Willkommen beim HSV Handball!

Color Line Arena
Di 13.04. (gepl. 19.00 Uhr)

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TABELLE

1 Hamburg 41 : 5 +149
2 Kiel 40 : 4 +180
3 Flensburg-H. 36 : 10 +90
4 Göppingen 33 : 11 +26
5 R-N Löwen 31 : 15 +79
Color Line Arena
EHF Champions League
HBL HBL

HSV gewinnt gegen die SG Flensburg-Handewitt

17.03.07 -

15 Bundesligaspiele in Folge ohne Niederlage, insgesamt 20 Partien in Serie ungeschlagen. Der HSV setzt seine beeindruckende Serie fort. Im Nordderby schlägt der HSV die SG Flensburg-Handewitt verdient mit 33:31 (17:13). Der HSV manifestiert mit diesem Erfolg den zweiten Tabellenplatz (40:8 Punkte). Der Abstand zum Tabellenführer THW Kiel bleibt insofern mit zwei Zählern Rückstand gleich.

Beste Torschützen bei den Hamburgern waren Pascal Hens, Guillaume Gille, Torsten Jansen und Roman Pungartnik mit je sechs Toren. Goran Stojanovic bot bis zu seiner Auswechselung in der 53. Minute mit 14 parierten Bällen eine erstklassige Leistung. Per Sandström war im Anschluss mit drei immens wichtigen Paraden ebenfalls ein großer Baustein zum Sieg. HSV-Trainer Martin Schwalb setzte im Spielverlauf nur neun Feldspieler ein. Igor Lavrov nahm heute hinter der Auswechselbank Platz.

Besonders Krzysztof Lijewski freute sich über den Sieg. Es war der erste mit dem HSV gegen seinen großen Bruder Marcin. Stefan Schröder schied hingegen bereits Mitte der ersten Hälfte mit einer Beckenprellung aus.

Die 12.807 Zuschauer in der restlos ausverkauften Color Line Arena konnten über die gesamte Spielzeit einen kämpferisch überzeugenden HSV bestaunen. Schwalb begann mit einer aggressiven Abwehr, die die Spielmacherposition der SG bereits bei neun Metern attackierte. Mit Erfolg. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich der HSV auf 10:6 ab. Pascal Hens zeigte sich in dieser Phase sehr treffsicher. Zudem erwies sich Goran Stojanovic im HSV-Tor als sicherer Rückhalt. Die Hamburger waren den entscheidenden Tick aggressiver und behielten die Oberhand. Mit einer 17:13-Führung ging es in die Pause.

Der HSV startete auch konzentriert in die zweite Halbzeit. Über 18:13 und 22:17 warfen die Gastgeber einen beruhigenden 26:20-Vorsprung heraus. HSV-Linksaußen Torsten Jansen überzeugte bei sechs Toren mit einer 100%igen Chancenverwertung. Selbst eine doppelte Unterzahl überstanden die Hamburger schadlos. Erst eine Umstellung der SG-Abwehr brachte den HSV etwas ins Schwanken. Vranjes sollte die Kreise von Pascal Hens stören. Drei Tore in Folge brachten die Gäste wieder ins Spiel. Die Hamburger sahen sich zudem jetzt häufigen Unterzahlsituationen gegenüber.

Beim 31:29 für den HSV und Ballbesitz für die SG drohte das Spiel zu kippen, doch die Gastgeber behielten kühlen Kopf. Jetzt sorgte der eingewechselte Per Sandström im HSV-Gehäuse mit drei wichtigen Paraden für die entscheidenden Akzente. Das 33:29 (58.) durch Kyung-Shin Yoon per Siebenmeter war dann die endgültige Entscheidung. Die Gäste konnten lediglich verkürzen.          

Stimmen zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Wir haben uns taktisch vorgenommen, aggressiv zu decken und die Kreise von Ljubomir Vranjes einzudämmen. Wir wollten die Spielzüge der SG unterbrechen. Das hat gut geklappt. Unsere Rückwärtsbewegung hat dagegen nicht so gut funktioniert. In der zweiten Halbzeit haben wir durch eine nicht optimale Chancenverwertung Flensburg wieder ins Spiel kommen lassen. Aber ich will nicht zu viel Wasser in den Wein gießen. Wir haben verdient gewonnen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Das ist eine schöne Momentaufnahme.“

Kent-Harry Andersson (Trainer SG Flensburg-Handewitt): „Glückwunsch an den HSV. Sie haben heute verdient gewonnen. Das war ein Spiel mit Herz. Wir haben keinen erstklassigen Handball gesehen, aber so ist das, wenn zwei Spitzenmannschaften aufeinander treffen. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Wir haben gekämpft und sind noch einmal ins Spiel zurückgekommen. Es hat aber leider nicht mehr gereicht.“

Spielstatistik

HSV Hamburg – SG Flensburg-Handewitt 33:31 (17:13)

HSV Hamburg: Stojanovic (14/2 Paraden, 1.- 53.), Sandström (3 Paraden, 53.- 60.); Pungartnik 6, Hens 6, G. Gille 6, Jansen 6, B. Gille 4, Yoon 4/3, Lijewski 1, Flohr, Schröder,  Souza n.e., Ursic n.e., Knorr n.e.

SG Flensburg-Handewitt: Beutler (10 Paraden, 1.- 13., 40.- 60.), Holpert (9/1 Paraden, 13.- 40.); Lijewski 9, Christiansen 7/3, Knudsen 5, Jensen 3, Nielsen 2, Johannsen 2, Lackovic 1, Vranjes 1, Eggert 1/1, Lauritzen, Boldsen n.e., Paulsen n.e.

Siebenmeter: 3/4 – 4/6; (Yoon scheitert an Holpert - 2x Christiansen scheitert an Stojanovic)

Strafminuten: 12 – 8; (Jansen, Flohr, 2x Hens, B. Gille, G. Gille – 2x Lijewski, Nielsen, Vranjes)

Schiedsrichter: Matthias Dang/ Thorsten Zacharias (Mainz)

Zuschauer: 12.807 (Color Line Arena, ausverkauft)

Spielfilm: 1:1 (2.), 3:2 (4.), 4:3 (7.), 6:5 (10.), 8:6 (13.), 9:6 (15.), 12:10 (21.), 12:11 (23.), 14:11 (23.), 15:12 (25.), 15:13 (26.), 17:13 (30., HZ), 18:14 (35.), 21:16 (37.), 22:17 (39.), 23:17 (41.), 24:19 (43.), 26:20 (44.), 26:23 (47.), 28:23 (48.), 28:25 (50.), 29:27 (52.), 31:29 (54.), 32:29 (56.), 33:30 (59.), 33:31 (60., EN)

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