Willkommen beim HSV Handball!

Color Line Arena
Di 13.04. (gepl. 19.00 Uhr)

KALENDER

März
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
1
2
3
4

TABELLE

1 Hamburg 41 : 5 +149
2 Kiel 40 : 4 +180
3 Flensburg-H. 36 : 10 +90
4 Göppingen 33 : 11 +26
5 R-N Löwen 31 : 15 +79
Color Line Arena
EHF Champions League
HBL HBL

Zum fünften Mal in Folge ins Final Four!

06.02.10 -

Im Viertelfinale 36:29 (11:11) beim VfL Bad Schwartau

Der HSV Handball macht mit einem Auswärtssieg beim VfL Bad Schwartau seine Teilnahme am Lufthansa Final Four 2010 perfekt. Es ist für die Hamburger die fünfte in Folge. In der mit 2.632 Zuschauern ausverkauften Lübecker Hansehalle feierte die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb einen 36:29 (11:11)-Viertelfinalerfolg. Dabei stand das Spiel vor Beginn unter dem Eindruck des Todes von Oleg Velyky vor exakt zwei Wochen. Beim Anpfiff wurde eine Gedenkminute abgehalten, beide Teams spielten mit Trauerflor. In einem packenden Pokalduell der beiden Kooperationspartner entschied der HSV Handball die Partie schließlich nach der Pause für sich. Bester Werfer des Abends waren der Hamburger Pascal Hens sowie sein ehemaliger Teamkollege Jan schult auf Seiten des VfL mit jeweils sieben Treffern. Insgesamt zieht der HSV zum sechsten Mal ins Final Four ein.

Packender Beginn bei erstklassiger Pokalstimmung

Im Spiel des DHB-Pokalsiegers 2001, dem VfL Bad Schwartau, gegen den Titelträger von 2006, entwickelte sich von Anfang an ein Handball-Fest. Die 2.632 Zuschauer in der restlos ausverkauften Hansehalle in Lübeck erlebten eine spannende erste Halbzeit, in der die Gastgeber das erste Tor erzielten. Erst in der neunten Minute konnte der nominelle Favorit aus Hamburg seine erste Führung vorlegen: Kapitän Pascal Hens traf zum 4:3. Mit Per Sandström war auch der Keeper des HSV Handball, der zusammen mit Pascal Hens während der EM in Hamburg trainierte, von Anfang an hellwach. In der ersten Halbzeit wehrte der Schwede alle drei Strafwürfe des VfL ab. So konnte der Tabellenführer der TOYOTA HBL bis fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff ein 10:8 halten. Kurz vor Ende des ersten Durchgangs drehte Bad Schwartau, mit seinen Fans im Rücken, das Ergebnis jedoch in eine eigene Führung (11:10, 30. Minute). Krzysztof Lijewski stellte zur Pause schließlich das 11:11-Unentschieden her.

HSV entscheidet ‚Ehemaligentreffen‘ nach der Pause für sich

Zwischen den beiden Kooperationspartnern entwickelte sich auch nach Wiederanpfiff weiterhin eine packende Pokalbegegnung. Der HSV Handball kam in Halbzeit zwei besser ins Spiel und nutzte insbesondere bis zur 35. Minute seine Gelegenheiten konsequent. Blazenko Lackovic erzielte mit dem 17:14 die erste Drei-Tore-Führung für sein Team. Die Gastgeber antworteten jedoch mit vier Treffern in Folge in vier Minuten und legten ihrerseits wiederum ein 18:17 vor (39.). Jan Schult, der vor einem Jahr vom HSV zum VfL gewechselt war, avancierte mit ansehnlichen Treffern zum herausragenden Akteur seines Teams. Seine ehemaligen Hamburger Teamkollegen hielten jedoch dagegen und legten bis zur 43. Minute fünf Treffer in Folge nach (22:17). Als Europameister Guillaume Gille das 29:23 aus Hamburger Sicht erzielte (52.), war dies die Vorentscheidung in einem äußerst fairen Pokalspiel: Lediglich zwei Zeitstrafen wurden verhängt. Der VfL Bad Schwartau verkürzte noch einmal auf 29:33, doch die letzten drei Treffer zum Endstand von 36:29 fielen auf Hamburger Seite. So konnte sich der HSV Handball in einer Partie, die mit vier ehemaligen HSVern auf der VfL-Bank auch als ‚Ehemaligentreffen‘ bezeichnet werden kann, zum fünften Mal in Folge für das Final Four qualifizieren. Die besten Schützen im Viertelfinale waren Pascal Hens für den HSV und Jan Schult für den VfL, die beide sieben Treffer erzielten.

