Termine:

Ticket-Hotline

01805 / 969 000 666

(0,14 €/Min je Anruf aus dt. Festnetz / Mobilfunk max 0,42 €/Min)

02.04.08 Deutlicher 36:25 (18:12)-Sieg gegen Balingen

'Pelle' parierte gleich drei HBW-Strafwürfe

Im siebten Heimspiel des Jahres bleibt der HSV Handball weiter ungeschlagen. Vor 6.516 Zuschauern in der Color Line Arena festigten die Hamburger durch einen 36:25 (18:12)-Sieg gegen HBW Balingen-Weilstetten ihren dritten Platz in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Neuer Tabellenvierter und damit erster Verfolger des HSV Handball im Kampf um die Champions League-Plätze sind die Rhein-Neckar Löwen nach einem 34:24-Sieg bei der HSG Wetzlar. Gleichzeitig verlor die HSG Nordhorn 27:36 gegen die SG Flensburg-Handewitt. Gegenüber beiden Teams hat der HSV Handball nun sechs Punkte Vorsprung. Gegen Balingen-Weilstetten avancierte Hans Lindberg mit acht Treffern zum erfolgreichsten Werfer. Dreimal war der Däne von der Siebenmeter-Linie erfolgreich.

Deutliche HSV-Führung zur Halbzeit

Von Beginn der Partie an legte Pascal Hens vor 6.516 Zuschauern in der Color Line Arena mächtig los. Der Rückraum-Shooter des HSV Handball erzielte nicht nur das 1:0 in der ersten Minute, sondern ließ in Hälfte eins noch fünf weitere fünf Treffer folgen. Nach und nach setzte sich der HSV ab. Nach zehn Minuten stand mit dem 5:3 noch ein Zwei-Tore-Vorsprung zu Buche. Nach vier Treffern in Folge durch Guillaume Gille, einem Doppelschlag von Iwan Ursic und Krzysztof Lijewski lagen die Hamburger nach einer Viertelstunde bereits mit 10:4 vorne. Die Balinger fanden nicht zu ihrem Spiel und leisteten sich einige leichte Ballverluste im Angriff. Zudem wehrte Johannes Bitter im Hamburger Kasten ab, was auf sein Tor kam. Auch eine Überzahlsituation in der letzten Minute, nachdem die Balinger ihren Torwart durch einen Feldspieler ersetzten, verhalf den Gästen nicht mehr zu einem Treffer. So ging es mit 18:12 für den HSV in die Kabinen. Erfolgreichster Werfer der Hanseaten war in Halbzeit eins Pascal Hens mit sechs Toren.

Per Sandström wehrt drei Siebenmeter ab

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte wechselte HSV-Trainer Martin Schwalb auf der Torhüterposition. Per Sandström ersetzte Johannes Bitter im Hamburger Kasten. Der Schwede konnte im Laufe der zweiten Halbzeit gleich drei Siebenmeter entschärfen und zeigte insgesamt sieben Paraden. Unaufhaltsam zogen die Hamburger weiter davon. Über 21:16 (36. Minute) bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 26:17 (42.) aus. Bruno Souza stellte mit seinem Treffer in der 47. Minute den ersten zehn-Tore-Vorsprung der Gastgeber her (29:19). Gegen die allmählich resignierenden Balinger ließ der HSV jedoch noch einige gute Möglichkeiten aus. In der 53. Minute erzielte Jan Schult das vielumjubelte 31:21. Der Youngster ließ noch drei weitere Treffer folgen.  Auf die „Wir wollen den Rastner sehen“-Sprechchöre reagierte HSV-Coach Martin Schwalb nicht. Der Kreisläufer blieb während der gesamten Partie in der Box hinter der Bank sitzen. In den letzten Spielminuten erhöhten die Gastgeber das Ergebnis noch auf 36:25. Der HSV fuhr am Ende die zwei Punkte mit einer souveränen Leistung in Abwehr und Angriff ein. Hans Lindberg war mit acht Treffern, darunter drei Siebenmetern, der erfolgreichste Torschütze im Hamburger Team.

