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EHF CL: HSV als Gruppenzweiter im Achtelfinale

07.03.10 -

33:29-Erfolg im letzten Gruppenspiel bei HC Croatia Osiguranje-Zagreb

In seinem letzten Gruppenspiel der EHF Champions League gewinnt der HSV Handball bei HC Croatia Osiguranje-Zagreb mit 33:29 (19:14). Mit 16:4 Punkten ziehen die Hamburger somit als Tabellenzweiter der Vorrundengruppe C in das Champions League-Achtelfinale ein, wo sie auf einen Drittplatzierten der Gruppen A (Pevafersa Valladolid), B (KS Vive Targi Kielce) oder D (Ademar León) treffen werden. Die Auslosung der Achtelfinalpartien findet am Dienstag, 9. März, um 12.00 Uhr im EHF Office in Wien statt. Von Beginn an zeigten sich die Hamburger in der Arena Zagreb überlegen und wurden am Ende zum verdienten Sieger der Partie. Bester Werfer des Spiels wurde Ex-Zagreber Domagoj Duvnjak mit acht Treffern.

HSV von Beginn an dominant

Im letzte Gruppenspiel der EHC Champions League zeigten sich die Hamburger von Beginn an dominant. Schnell gelang es den Gästen, in einer anfänglich ausgeglichenen Partie den Ton anzugeben. Vor allem die Kroaten im Team von Martin Schwalb präsentierten sich gegen ihren Ex-Klub in ausgezeichneter Form: In den ersten acht Minuten waren es ausschließlich Blazenko Lackovic, Domagoj Duvnjak und Igor Vori, die für Treffer auf Seiten der Hamburger sorgten und ihr Team dadurch in Führung brachten (5:4, 8. Minute). Im ersten Durchgang konnte der HSV sowohl durch Intelligenz als auch über die Schnelligkeit zu punkten. Ein taktisch kluges Angriffspiel der Hamburger setzte den Rückraum sowie Igor Vori am Kreis immer wieder in Szene. Darüber hinaus profitierten die Gäste von technischen Fehlern des Gegners, hervorgerufen durch das eigene kompakte Abwehrverhalten: In verschiedenen Szenen provozierte der HSV Ballverluste beim HC und verwandelte im Konter. In der 22. Minute kam der schnelle Hans Lindberg auf diese Weise zu einem Doppelschlag und brachte sein Team mit fünf Treffern in Front 15:10. Außer den drei Toren von Lindberg und einem von Krzysztof Lijewski gingen alle weiteren Treffer der ersten Hälfte jedoch auf das Konto der drei Kroaten im Team des HSV: Jeweils sechs Mal trugen sich Duvnjak und Lackovic in die Torschützenliste ein, Vori steuerte zum Halbzeitstand von 19:14 für die Hamburger drei Treffer bei.

Hamburger bringen sichereren Sieg nach Hause

Auch in der zweien Hälfte dominierten die Hamburger die Partie, wenngleich sich Zagreb ein Stück heran kämpfte (20:17, 38.). Durch kompaktes Abwehrverhalten setzten die Hamburger die individuell starken Spieler Zagrebs ein ums andere Mal außer Gefecht und behielten trotz weiterer Annäherung der Gastgeber (27:26, 49.) konsequent ihre Führung bei. Die HSV-Handballer, die nur im Falle einer neun Tore Niederlage ihren zweiten Tabellenplatz in der Gruppe C einbüßten, gingen die zweite Halbzeit im Hinblick auf die noch anstehenden kräftezehrenden Partien der Rückrunde etwas ruhiger an. Dennoch weiterhin hochkonzentriert und mit Engagement verteidigten die Hamburger ihre Führung eisern: Der erst nach dem Seitenwechsel zum Einsatz gekommene Pascal Hens suchte immer wieder die Lücken in den Reihen des HC und hielt die Gastgeber mit seinen Treffern zum 26:22 (44.), 30:28 (56.) und 32:29 (58.) auf Abstand. Neben dem HSV-Kapitän kamen nach dem Seitenwechsel auch Marcin Lijewski, Torsten Jansen und erstmals nach seiner Fersenverletzung auch Bertrand Gille zum Torerfolg. Eine insgesamt souveräne Leistung sicherte den Hamburgern am Ende einen 33:29 (19:14)-Sieg. Mit acht Toren wurde Domagoj Duvnjak zum besten Schützen des Spiels.

