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26.01.12 Deutschland verpasst EM-Halbfinale und Olympia
Bittere Niederlage gegen Polen
Die deutsche Nationalmannschaft hat das Halbfinale bei der EM in Serbien und damit auch die Olympischen Spiele in London verpasst. Gegen Polen musste sich die Mannschaft von Martin Heuberger mit 32:33 (17:18) geschlagen geben und hat, aufgrund der Ergebnisse der anderen Teams, keine Chance mehr, eines der Qualifikations-Turniere zu erreichen. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, bevor Polen sich steigerte und bis auf vier Tore davonziehen konnte. Das DHB-Team kämpfte sich aber zurück und beim Stand von 17:18 ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte waren es zunächst wieder die Polen, die sich eine Führung herauswerfen konnten. Die deutsche Mannschaft zeigte aber den unbedingten Willen, das Spiel zu gewinnen und schaffte es, die Partie zu drehen und selbst mit zwei Toren in Führung zu gehen. Der Vorsprung hielt aber nicht lange und Polen konnte wieder in Front gehen. Am Ende stand so eine bittere 32:33-Niederlage an der Anzeigentafel, mit der das Team, trotz der hervorragenden Ausgangsposition, aus der EM ausgeschieden ist.
Vier Hamburger mit Medaillen-Chancen
Durch die Niederlage der deutschen Mannschaft hatte Dänemark, die mit null Punkten in der Hauptrunde angetreten waren, wieder die Chance das Halbfinale zu erreichen. Die ließen sich die Möglichkeit nicht nehmen und gewannen souverän mit 31:24 (18:11) gegen Schweden. Hans Lindberg war dabei ein Mal erfolgreich und trifft mit seiner Mannschaft nun am Freitag, 27. Januar, um 17.45 Uhr auf Spanien. Im letzten Spiel der Gruppe 1 unterlag Serbien Mazedonien mit 19:22 (10:11), wodurch die Mazedonier an der deutschen Mannschaft vorbeizogen und nun im Spiel um Platz fünf, gegen Slowenien, um den letzten Platz für das Olympia-Qualifikations-Turnier kämpfen. Slowenien konnte den dritten Platz der Gruppe, trotz einer 32:35 (15:15)-Niederlage gegen Spanien behaupten, da Ungarn einen möglichen Sieg in letzter Sekunde, gegen Kroatien, durch eine Auszeit verpasste und sich 24:24 (13:12)-Unentschieden trennte. Bei den bereits qualifizierten Kroaten wurden viele Spieler geschont und von den drei HSV-Spielern erzielte lediglich Domagoj Duvnjak einen Treffer.
Zudem verpasste Frankreich mit einem 29:29 (12:15)-Unentschieden gegen Island den Sprung auf Platz drei und beendet die Hauptrunde mit drei Punkten als Letzter. Damit treten Guillaume und Bertrand Gille sowie Pascal Hens die Rückreise nach Hamburg ohne Medaillen an, während ihre Team-Kameraden Hans Lindberg mit Dänemark sowie Igor Vori, Blazenko Lackovic und Domagoj Duvnjak mit Kroatien, gute Chancen haben, Edelmetall mit an die Elbe zu bringen. Dabei trifft Kroatien am morgigen Freitag, um 20.15 Uhr, auf Gastgeber Serbien und hat gute Chancen, das Finale der EM zu erreichen.
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