HSV Hamburg: Bitter (5 Paraden, 1.-30.); Sandström (7/3 P., 31.-60.); Müller n.e.;Lindberg 8/3, Hens 7, Ursic 5, Lijewski 4, Schult 4, Yoon 3, G. Gille 2, Souza 2, Grimm 1, Torgovanov, Jansen n.e., Rastner n.e.

HBW Balingen-Weilstetten: Ramota (10 P., 1.-25., 31.-60.); Slaby (1 P., 25.-30.);Herth 5/3, Brack 5, W. Strobel 4, M. Strobel 3, Cho 3, Feliho 2, Bürkle 2, Ettwein 1, Sauer, Stevic, Trost, Wilke n.e.

Siebenmeter:  3/4 – 3/7 (Lindberg scheitert an Ramota – Sandström hält doppelt gegen Herth, Sandström pariert gegen Brack, Cho wirft über das Tor)

Strafminuten:
 3 – 4 (Torgovanov 2x, Ursic – Cho, Sauer, W. Strobel, Etwein)

Spielfilm:
1:0 (1.), 1:1 (2.), 2:2 (5.), 4:2 (9.), 6:4 (13.), 10:4 (15.), 10:6 (19.), 13:9 (24.), 16:12 (27.), 18:12 (28.), 18:12 (30.) – 18:13 (32.), 21:16 (36.), 23:16 (38.), 24:17 (40.), 26:17 (42.), 27:18 (43.), 27:20 (44.), 30:20 (52.), 31:21 (53.), 31:23 (55.), 33:23 (56.), 33:24 (57.), 36:24 (60.), 36:25 (60.)

Die Bilder zum Spiel gibt es hier.

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Ich freue mich, dass wir die Punkte hier behalten haben. Wir waren darauf eingestellt, Wege gehen zu müssen und den Mitspieler nicht allein zu lassen. Es ist uns gelungen, den Vorsprung sukzessive heraus zu arbeiten. Es war ein wichtiges Spiel und eine schwierige Aufgabe für uns. Wir hatten Respekt vor dem Gegner. Ich habe gestern im Training aber schon gemerkt, dass meine Jungs nicht nachgeben wollten. Sie haben auf die Zähne gebissen und das mussten sie auch.“

Jan Schult (Spieler HSV Hamburg): „In der ersten Halbzeit war es ein harter Kampf. In der zweiten Hälfte hatten wir dann einen Lauf. Bei mir ist es auch gut gelaufen. Ich hoffe, dass ich jetzt während der restlichen Saison noch meine Spielanteile bekomme.“

Dr. Rolf Brack (Trainer HBW Balingen-Weilstetten): „Die Sympathie, die ich für den HSV habe, hat sich anscheinend auf meine Spieler abgefärbt. Wir waren zu lieb und hatten zu viel Respekt. Pascal Hens konnte die Abwehrspieler wie Slalomstangen umkurven. Der HSV ist beim Tempospiel mittlerweile auf Kieler-Niveau. Gegen unsere offensive Deckung fanden sie immer die richtigen Lösungen. Wir hatten gehofft, mehr Widerstand zu leisten, aber wir dürfen natürlich die Realität nicht aus den Augen verlieren. Der HSV ist so top austrainiert, dass sie diesen Belastungen standhalten.“

Piet Krebs (Geschäftsführer HSV Hamburg): „Wir erleben ganz verrückte Wochen. Es ist toll, mit welcher Spielfreude die Jungs die heutige Aufgabe bewältigt haben.“

Notizen zum Spiel:

  • Iwan Ursic erzielte mit dem 23:16 in der 38. Minute sein 100. Tor für den HSV Handball
  • Für das Champions League-Halbfinale des HSV Handball gegen BM Ciudad Real am Freitag, 11. April, um 19.15 Uhr in der Color Line Arena sind noch Restkarten erhältlich. Die Tickets können unter der Ticket-Hotline 01805 / 969 000 666, über www.hsvhandball.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen geordert werden.

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

HSV-DAUERKARTE

Aktuelles video

HSV muss erste Heimniederlage der HBL-Saison hinnehmen

Mehr Videos auf hsvhandball.tv!

Newsletter Abo

Jederzeit über Neuigkeiten informiert bleiben mit unserem kostenlosen Newsletter.

Werde Fan auf Facebook!