HC Croatia Osiguranje-Zagreb: Skof (4 P., 1.-30.).; Pesic (5/1 P., 30.-60.);  Sego n.e.
Lazarov 7/4, Gal 6, Gojun 5, Balic 3, Dzomba 3/2, Maric 2, Strlek 2, Kopljar 1, Spoljaric, Rakovic n.e., Valcic n.e., Spelic n.e., Vukic n.e.

HSV Hamburg: Bitter (7 P., 1.-38.); Sandström (3 P., 49.-60. und für zwei Siebenmeter eingewechselt);
Duvnjak 8, Lindberg 7/4, Lackovic 6, Vori 3, M. Lijewski 3, Hens 3, K. Lijewski 1, Jansen 1, B. Gille 1, Flohr, G. Gille

Siebenmeter: 6/8 – 4/5 ( Sandström bleibt Sieger gegen Lazarov, Dzomba trifft den Innenpfosten – Lindberg verliert das Duell gegen Pesic )

Zeitstrafen: 2 – 1 (Gyula 2x – Flohr)

Schiedsrichter: Hlynur Leisson / Anton Palsson (ISL)

Spielfilm: 1:0 (1.), 1:1 (2.), 4:4 (7.), 4:5 (8.), 5:5 (10.), 5:8 (11.), 6:8 (12.), 6:9 (12.), 7:9 (13.), 7:10 (14.), 8:10 (14.), 8:11 (14.), 9:11 (16.), 9:13 (17.), 10:13 (17.), 10:15 (22.), 11:15 (23.), 11:16 (24.), 13:16 (25.), 13:18 (27.), 14:18 (29.), 14:19 (30.), –  15:19 (32.), 15:20 (34.), 17:20 (38.), 17:21 (39.), 18:21 (39.), 18:22 (40.), 19:22 (41.), 19:23 (41.), 20:23 (41), 20:24 (41.), 21:24 (41.), 21:25 (43.), 22:25 (44.), 22:26 (44.), 24:26 (47.), 24:27 (47.), 26:27 (49.), 26:28 (50.), 27:28 (53.), 27:29 (54.), 28:29 (55.), 28:30 (55.), 29:30 (56.), 29:33 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Igor Vori (Kreiläufer HSV Handball): „Es war toll wieder hier zu sein. Der Verein ist immer noch in meinem Herzen. Ich bin jedoch Profi genug, um diese Gefühl mit dem Anpfiff ausschalten zu können. Das war heute kein glücklicher, sondern ein absolut verdienter Sieg für uns.“

Domagoj Duvnjak (Rückraumspieler HSV Handball): „Es ist toll, wie wir hier empfangen worden sind. Dennoch bin ich jetzt beim HSV und konnte auf solche Gastfreundlichkeit sportlich gesehen keine Rücksicht nehmen. Wir haben das Spiel die ganze Zeit kontrolliert und ich hatte nie das Gefühl, dass wir verlieren würden“

Guillaume Gille (Kapitän HSV Handball): „Wir haben die Partie weitestgehend kontrolliert. Im Angriff haben wir wenig Fehler gemacht und auch in der Defensive gut gestanden. Wir haben hier völlig verdient gewonnen.“

Notizen zum Spiel:

  • Am morgigen Montag tritt der HSV per Flugzeug die Rückreise aus Zagreb an. Nach kurzem Zwischenstopp in München geht es mit dem Flug LH 046 nach Hamburg, wo das Team von Martin Schwalb um 12.45 Uhr ankommt.
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