14:16 (29.), 14:16 (30.) – 14:19 (35.), 15:19 (36.), 15:20 (39.), 16:20 (39.), 16:21 (40.), 17:21 (40.), 17:23 (43.), 18:23 (43.), 18:24 (44.), 19:24 (45.), 19:25 (47.), 20:25 (48.), 21:25 (49.), 21:26 (49.), 22:26 (50.), 22:30 (55.), 23:30 (56.), 23:31 (57.), 24:31 (57.), 24:32 (58.), 25:32 (59.), 25:32 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV Handball): „Ich freu mich, dieses wichtige Spiel gewonnen zu haben. Der Schlüssel zum Erfolg heute war unsere stabile Abwehr. Hier beim TVG ist es immer schwer zu spielen, aber bis auf 15 Minuten bin ich mit dem Spiel zufrieden.“

Andreas Rudolph (Präsident HSV Handball): „Heute hatte ich mal keine Angst, dass wir die Punkte hier lassen könnten. Und das von der ersten Minute an. Der Sieg war nie in Gefahr, wir waren die klar bessere Mannschaft.“

Blazenko Lackovic (Rückraumspieler HSV Handball): „Ich denke, wir haben heute guten Handball geboten. Vor allem in der Abwehr waren wir von Beginn an präsent. Damit haben wir uns diese zwei wichtigen Punkte verdient.“

Hans Lindberg (Rechtsaußen HSV Handball): „Besonders die Abwehr hat gut gearbeitet und dadurch einige Fehler im Aufbauspiel ausgebügelt. Es war ein verdienter Sieg.“

Guillaume Gille (Kapitän HSV Handball): „Auswärts ist es gegen Grosswallstadt immer schwer. Es gab in unserem Spiel gute und schlechte Phasen. In den schlechten haben wir aber nur wenige Tore bekommen, und in den guten die wichtigen Treffer gemacht. Wir nehmen zwei ganz, ganz wichtige Punkte mit nach Hause.“

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

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