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HSV empfängt Lemgo vor ausverkauftem Haus

19.03.10 -

(UPDATE) Nach ihrem 34:26 (17:13)-Erfolg mit der deutschen Nationalmannschaft im Testspiel gegen die Schweiz steht für Pascal Hens, Matthias Flohr und Johannes Bitter am Sonnabend, 20. März, gleich die nächste Partie auf dem Programm. Um 20.15 Uhr trifft der HSV Handball in der TOYOTA Handball-Bundesliga auf den TBV Lemgo. Nach einer bislang recht turbulenten Spielzeit positionieren sich die Lemgoer derzeit mit 30:16 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Das Spiel in der Color Line Arena wird um 20.15 von den Unparteiischen Lars Schaller und Sebastian Wutzler angepfiffen.

TBV – Ein unberechenbarer Gegner

Die laufende Spielzeit des TBV ist gekennzeichnet von Höhen und Tiefen: Mit 14 Siegen in der TOYOTA HBL stehen die Lemgoer erwartungsgemäß im oberen Tabellendrittel, sorgten auf dem Weg dorthin jedoch für die ein oder andere Überraschung. Nach einem Punktgewinn im Hinspiel (27:27), gelang es den Ost-Westfalen, zuletzt sogar einen unerwarteten 32:30-Erfolg gegen Rekordmeister THW Kiel zu feiern. Dem gegenüber stehen jedoch überraschende Niederlagen bei den Aufsteigern TSV Hannover-Burgdorf (25:26) und dem TuS N-Lübbecke (24:29). Einen gleichermaßen bitteren Rückschlag mussten die Lemgoer zudem gleich in der dritten Runde des DHB-Pokals hinnehmen: Mit 28:29 unterlag der EHF Cup-Sieger von 2006 bei Zweitligist VfL Bad Schwartau und schied damit vorzeitig aus. Gleichermaßen inkonstant zeigte sich das Team von Trainer Volker Mudrow, der bereits von 2002 bis 2007 das Traineramt bei Lemgo bekleidete, nach missglückter Qualifikation für die Champions League auch im EHF Pokal: Mit einem 46:23-Kantersieg im Hinspiel gegen HC Buducnost Pogovica demonstrierte der TBV zunächst klar seine Überlegenheit, kam jedoch im Rückspiel nicht über ein 28:28-Unentschieden hinaus. Ebenso unerwartet folgte auf eine 27:30-Niederlage gegen Sport Lisboa e Benefica auswärts im Rückspiel ein deutlicher 31:18-Erfolg, der den Lemgoern die Teilnahme am Viertelfinale gegen CAI BM. Aragon sicherte.

Lemgo voraussichtlich mit vollem Kader nach Hamburg

Nach dem jüngsten Liga-Erfolg gegen den THW blickt TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe mit festem Blick in die Zukunft: "Die Mannschaft muss nun den Schwung endlich mitnehmen und ihre Leistung konstant abrufen. Natürlich ist der HSV der Favorit in eigener Halle, aber was die Mannschaft mit ihrer Geschlossenheit erreichen kann, hat sie gegen den THW eindrucksvoll bewiesen.“ Der TBV wird voraussichtlich mit einem kompletten 15-köpfigen Kader nach Hamburg reisen.

 

Neuzugänge zeigen erfolgreiche Saison

Domagoj Duvnjak steht in der Partie gegen den TBV ein Jubiläum bevor: Lediglich drei Treffer benötigt der 21-jährige Nationalspieler, um sein 150. Tor für den HSV zu erzielen. Mit einer Quote von 3,8 Treffern pro Spiel gehört der Kroate hinter Hans Lindberg zu den erfolgreichsten Schützen im Team von Martin Schwalb, dicht gefolgt von seinem Landsmann Vori, der bislang 142 Mal traf.  Neben den beiden HSV-Neuzugängen baut Schwalb jedoch auch auf den Rest seines derzeit 13-köpfigen Kaders. „Wir müssen morgen von der ersten bis zur letzten Sekunde präsent sein und Vollgas geben. Der TBV ist in dieser Saison spielerisch zwar nicht so konstant, hat dennoch zum Teil eindrucksvoll bewiesen, dass er zu den Spitzenteams der Liga gehört“, so der Trainer. Verzichten muss Schwalb ein weiteres Mal auf Stefan Schröder wegen eines Mittelhandbruchs, zudem ist Marcel Schliedermann zeitgleich mit dem VfL Bad Schwartau (19.00 Uhr, gegen Eintracht Hildesheim) im Einsatz.

Notizen zum Spiel:

  • HSV-Torschützenkönig Hans Lindberg benötigt noch zwei Tore für seinen 900. Treffer im HSV-Trikot.
  • Verwandelt der Däne einen weiteren Strafschuss, war er bereits zum 350. Mal für den HSV als Siebenmeterschütze erfolgreich.
  • Ebenfalls zweimal muss auch Matthias Flohr treffen, um sein 250. HBL-Tor zu feiern.
  • Das Vorspiel bestreiten die A-Junioren des HSV gegen HC Empor Rostock.
  • Die Partie wird ab 20.00 Uhr live vom DSF übertragen.
  • Der Liveticker auf www.hsvhandball.com startet pünktlich zum Anpfiff.
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