HSV Handball klettert auf Tabellen-Platz 3

HSV Handball klettert auf Tabellen-Platz 3

November
27
28
29
30
31
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30

HSV Handball klettert auf Tabellen-Platz 3

6 Gummersb. 17 : 9 +11
7 Göppingen 15 : 9 +33
8 Hamburg 15 : 9 +18
9 R-N Löwen 14 : 8 +36
10 Berlin 14 : 10 -4
Color Line Arena
HBL
EHF Champions League
TUSEM Essen konnte Kyung-Shin Yoon nicht stoppen. 'Nick' erzielte 11 Tore.

HSV Handball klettert auf Tabellen-Platz 3

03.11.07 -

Überlegenes 31:15 (15:5) gegen TUSEM Essen

Der HSV ist neuer Dritter der TOYOTA Handball-Bundesliga. In souveräner Manier schlugen die Hamburger vor 7.779 Zuschauern TUSEM Essen mit 31:15 (15:5). Außerdem profitierte das Team von Trainer Martin Schwalb vom 31:29-Sieg Frisch Auf Göppingens über die SG Flensburg-Handewitt, die nun hinter dem HSV rangiert.

Souveräner HSV-Auftritt in Halbzeit eins

Die Anfangsphase der Bundesliga-Partie glich der des Pokal-Spiels am Mittwoch. Beide Teams ließen vor 7.779 Zuschauern in der Color Line Arena wenig zu. In den ersten sieben Minuten fielen lediglich vier Treffer, das 2:2 zeugte von der guten Abwehrleistung beider Mannschaften. Durch weitere drei Tore konnte sich der HSV jedoch erstmals absetzen (5:2, 15. Minute). Johannes Bitter im Tor der Hamburger zeigte in dieser Phase gute Reaktionen und parierte insgesamt acht Bälle der Gäste. Die konnten lediglich zum zwischenzeitlichen 3:5 (15.) verkürzen. In der Folgezeit bestimmte der HSV das Spielgeschehen nach Belieben. Erst vier Tore und dann noch einmal fünf Tore nacheinander schraubten das Ergebnis nach 25 Minuten auf 14:4. Vor allem Kyung-Shin Yoon zeigte sich gut aufgelegt. Zwar traf der Südkoreaner aus dem Feld lediglich einmal, vom Siebenmeterpunkt jedoch vor der Pause viermal. Damit war Yoon auch der erfolgreichste Akteur der ersten Hälfte. Je ein Essener und ein Hamburger Tor stellten den 15:5-Halbzeitstand her.

Kyung-Shin Yoon mit 100%iger Siebenmeter-Quote

Kurz vor Pause und in der Halbzeit stellte HSV-Trainer Martin Schwalb sein Team nach und nach um. Krzysztof Lijewski und Bruno Souza ersetzten noch in Halbzeit eins Pascal Hens und Guillaume Gille. Zu Beginn der zweiten Hälfte löste Hans Lindberg auf der rechten Seite Stefan Schröder ebenso ab, wie Torsten Jansen auf der linken Matthias Flohr. Außerdem kam Per Sandström für Johannes Bitter ins Tor des HSV. Trotz des neuen Personals machten die Hamburger nach der Pause da weiter, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten. Konzentriert erarbeiteten sich die Gastgeber nach neun Minuten der zweiten Hälfte eine 13-Tore Führung (23:10). Bis zur Hälfte der zweiten 30 Minuten konnte der TUSEM zwar auf 13:24 verkürzen, dann kam jedoch die Zeit des Per Sandström. Der Schwede im Tor des HSV sorgte dafür, dass Essen zehn Minuten lang kein Tor gelang. Dadurch bauten die Hamburger ihre Führung auf 27:13 nach 52 Minuten aus. Im Gegensatz zur Pokal-Partie konnten die Gäste auch die Schlussphase des heutigen Spiels nicht ausgeglichen gestalten. Dem 15:29 in der 57. Minute folgten zwei abschließende Treffer vom besten Werfer des Spiels. Kyung-Shin Yoon verwandelte seinen neunten Strafwurf zum 30:15 (57.). Damit erreichte der Südkoreaner eine 100%ige Strafwurfquote. Und auch das letzte Tor zum 31:15-Endstand ging auf das Konto des 34-Jährigen, der somit zweimal aus dem Feld traf. Bruno Souza unterstrich seine gute Form nach der Verletzungspause und machte, wie bereits am Mittwoch, fünf Tore. Nach Abpfiff der Partie feierte der HSV mit seinen Fans den Sprung auf Platz 3 der TOYOTA HBL-Tabelle.

