Termine:

Ticket-Hotline

01805 / 969 000 666

(0,14 €/Min je Anruf aus dt. Festnetz / Mobilfunk max 0,42 €/Min)

10.09.08 36:31 (18:18)-Arbeitssieg gegen Essen

Blazenko Lackovic traf gegen Essen sieben Mal

Der HSV Handball setzt sich in der TOYOTA Handball-Bundesliga 36:31 (18:18) gegen TUSEM Essen durch. Die Hamburger präsentierten sich vor 6.782 Zuschauern in der Color Line Arena von Beginn an konzentriert und setzten sich schnell auf 8:1 ab. Die Gäste aus Essen kamen jedoch mit der Zeit besser ins Spiel und erkämpften sich zur Halbzeit das 18:18-Unentschieden. In der zweiten Hälfte ließ sich der HSV seine Führung nicht mehr nehmen und gewann am Ende 36:31. Neuzugang Blazenko Lackovic und Rechtsaußen Hans Lindberg waren mit je sieben Treffern die erfolgreichsten Torschützen ihres Teams. Essens Jörg Lützelberger und Barna Putics erzielten für ihre Farben jeweils acht Tore.

Furiose Anfangsphase

6.782 Zuschauer in der Color Line Arena unterstützten den HSV Handball von Beginn an mit ihren Fan-Klatschen vom „Deutschen Ring“ lautstark. Die Mannschaft ließ sich von dieser Anfeuerung treiben. Nach zehn Minuten sah es so aus, als wäre die Partie schnell entschieden. 8:1 führte die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb dank einer konzentrierten Chancenverwertung. Doch dann verloren die Hamburger den Faden und leisteten sich Schwächen in der Defensive. Essen verkürzte den Rückstand immer weiter, während die Hausherren kaum noch trafen. Nach dem 10:10 in der 17. Minute baute der HSV Handball seine Führung erneut auf drei Tore aus. Matthias Flohr erzielte in der 20. Minute mit seinem 250. Pflichtspieltor für den HSV das 13:10. Doch der Gast aus Essen gab nicht auf und erzielte per Siebenmeter den erneuten Ausgleich (15:15, 25. Minute). Dies konnte auch Per Sandström, der im Kasten der Hamburger neun Paraden zeigte, nicht verhindern. Ein weiterer Siebenmeter für die Gäste besorgte in der Schlusssekunde der ersten Hälfte den Pausenstand von 18:18. Mit fünf Treffern war Hans Lindberg der erfolgreichste Hamburger in Halbzeit eins. 

Lackovic und Lindberg mit sieben Toren

Nach der torreichen ersten Hälfte ließen es die Teams zu Beginn des zweiten Spielabschnitts im Abschluss ruhiger angehen. Der HSV kam besser aus der Pause und führte in der 40. Minute 23:21, es blieb aber weiter spannend. Johannes Bitter, der Per Sandström im Hamburger Tor ersetzt hatte, zeigte elf Paraden und verhinderte so einen erneuten Essener Ausgleich. Mit einer kämpferischen Leistung gelang es den Hamburgern, die Gäste nun immer besser auf Distanz zu halten. Am Ende entschied der HSV die Partie eindeutig mit 36:31 für sich und feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Den Schlusspunkt setzte Kapitän Guillaume Gille mit seinem Treffer in der letzten Spielminute. Mit jeweils sieben Treffern waren Blazenko Lackovic und Hans Lindberg erfolgreichste Hamburger Torschützen der Partie.  Bereits in drei Tagen reist der HSV Handball zum nächsten Spiel in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Die Partie beim Aufsteiger TSV Dormagen wird am Sonnabend, 13. September, um 15.00 Uhr angepfiffen.

HSV Hamburg: Sandström (9 Paraden, 1.-30.);  Bitter (11 P., 30.-60.);
Lindberg 7/1, Lackovic 7, B. Gille 6, K. Lijewski 5, Flohr 4, G. Gille 3, Niemeyer 1, Grundsten 1, Grimm 1, Schröder 1, M. Lijewski, Jansen n.e., Torgovanov n.e., Schult n.e.

