Termine:

Ticket-Hotline

01805 / 969 000 666

(0,14 €/Min je Anruf aus dt. Festnetz / Mobilfunk max 0,42 €/Min)

15.02.09 39:19 (19:8)-Kantersieg in Essen

Stefan Schröder im Anflug auf eines seiner 14 Tore

Im Auswärtsspiel beim TUSEM Essen feiert der HSV Handball einen 39:19 (19:8)-Kantersieg. Gegen das Tabellenschlusslicht der TOYOTA HBL kamen die Hamburger somit zu ihrem zweithöchsten Erfolg in der Handball-Bundesliga. Vor 3.100 Zuschauern im ausverkauften Sportpark „Am Hallo“ hatten die Gäste nur in den ersten zehn Minuten Probleme, ins Spiel zu finden. Zur Pause führte das Team von Trainer Martin Schwalb bereits mit elf Toren. Bester Werfer der Partie war Rechtsaußen Stefan Schröder mit 14 Treffern.

HSV mit Problemen in der Anfangsphase

Gegen die runderneuerte Mannschaft der Gastgeber taten sich die Hamburger in der Anfangsphase schwer. TUSEM Essen ging in Führung und lag nach sechs Minuten mit zwei Toren in Front (4:2). Der HSV fand erst allmählich zu seinem Spiel, glich jedoch aus (4:4, 12. Minute). Stefan Schröder, bereits in der Champions League gegen Portland San Antonio bester HSV-Akteur, stellte mit drei Toren die erste HSV-Führung her (7:5, 15.). Gegen die Hausherren, die 20 Minuten lang ohne Wechsel auskamen, konnten sich die Hamburger nun sukzessive absetzen. Die Abwehr funktionierte und ließ bis zum Halbzeitpfiff lediglich drei weitere TUSEM-Tore zu. Zwischen der 15. und der 23. Minute traf durchweg der HSV und baute seine Führung so auf 14:6 aus. In einer fairen ersten Hälfte, in der die Berliner Schiedsrichter Nils Blümel und Jörg Loppaschewski keine Zeitstrafe verhängten, setzte Stefan Schröder mit dem 19:8 den Schlusspunkt (30.). Der Nationalspieler war mit sechs Treffern auch bester Spieler des ersten Durchgangs.

Stefan Schröder führt sein Team zum Sieg

In der Anfangsphase der zweiten Hälfte hielt TUSEM allein durch Martin Farkasovsky dem enteilenden HSV Stand. Bis zum 12:26 aus Essener Sicht war der Rückraumspieler der alleinige Torschütze seines Teams (40.). Nachdem der Slowake jedoch die erste Zeitstrafe des Spiels absitzen musste, baute der HSV seine Führung weiter auf 12:30 aus (43.). Stefan Schröder war dabei immer wieder durch Tempogegenstöße erfolgreich. In der Folgezeit sahen die 2.300 Zuschauer im ausverkauften Sportpark „Am Hallo“ dann eine ausgeglichene Phase des Spiels, das zugleich klar zu Gunsten der Gäste entschieden war. Per Sandström zeichnete sich im zweiten Durchgang, ebenso wie Johannes Bitter im ersten, mit zahlreichen Paraden aus. Zusätzlich wehrte der Schwede einen Siebenmeter von Sebastiano Pietro ab (56.) und gab damit das Signal für den Schlussspurt seines Teams. Bis zum Schlusspfiff erhöhten die Hamburger ihren Vorsprung auf 20 Treffer. Das letzte Tor zum 39:19 war dabei wiederum Stefan Schröder vorbehalten, der am Ende auch mit 14 Treffern zum überragenden Spieler der Partie avancierte.

TUSEM Essen: Kulhanek (10/2 Paraden, 1.-38., 44.-60.); Kundt (38.-44.);
Farkasovsky 6, Hruscak 5/2, Wozniak 4, Vorontsev 2, Schütte 1, Wiencek 1, Prieto, Williams, Mc Dermott, Braithwaite, Mc Millan n.e., Krönung n.e.

