Termine:

Ticket-Hotline

01805 / 969 000 666

(0,14 €/Min je Anruf aus dt. Festnetz / Mobilfunk max 0,42 €/Min)

02.05.09 EHFCL: Finale nach großem Kampf knapp verpasst

Großartig gespielt und doch knapp gescheitert: Der HSV Handball scheidet im Halbfinale der EHF Champions League aus. Nach dem knappen 29:30 im Hinspiel der Vorschlussrunde verlieren die Hamburger das Rückspiel bei BM Ciudad Real 31:33 (15:15). Vor 4.056 Zuschauern in der Quijote Arena von Ciudad Real entwickelte sich eine hochklassige Partie, in der sich der HSV Handball seine Chance auf das Finale lange offen hielt. Die Entscheidung für die Gastgeber fiel erst in den Schlussminuten. Bester Werfer der Partie war Jonas Källman mit acht Toren, für den HSV markierte Bertrand Gille sieben Treffer. Somit zieht der Titelverteidiger ins Finale der europäischen Königsklasse ein und trifft dort wie im Vorjahr auf den THW Kiel.

HSV bestimmt im Halbfinal-Rückspiel die erste Hälfte

Das Halbfinal-Rückspiel in der Quijote Arena fand vor 4.056 Zuschauern statt, darunter gut 150 mitgereiste Hamburger Fans. Die deutschen Schlachtenbummler sahen in dieser entscheidenden Partie eine gute Anfangsphase ihres Teams. Obwohl Kapitän Guillaume Gille bereits in der ersten Minute mit einer Zeitstrafe auf die Bank musste, legte der HSV Handball eine Führung vor: Nach drei Minuten stand es 3:1 für die Gäste. Diesen Vorsprung hielte die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb bis zur 24. Minute (12:10), obwohl BM Ciudad Real ein ums andere Mal ausgleichen konnte. Vor allem Marcin Lijewski, der während der ersten Hälfte fünf Treffer erzielte, sowie Torhüter Johannes Bitter waren die Garanten für die Hamburger Führung. In erneuter Unterzahl allerdings musste der HSV drei Minuten vor dem Pausenpfiff den ersten Rückstand der Partie hinnehmen. Nach dem 13:14 gelang es den Hamburgern wiederum, die eigene Führung heraus zu werfen (15:14, 30.), mit dem Stand von 15:15 ging es in die Halbzeit.

Entscheidung ums Finale fällt erst in den Schlussminuten

Den besseren Start in Durchgang zwei erwischten die Gastgeber. Schnell führte der Titelverteidiger 19:16 (34.). Der HSV Handball steckte aber nicht auf und kam in der hochklassigen Partie bereits nach 38 Minuten erneut zum Ausgleich (20:20). Die Führung wechselte in der Folge immer wieder, und da die zweite Hälfte ebenso torreich war wie die erste, ließ sich bald erwarten, dass das Hinspielergebnis übertroffen würde. Somit hätte dem HSV am Ende ein Auswärtssieg mit einem Treffer bei mindestens 30 erzielten Toren genügt. Sieben Minuten vor dem Ende hielten sich die Hamburger auf Final-Kurs, nachdem Hans Lindberg das 28:27 erzielt hatte. In der Schlussphase fiel jedoch die Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber, die mit vier Treffern in Folge das 31:28 vorlegten (57.). Martin Schwalb nahm nun den Torhüter aus dem Spiel, um mit sieben Feldspieler in der Offensive zu agieren, und der HSV konnte noch einmal auf 30:31 verkürzen (58.). Es fehlten jedoch immer noch zwei Tore. BM-Linksaußen Jonas Källmann, der am Ende auf acht Treffer kam, sorgte mit seinem 32:20 in der 59. Minute für die Entscheidung. Am Ende verpassten die Hamburger, für die Bertrand Gille siebenfach traf, nach einer 31:33-Niederlage, wie bereits im Vorjahr gegen BM Ciudad Real das Finale der EHF Champions League.

BM Ciudad Real: Sterbik (16 Paraden, 1.-60.); Hombrados n.e.;
Källman 8, Stefansson 5/2, Abalo 4, Rutenka 3/1, Zorman 3, Parrondo 2/2, Fernandez 2, Entrerrios 2, Metlicic 1, Vaquero 1, Morros 1, Dinart

HSV Hamburg: Bitter (14 P., 1.-60.); Sandström (für einen Siebenmeter eingewechselt);
B. Gille 7, Hens 6, M. Lijewski 5, Lindberg 5, Lackovic 3, G. Gille 3, Jansen 1, Grimm 1, Schröder, K. Lijewski, Flohr, Grundsten n.e.

Siebenmeter: 5/6 – 0/0 (Rutenka trifft die Latte)

Zeitstrafen: 5 – 5 (Morros, Parrondo, Metlicic, Källman, Stefansson – G. Gille 2x, Hens, Jansen, Lackovic)

Schiedsrichter: Martin Gjeding / Mads Hansen (Dänemark)

Spielfilm: 0:1 (2.), 1:1 (3.), 1:3 (4.), 3:3 (5.), 3:5 (7.), 5:5 (8.), 5:7 (10.), 6:8 (13.), 8:8 (17.), 8:10 (19.), 10:10 (22.), 10:12 (24.), 11:13 (24.), 14:13 (27.), 14:15 (30.), 15:15 (30.) – 16:15 (32.), 16:16 (32.), 19:16 (34.), 19:17 (35.), 20:18 (36.), 20:21 (41.), 23:21 (44.), 25:23 (46.), 25:26 (49.), 27:26 (52.), 27:28 (53.), 31:28 (57.), 31:30 (58.), 32:31 (60.), 33:31 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Glückwunsch an Ciudad Real für den Einzug ins Finale. Wir haben zweimal über 60 Minuten zwei sehr gute Teams gesehen. Nach 115 Minuten des Halbfinales wusste noch niemand, wer weiter kommen würde, das war nach dem Hinspiel nicht zu erwarten. In den letzten fünf Minuten haben ein, zwei Fehler zur Entscheidung geführt, trotzdem bin ich mit meinem Team sehr zufrieden.“

Hans Lindberg (Rechtsaußen HSV Hamburg): „Es war ein sehr enges Spiel, beide Teams haben eine tolle Leistung gezeigt. Am Ende hat Ciudad verdient gewonnen und steht auch verdient im Finale.“

Talant Dujshebaev (Trainer BM Ciudad Real): „Ich muss meine Spieler beglückwünschen. Man hat heute gesehen, was für eine super Mannschaft Hamburg hat. Jetzt stehen wir aber im Finale, und das wollen wir natürlich auch gewinnen.“

Siarhei Rutenka (Rückraumspieler BM Ciudad Real): „Wir sind sehr zufrieden, dass wir wie im letzten Jahr das Finale erreicht haben, aber gewonnen haben wir noch nichts. Entscheidend war heute, dass wir ein bisschen besser in der Defensive standen und ein paar Fehler weniger gemacht haben. Das Publikum hat uns sehr gut unterstützt.“

Notizen zum Spiel:

  • Hans Lindberg erzielte mit dem 20:20 (39.) sein 250. Pflichtspieltor der laufenden Saison.

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

HSV-DAUERKARTE

Aktuelles video

HSV muss erste Heimniederlage der HBL-Saison hinnehmen

Mehr Videos auf hsvhandball.tv!

Newsletter Abo

Jederzeit über Neuigkeiten informiert bleiben mit unserem kostenlosen Newsletter.

Werde Fan auf Facebook!