HSV Hamburg: Bitter (8 Paraden, 1.-30.); Sandström (12 P., 31.-60.);
Yoon 11/9, Souza 5, Schröder 3, G. Gille 3, Hens 2, Ursic 2, Jansen 2, Flohr 1, Lijewski 1, Lindberg 1, Torgovanov, Jurecki, B. Gille n.e., Schult n.e.

TUSEM Essen: Eijlers (12 Paraden, 1.-60.), Friedrich (0 P., für zwei Siebenmeter)
Dietrich 5, Schmetz 2/1, Thoke 2, Siniak 2, Vrany 1, Katzirz 1, Casanova 1, Klesniks 1, Schmidt, Schult, Dragunski, Schütte 

Siebenmeter: 9/9 – 1/1

Strafminuten: 3 – 9 (G. Gille, Jurecki, Torgovanov – Schmetz 2x, Katzirz, Dragunski, Vrany, Siniak, Schmidt, Dietrich, Friedrich [2 Min gegen die Bank])

Spielfilm: 0:1 (1.), 1:1 (3.), 1:2 (4.), 5:2 (15.), 5:3 (15.), 9:3 (19.), 9:4 (20.), 14:4 (26.), 14:5 (27.) 15:5 (30.) – 16:5 (31.), 16:6 (31.), 17:6 (32.), 17:7 (32.), 20:7 (35.), 20:9 (36.), 21:9 (37.), 21:10 (37.), 23:10 (39.), 23:12 (44.), 24:13 (45.), 27:12 (53.), 27:14 (54.), 29:14 (56.), 29:15 (57), 31:15 (60.)

Die Bilder vom Spiel gibt es hier.

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV): „Wir haben uns fest vorgenommen, in der Abwehr aggressiver zu spielen als Mittwoch. Das ist uns sehr gut gelungen. Wir haben uns gut gegenseitig unterstützt. Die Torhüter haben sehr gute Jobs gemacht. Es war wichtig, dass es keinen Bruch im Spiel gibt. Wir sind froh, dass wir die zwei Spiele hinter uns haben.“

Jens Pfänder (Trainer TUSEM Essen): „Wir haben im Spiel keine Chance gehabt. Die Abwehr hat in den ersten 15 Minuten ganz gut gestanden, hat dann dem Druck aber nicht mehr standhalten können. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass es nicht mehr schlimmer werden kann. Für uns ist es einfach noch zu schwer, innerhalb von vier Tagen, zweimal gegen eine so gute Mannschaft wie den HSV zu spielen“

Kyung-Shin Yoon: „Ich habe am Mittwoch den Torwart erstmals gesehen und wusste heute schon bei den Siebenmetern, wie er sich bewegt. Phantastisch, dass so viele Zuschauer da waren, sie haben uns super unterstützt. Das war eine große Motivation für uns.“

« zurück

HSV Handball klettert auf Tabellen-Platz 3

HSV Handball klettert auf Tabellen-Platz 3

Sporthalle Hamburg
So 23.11. 15:45 Uhr
Eurosport: HSV - Roter Stern Belgrad (EHF CL)

HSV Handball klettert auf Tabellen-Platz 3

HSV Hamburg
33:31
(17:15)
SG Flensburg-Handewitt
Color Line Arena
Mi 19.11. 19:10 Uhr

HSV Handball klettert auf Tabellen-Platz 3

Internet Sport Agentur kaliber5 SPORTS