HSV Hamburg: Bitter (11 P., 1.-30.); Sandström (10/1 P., 31.-60.);
Schröder 14/1, Niemeyer 6, B. Gille 4, Jansen 3, Grimm 3, M. Lijewski 3, Grundsten 2, Flohr 2/1, Lackovic 1, K. Lijewski 1, Torgovanov, G. Gille, Lindberg n.e., Hens n.e.

Siebenmeter: 2/3 – 2/4 (Sandström pariert gegen Prieto – Schröder verwirft doppelt gegen Kulhanek)

Zeitstrafen: 3 – 0 (Farkasovsky, Schütte, Wiencek)

Schiedsrichter: Nils Blümel / Jörg Loppaschewski (Berlin)

Spielfilm: 1:0 (2.), 1:1 (2.), 2:2 (3.), 4:2 (4.), 4:3 (7.), 4:4 (12.), 5:5 (13.), 5:7 (15.), 6:8 (16.), 6:11 (19.), 6:14 (22.), 7:14 (23.), 7:16 (25.), 8:16 (25.), 8:19 (30.) – 8:20 (33.), 8:22 (34.), 9:21 (35.), 9:23 (36.), 10:23 (37.), 11:24 (38.), 11:26 (39.), 12:26 (40.), 12:30 (43.), 13:30 (43.), 13:31 (43.), 15:33 (47.), 17:33 (49.), 19:35 (53.), 19:39 (58.), 19:39 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Kristof Szargiej (Trainer TUSEM Essen): „Es funktioniert momentan noch nicht alles wie erhofft, aber das Bemühen bei der Mannschaft ist erkennbar. Ich weiß, dass meine Spieler noch mehr können, wir müssen aber noch im Mannschaftsverbund unsere Erfahrungen sammeln und hart an uns arbeiten. Die Fans sollten zugleich noch etwas Geduld mit uns haben.“

Stephan Krebietke (Sportlicher Leiter TUSEM Essen): „Das ist derzeit die Realität. Mit der Anfangsphase können wir durchaus zufrieden sein, schließlich müssen wir uns noch finden. Wir haben ein komplett neues Team und der Großteil der Mannschaft trainiert erst seit kurzem zusammen. Gegen solch starke Gegner sind daher derzeit kaum bessere Ergebnisse möglich.“

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Mit dem Ergebnis und unserer Leistung bin ich zufrieden, obwohl wir in den ersten zehn Minuten so unsere Probleme hatten. Dann aber hat es besser gepasst, sodass wir uns mit der Zeit absetzen konnten. Das hatten wir uns so vorgenommen, und das Ergebnis stimmt aus unserer Sicht auch.“

Stefan Schröder (Rechtsaußen HSV Hamburg): „Die Abwehr hat heute wieder gut für mich gespielt und mir viele leichte Tore ermöglicht, das hat gepasst. Gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte haben wir etwas gut zumachen, und dazu war das heute schon ein erster Schritt.“

Notizen zum Spiel:

  • Nach dem 44:17 gegen den Wilhelmshavener HV am 04.03.2008 war das heutige Ergebnis das zweithöchste des HSV in der Handball-Bundesliga. Die Mannschaft überbot gleichzeitig das 41:24, das am 14.09.2005 gegen die HSG Düsseldorf erreicht worden war.
  •  Stefan Schröder markierte mit seinem neunten Tor, dem 26:11 nach 38 Minuten, seinen 250. HBL-Treffer für den HSV.
  • Marcin Lijewski erzielte mit dem 38:19 (56.) seinen 100. Pflichtspieltreffer der Saison.

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

HSV-DAUERKARTE

Aktuelles video

HSV muss erste Heimniederlage der HBL-Saison hinnehmen

Mehr Videos auf hsvhandball.tv!

Newsletter Abo

Jederzeit über Neuigkeiten informiert bleiben mit unserem kostenlosen Newsletter.

Werde Fan auf Facebook!