TUSEM Essen: Eijlers (1 P., 1.-11., 44.-55.); Shejbal (10 P., 11.-44., 55.-60.);
Putics 8/4, Lützelberger 8, Schmidt 5, Casanova 4, Klesniks 2, Siniak 2, Vorontsev 1, Wiencek 1, Versakovs, Thoke, Schütte, Schult n.e.

Siebenmeter:  1/1 – 6/6

Strafminuten:  3 – 6  (M. Lijewski, B. Gille, Schröder – Klesniks 2x, Casanova 2x, Schütte, Putics)

Spielfilm: 0:1 (2.), 1:1 (3.), 2:1 (4.), 5:1 (7.), 8:1 (9.), 8:2 (10.), 9:2 (11.), 9:5 (13.), 9:7 (15.), 10:7 (16.), 10:8 (16.), 10:10 (17.), 13:10 (20.), 13:11 (21.), 15:13 (22.), 15:15 (25.), 17:17 (29.), 18:18 (30.) – 19:18 (31.), 19:19 (33.), 21:19 (35.), 23:21 (40.), 26:24 (46.), 28:24 (49.), 30:26 (52.), 32:28 (55.), 34:30 (57.), 35:30 (59.), 36:31 (60.) 

Das Video zum zweiten Heimauftritt spielt sich hier ab.

Die Bildergalerie zum Spiel gibt es hier.

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Bei so einer Anfangsphase hebt ein Trainer gern warnend den Finger. Das Niveau der ersten zehn Minuten zu halten ist schwierig. Und das Niveau der zweiten 15 Minuten der ersten Halbzeit sollten wir auch nicht halten. In der zweiten Hälfte haben wir gekämpft und den Gegner nieder gerungen. Es wurde das eine oder andere Tor mehr heraus gespielt als noch gegen Wetzlar. Man sollte der Mannschaft noch Zeit geben. Wir versuchen, die Mannschaft zu entwickeln. Am Sonnabend versuchen wir, in Dormagen die nächsten zwei Punkte zu holen.“  

Krysztof Szargiej (Trainer TUSEM Essen): „Nach den ersten zehn Minuten habe ich gesagt, dass ein Spiel immer noch 60 Minuten dauert. Meine Mannschaft hat an sich geglaubt. Wir befinden uns im Aufbau. Wir haben eine sehr gute Leistung geboten und werden aus dieser Niederlage lernen. Wir haben uns sehr gut verkauft.“

Blazenko Lackovic (Spieler HSV Hamburg): „Für mich ist es mit sieben Tore gut gelaufen, aber wichtiger ist es, auf die Mannschaft zu schauen. Wir haben zehn Minuten gut gespielt und dann hat vielleicht die Konzentration nachgelassen. Was da passiert ist, darf eigentlich nicht passieren. Man hat gesehen, wie wir spielen können. Daran werden wir weiter arbeiten. Die drei Tage Trainingslager haben uns schon viel gebracht.“ 

Notizen zum Spiel: 

  • Matthias Flohr erzielte in der 21. Minute mit dem 13:10 seinen 250. Pflichtspieltreffer für den HSV Handball.
  • Ebenfalls das 250. Pflichtspieltor für seinen Klub erzielte Hans Lindberg mit dem 17:16 in der 27. Minute
  • Bei den Besuchern des Internet-Sportportals Sport1.de steht der HSV Handball im Meisterschafts-Trend ganz weit vorn. 26,2 % sehen demnach die Hamburger als kommenden Deutschen Meister. Auf den THW Kiel tippen 23,4 %, auf die Rhein-Neckar Löwen 16,5 %.

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

HSV-DAUERKARTE

Aktuelles video

HSV muss erste Heimniederlage der HBL-Saison hinnehmen

Mehr Videos auf hsvhandball.tv!

Newsletter Abo

Jederzeit über Neuigkeiten informiert bleiben mit unserem kostenlosen Newsletter.

Werde Fan auf Facebook!