VfL Bad Schwartau: Mahnke (7/1 Paraden, 1.-49.); Noel (2 P., 49.-60.); Schult 7, Zeschke 6, Hinrichsen 5, Podbolinski 5, Tretow 2, Dombrowski 2, Jahn 2, Hansen, Lang, Jäde, Kasza, Knorr n.e., S. Schäfer n.e.

HSV Hamburg: Sandström (9/3 P., 1.-40.); Bitter (4 P., 40.-60.);
Hens 7, K. Lijewski 6, Lindberg 5/1, Vori 5, Jansen 4, G. Gille 3, M. Lijewski 3, Duvnjak 2, Lackovic 1, Flohr, Schulze n.e., Schliedermann n.e.

Siebenmeter: 0/3 – 1/2 (Sandström bleibt Sieger gegen Tretow, Sandström pariert gegen Hinrichsen, Sandström wehrt gegen Schult ab – Lindberg scheitert an Mahnke)

Zeitstrafen: 2 – 0 (Schult, Jahn)

Schiedsrichter: Christoph Immel / Ronald Klein (Tönisvorst/Ratingen)

Spielfilm: 1:0 (2.), 1:1 (4.), 3:3 (6.), 3:5 (11.), 5:5 (13.), 6:6 (14.), 6:8 (20.), 7:8 (22.), 9:10 (28.), 11:10 (30.), 11:11 (30.) – 12:11 (32.), 12:12 (32.), 14:14 (34.), 14:17 (35.), 18:17 (39.), 18:22 (43.), 19:22 (43.), 19:24 (45.), 20:24 (45.), 23:27 (50.), 23:29 (52.), 24:29 (53.), 24:31 (54.), 26:31 (56.), 29:34 (59.), 29:36 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Großes Kompliment an Thomas und sein Team. Der VfL ist sehr engagiert aufgetreten und war taktisch gut eingestellt. So hat sich ein offenes Spiel entwickelt. Wir schätzen uns glücklich, weiter gekommen zu sein. Insgesamt war es heute ein großes Erlebnis mit einer tollen Stimmung. Wir sind sehr froh, dass wir uns hier für das Final Four qualifiziert haben.“

Thomas Knorr (Trainer VfL Bad Schwartau): „Wir haben eine tolle erste Halbzeit gezeigt, mit wenigen technischen Fehlern, weil wir auch mutig ins Spiel gegangen sind. Wir sind wohl nach den ersten Pflichtspielen auch etwas eingespielter gewesen. Aber das Ergebnis geht so in Ordnung, wenn es aus meiner Sicht auch ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Es war ein sehr faires Spiel, aus dem die Schiedsrichter, die heute einen guten Job gemacht haben, die gewisse Aggressivität nicht herausgenommen haben. Genau so muss Handball sein.“

Johannes Bitter (Torhüter HSV Handball): „Wir haben alle gewusst, was uns erwartet. Ich habe selber in der zweiten Liga gespielt und weiß, was ein Spiel gegen einen Erstligisten für eine Euphorie ausmacht. Der VfL hat dann auch wenige Fehler gemacht, das haben wir aber auch so erwartet und mussten dagegen halten. Nach der Pause haben wir das Spiel entschieden. Das Final Four findet in unserer Halle statt, und da wollen wir natürlich unbedingt dabei sein, unser großer Traum ist natürlich der Titelgewinn.“

Matthias Flohr (Linksaußen HSV Handball): „Wir haben einen solchen Spielverlauf in etwa erahnt. Wir wussten, dass der VfL sich vor eigenem Publikum zerreißen würde. Viele von uns kommen gerade frisch von der EM, da mussten wir uns als Team auch erst einmal finden. Daher hat in der ersten Halbzeit auch noch nicht alles gepasst.“

« zurück

SPONSOREN

<a href="http://www.ticketmaster.de/artist/958671?brand=de_hsvhandball_2008&amp;lang=de-de&amp;camefrom=de_hsvhandball" target="_blank" >JETZT TICKETS SICHERN:</a>

NÄCHSTES SPIEL

Rothenbach Halle
So 14.03. 15:00 Uhr
dsf.de: MT Melsungen - HSV (HBL)

NÄCHSTES HEIMSPIEL

Color Line Arena
Sa 20.03. 20:15 Uhr

LETZTES SPIEL

HSV Hamburg
34:32
(14:15)
Füchse Berlin
Color Line Arena
Mi 10.03. 20:15 Uhr

NEWSLETTER

TYPO3 Agentur