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12.09.09 Erfolgreiche Heimpremiere in der Color Line Arena

HSV Handball besiegt MT Melsungen 38:26 (24:11)
Dem HSV Handball gelingt gegen die MT Melsungen ein erfolgreiches Heimspiel-Debüt in der TOYOTA Handball-Bundesliga 2009/2010. Gegen den Gast aus Nordhessen gewann das Team von Trainer Martin Schwalb vor 8.183 Zuschauern in der Color Line Arena klar mit 38:26 (24:11). Der Sieg der Gastgeber war nie gefährdet: Bereits zur Pause hatten die Hamburger eine deutliche Führung vorgelegt. HSV-Keeper Johannes Bitter glänzte mit 15 Paraden. Bester Werfer nach 60 Minuten war Marcin Lijewski mit acht Treffern.
Mit hoher Trefferquote zu deutlicher Halbzeit-Führung
Vor 8.183 Zuschauern in der Color Line Arena startete der HSV Handball konzentriert in die erste Heimpartie der neuen Spielzeit. Trotz einer frühen Zwei-Minuten-Strafe gegen Torsten Jansen (2. Minute) legten die Gastgeber in der Anfangsphase ein 3:0 vor (7.). Johannes Bitter zeigte sich mit fünf frühen Paraden nach ausgestandener Schienbeinprellung wieder in guter Form. Hans Lindberg erzielte in den ersten 15 Minuten von der Bank drei Siebenmetertreffer, Marcin Lijewski legte auf dem Feld vier Tore zum zwischenzeitlichen 9:6 nach (18.). Und die Hamburger Trefferquote stieg noch weiter an: Während Melsungen sich gegen die HSV-Defensive schwer tat, bauten die Gastgeber ihren Vorsprung über 14:8, per Kempa-Trick von Torsten Jansen erzielt (23.), weiter auf 17:9 aus (24.). Vor begeisterten Fans drehte das Team von Trainer Martin Schwalb in den letzten vier Minuten des ersten Durchgangs weiter auf und erzielte sechs Treffer in Folge (23:10, 30.). Diese 13-Tore-Führung hatte auch zur Pause Bestand, bester Werfer vor der Pause war Marcin Lijewski mit sechs Treffern.
Igor Vori sichert auch erfolgreiche Schlussphase
Das Tempo des Spiels blieb auch nach der Pause hoch. Allerdings waren es in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit die Gäste, die verkürzen konnten. Nach 40 Minuten erzielte MT-Rückraumakteur Franck Junillon das 18:26. In einer umkämpften Phase der Partie fand der HSV jedoch zurück zu seiner Linie. Igor Vori stellte mit einem Doppelpack und dem 28:18 die erneute Zehn-Tore-Führung her (46.). In der Schlussviertelstunde kamen die Gäste zwar erneut auf acht Tore heran (21:29, 49.), jedoch ließen die Hamburger nichts mehr anbrennen. Per Sandstöm parierte in der 52. Minute seinen zweiten Siebenmeter von Savas Karipidis, anschließend zog der HSV durch den Treffer von Blazenko Lackovic wieder mit zehn Toren davon (32:22, 54.). Maßgeblich zu dem deutlichen Ergebnis trug auch Igor Vori bei, der in den letzten 15 Minuten mit fünf Treffern glänzte. Mit seinem zweiten Tor markierte Domagoj Duvnjak in der letzten Sekunde den Schlusstreffer zum 38:26. Bester Werfer der Partie war Marcin Lijewski mit acht Treffern.
HSV Hamburg: Bitter (15 Paraden, 1.-60.); Sandström (2/2 P., bei drei Siebenmetern eingewechselt);
M. Lijewski 8, Lindberg 6/5, Vori 6, Lackovic 4, Schröder 4, Jansen 3, G. Gille 3, Duvnjak 2, Flohr 1, K. Lijewski 1, Grundsten n.e., Schliedermann n.e.,
MT Melsungen: Kelentric (9 P, 1.-21, 31-60..); Lechte (1 P, 21.-30.); Herold n.e.;
Vasilakis 6/2, Junillon 5, Klitgaard 5, Karipidis 3/3, Vuckovic 2, Tellander 2, Sanikis 2, Schöngarth 1, Brovko, Tzimourtos n.e., Danner n.e.
Siebenmeter: 5/5 – 5/7 (Karipidis scheitert zwei Mal an Sandström)
Zeitstrafen: 1 – 2 (Jansen – Vasilakis, Vuckovic)
Schiedsrichter: Robert Schulze / Tobias Tönnies (Magdeburg/Dodendorf)
Spielfilm: 1:0 (1.), 3:0 (7.), 3:1 (7.), 5:3 (11.), 6:3 (12.), 9:6 (18.), 11:6 (19.), 14:9 (23.), 17:9 (24.), 17:10 (25.), 23:10 (30.), 23:11 (30.), 24:11 (30.) – 24:13 (32.), 25:13 (35.), 25:16 (37.), 26:16 (38.), 26:18 (40.), 29:18 (46.), 29:21 (49.), 31:21 (51.), 34:24 (57.), 36:24 (59.), 38:26 (60.)
Stimmen zum Spiel:
Martin Schwalb (Trainer HSV Handball): „Wir sind sehr froh über diesen Sieg, aber wir wissen auch, dass gerade die erste Halbzeit nicht der Maßstab für eine Beurteilung sein kann. Dass wirklich jeder Wurf sitzt, ist nicht normal. Aber ich freue mich, dass wir eine Halbzeit lang so spielen konnten, in der zweiten hätten es gern noch ein paar Prozent mehr sein dürfen.“
Ryan Zinglersen (Trainer MT Melsungen): „Gratulation an den HSV zum Sieg, sie haben wirklich sehr schnell und explosiv gespielt – und das in dieser frühen Phase der Saison. Für uns ist heute ganz wichtig, dass wir trotzdem die zweite Halbzeit gewonnen haben. Aber ich bin natürlich nicht zufrieden.“
Johannes Bitter (Torhüter HSV Handball): „Unser Ziel war es, ein schönes Spiel zu liefern, und das haben wir über weite Strecken umgesetzt. Die schnellen Gegenzüge, die wir gerade in Halbzeit eins gefahren haben, waren heute der Schlüssel zum Erfolg.“
Christian Fitzek (Sportlicher Leiter HSV Handball): „In der zweiten Halbzeit, als der Spielfluss etwas ins Stocken geriet, hatte ich das Gefühl, dass die Fans noch lauter wurden als vor der Pause. Das hat uns nochmal einen Schub für die Schlussphase gegeben. Überhaupt ist es toll, dass das Team schon im September, wo traditionell die Leute noch nicht so im Thema Handball drin sind, solch eine tolle Unterstützung erhalten haben.“
Notizen zum Spiel:
- Zum ersten Heimspiel der Saison wurden die Profis des HSV Handball von Einlaufkindern des VfL Pinneberg, präsentiert von der Deutschen Bahn und der S-Bahn Hamburg, in der Color Line Arena begrüßt.
- Stefan Schröder erzielte in der Schlussminute der ersten Halbzeit mit dem 23:10 seinen 444. HSV-Treffer.
- Zum ersten ‚Spieler des Tages‘ der neuen Saison wählten die Fans mit 50 % aller Stimmen Marcin Lijewski.
- Bis zum ersten Heimspiel konnte der HSV Handball 5.387 Dauerkarten verkaufen.
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