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30.09.09 34:28 beim VfL: HSV siegt gegen Gummersbach

Im dritten Auswärtsspiel der Saison feiert der HSV Handball beim VfL Gummersbach einen sicheren Erfolg. In der mit 6.371 Zuschauern besetzten LANXESS arena in Köln kam die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb zu einem nie gefährdeten 34:28 (14:13). Rechtsaußen Hans Lindberg war mit sieben Treffern einmal mehr der erfolgreichste Schütze seines Teams. Den besten Werfer der Partie stellte indes der VfL Gummersbach mit Viktor Szilagyi, der neun Mal traf. Durch den Erfolg geht der HSV Handball weiterhin ohne Punktverlust in der TOYOTA Handball-Bundesliga in eine Champions League-Pause: die Partien gegen Alingsas HK und BM Ciudad Real stellen den Auftakt zu insgesamt fünf Hamburger Heimspielen innerhalb von nur drei Wochen dar.

Stetige HSV-Führung bis zur Pause

Mit 13 Spielern reiste der HSV Handball zum VfL Gummersbach, musste beim Altmeister auf Pascal Hens, Bertrand Gille und Oleg Velyky verzichten. Marcin Lijewski hingegen, der zuletzt aufgrund einer Erkältung nur eingeschränkt trainieren konnte, startete im dritten Auswärtsspiel der Saison. Trotz der personellen Unterzahl im Kader machte der HSV über weite Strecken der ersten Hälfte viel Druck. Aus einer guten Defensive und über eine schnelle erste und zweite Welle erspielten sich die Gäste die frühe 3:0-Führung (5.), ehe der VfL zum ersten Torerfolg kam. 6.371 Zuschauer in der LANXESS arena in Köln sahen fortan Gastgeber, die durch eine verbesserte Abwehrarbeit bemüht waren, diesen Rückstand zu verkürzen. Beim 6:7 in der 13. Minute gelang dies, der HSV zog jedoch umgehend auf 10:7 weg (17.). Bis kurz vor Schluss hatte eine konstante Drei-Tore-Führung der Hamburger Bestand (14:11, 29.), in Überzahl allerdings gelang dem VfL Gummersbach der erneute Anschluss. Mit 14:13 aus Sicht der Gäste wechselten die Teams die Seiten.

Souveränität in Halbzeit zwei genutzt

Mit dem ersten Ausgleichstreffer der Partie eröffneten die Gastgeber den zweiten Durchgang (14:14, 32). Der HSV antwortete jedoch ruhig und erneut durch schnelle Tore von Igor Vori, Krzysztof Lijewski, Torsten Jansen und Domagoj Duvnjak innerhalb von nur zwei Minuten zum 18:14. Nach einer weiteren 7:1-Serie der Hamburger betrug der Vorsprung eine Viertelstunde vor dem Ende sogar neun Tore (26:17). In der Folge entwickelte sich die Partie zu einem Privatduell von VfL-Mittelmann Viktor Szilagyi und dem HSV Handball. Der 31-Jährige verkürzte im Alleingang aus dem Rückraum zum 22:28 (51.). Trotz neun Szilagyi-Treffer, der damit zum besten Werfer der Partie avancierte, sollte der VfL jedoch nicht näher heran rücken können. Durch eine gute und aufmerksame 6:0-Deckung kam der HSV Handball in einer sehr fairen zweiten Halbzeit ohne Strafzeit aus und verteidigte die sichere Führung bis zum Ende. Durch ein klares 34:28 bleiben die Hamburger auch im dritten Auswärtsspiel ungeschlagen und festigen Platz drei in der TOYOTA Handball-Bundesliga.

VfL Gummersbach: Stojanovic (7 Paraden, 1.-60.); Lucau n.e.;
Szilagyi 9, Gunnarson 6, Pfahl 4, Zrnic 4, Wagner 2/1, Vukovic 2, Lützelberger 1, Krantz, Fäth, Tuzolana, Eisenkrätzer n.e., Rahmel n.e.

HSV Hamburg: Bitter (13 P., 1.-60.); Sandström n.e.;
Lindberg 7/3, Lackovic 6, Jansen 5, M. Lijewski 4, Duvnjak 4, K. Lijewski 2, Vori 2, Schröder 2, G. Gille 2, Flohr, Grundsten n.e.

Siebenmeter: 1/1 – 3/3

Zeitstrafen:  2 – 2 (Wagner, Gunnarson – Jansen, G. Gille)

Schiedsrichter: Lars Geipel / Marcus Helbig (Steuden/Landsberg)

Spielfilm: 0:1 (2.), 0:3 (5.), 1:3 (5.), 2:4 (6.), 2:6 (8.), 3:6 (8.), 4:7 (11.), 6:7 (13.), 7:8 (15.), 7:10 (17.), 8:10 (19.), 12:14 (29.), 13:14 (30.) – 14:14 (32.), 14:18 (34.), 15:18 (35.), 16:19 (38.), 16:24 (43.), 17:24 (44.), 17:26 (46.), 18:26 (46.), 19:27 (48.), 20:27 (49.), 21:28 (50.), 23:28 (52.), 24:29 (53.), 24:31 (55.), 25:31 (56.), 28:34 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV Handball): „Wir hatten einen klasse Start und haben eine sehr schöne erste Halbzeit gespielt. In der Schlussviertelstunde haben wir allerdings kontinuierlich abgebaut. Unserer heutigen guten Abwehrleistung ist es zu verdanken, dass der Sieg so zustande kam.“

Johannes Bitter (Torhüter HSV Handball): „Das war eine überragende erste Halbzeit von uns, in der zweiten haben wir dann aber den Faden verloren. Die Tempogegenstöße haben uns den Vorsprung gerettet.“

Blazenko Lackovic (Rückraumspieler HSV Handball): „Heute hat man gemerkt, dass wir eine gute Vorbereitung hatten, in der wir viele hochkarätige Turniere gespielt haben. Unsere Abwehr stand heute sehr kompakt und wir konnten häufig über schnelle Gegenstöße punkten. Das hat uns dann zum Sieg geführt.“

Adrian Wagner (Linksaußen VfL Gummersbach): „Der HSV zeichnet sich durch die Qualität aus, die er in der Breite aufweist. Da sitzen viele klasse Leute auf der Bank, die den Druck ständig aufrecht halten können. Über 60 Minuten können wir da nicht mithalten. Wenn der HSV den Druck erhöht, brechen wir ein. Ganz klar geht es beim HSV ebenso wie beim THW Kiel um die Meisterschaft.“

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

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