Termine:
Ticket-Hotline
01805 / 969 000 666
(0,14 €/Min je Anruf aus dt. Festnetz / Mobilfunk max 0,42 €/Min)
18.11.09 Hamburger Sieg im Berliner Fuchsbau

HSV Handball gewinnt 37:25 (22:9) bei den Füchsen Berlin
Seine Tour in die Hauptstadt schließt der HSV Handball mit einem Sieg bei den Füchsen Berlin ab. In der mit 8.570 Zuschauern nahezu ausverkauften Max-Schmeling-Halle setzte sich das Team von Trainer Martin Schwalb mit 37:25 (22:9) durch. Bereits zur Pause hatten sich die Gäste klar absetzen können. Hans Lindberg erzielte im ersten Durchgang sieben Treffer und avancierte somit früh zum besten Werfer der Partie. Nach der Pause zogen Berlins Konrad Wilczynski und Bartlomej Jaszka mit dem Dänen gleich. Der HSV Handball erobert sich mit diesem Erfolg seinen zweiten Tabellenplatz in der TOYOTA Handball-Bundesliga zurück.
Starke Abwehrleistung und eine hohe Halbzeitführung
Mit einem Doppeldecker-Bus der Autokraft und mit der Deutschen Bahn waren 111 Hamburger Fans ihrem Team nach Berlin gefolgt und meldeten sich in der Max-Schmeling-Halle von Beginn an zu Wort. Unter den 8.570 Zuschauern hatten die Gäste-Fans bereits vor dem Anpfiff Grund zur Freude: Blazenko Lackovic meldete sich nach vierwöchiger Verletzungspause (Meniskus-Anriss) wieder zurück. Im ersten Durchgang blieb der Kroate jedoch auf der Bank. Seine Mannschaftskollegen rissen die Partie bereits früh an sich: Nach dem 2:2 (5. Minute) legte der HSV Handball eine 7:0-Serie (9:2, 10.) hin. Mit einem ganz starken Johannes Bitter im Tor bauten die Gäste diese Führung bis zur 20. Minute weiter auf 14:4 aus. Die offensive Hamburger Abwehr agierte jederzeit hochkonzentriert und ließ kaum ein Durchkommen der Berliner zu. Hans Lindberg zeigte sich zudem treffsicher und markierte bereits vor dem Halbzeitpfiff sieben Treffer. Unter anderem erzielte der dänische Linksaußen während einer weiteren 5:0-Serie seines Teams das zwischenzeitliche 19:7 (27.). Zur Pause stand eine 22:9-Führung der Gäste auf der Anzeigetafel.
Alle HSV-Feldspieler kommen in Berlin zum Torerfolg
Nach der Halbzeit stellte HSV-Trainer Martin Schwalb um: Neben Stefan Schröder, der Hans Lindberg auf der rechten Seite ablöste, und Domagoj Duvnjak, der die Spielmacherrolle von Guillaume Gille übernahm, startete auch Blazenko Lackovic in den zweiten Durchgang. Gleich der erste Wurfversuch des Halblinken traf zum 23:9 (31.). Auch Krzysztof Lijewski, Matthias Flohr und Per Sandström kamen in der zweiten Hälfte in die Partie und fügten sich nahtlos ins Hamburger Spiel ein: Alle Feldspieler des HSV Handball kamen im Laufe der Partie zum Torerfolg. Weiterhin absetzen konnten sich die Gäste gegen nun aufmerksamere Berliner Füchse jedoch nur zeitweilig. Das 33:18 durch Igor Vori, zehn Minuten vor dem Ende, markierte die höchste HSV-Führung im Spiel. In der Schlussphase konnten die Gastgeber nicht nur auf 25:37 verkürzen, sondern stellten am Ende mit Konrad Wilczynski und Bartlomej Jaszka ebenfalls zwei Schützen mit sieben Treffern. Zusammen mit Hans Lindberg war das Berliner Duo somit am Ende am treffsichersten. Der Däne in den Diensten des HSV Handball führt nach dem elften Spieltag die Torschützenliste der TOYOTA Handball-Bundesliga mit 77 Toren an.
Füchse Berlin: Heinevetter (9 Paraden, 1.-60.); Ziebert n.e.;
Wilczynski 7/4, Jaszka 7, Richwien 4, Schneider 2, Strand 2/1, Murawski 1, Göde 1, Löffler 1, Vatne, Laen, Karason, Kubisztal, Sellin
HSV Hamburg: Bitter (16 P., 1.-47.).; Sandström (8/2 P., 47.-60. und für einen Siebenmeter eingewechselt);
Lindberg 7/5, Vori 6, Hens 5, Jansen 4, Duvnjak 3, M. Lijewski 3, Lackovic 3, Flohr 3, Schröder 1, G. Gille 1, K. Lijewski 1
Siebenmeter: 5/8 – 5/5 (Sandström bleibt Sieger gegen Wilczynski, Kubisztal wirft über das Tor, Sandström pariert gegen Strand)
Zeitstrafen: 2 – 5 (Göde, Vatne – Vori 2x, Jansen, K. Lijewski, Flohr)
Schiedsrichter: Lars Schaller / Sebastian Wutzler (Leipzig/Frankenberg)
Spielfilm: 0:1 (2.), 1:1 (3.), 2:2 (5.), 2:9 (10.), 3:9 (11.), 4:10 (13.), 4:14 (120.), 5:14 (21.), 7:16 (24.), 7:21 (29.), 8:21 (30.), 9:22 (30.) – 9:23 (31.), 12:23 (33.), 12:25 (35.), 13:25 (36.), 17:29 (45.), 17:30 (46.), 18:31 (48.), 18:33 (50.), 21:33 (54.), 21:35 (56.), 22:36 (57.), 23:37 (59.), 25:37 (60.)
Stimmen zum Spiel:
Martin Schwalb (Trainer HSV Handball): „Es ist immer wichtig, wie eine Mannschaft in das Spiel kommt. Und wir haben von Beginn an Konzentration gezeigt, Willensstärke gezeigt – das war heute wichtig. Die Abwehr stand gut, und wir hatten einen Torhüter, der uns sehr geholfen hat. So konnten wir das Spiel bestimmen und haben in der ersten Hälfte eine sehr gute Leistung gezeigt. Es ist klar, dass sich die Füchse nach der Pause mehr gewehrt haben, um das Ergebnis nicht so stehen zu lassen. Am Ende können wir zufrieden sein, ein schweres Auswärtsspiel gewonnen zu haben.“
Dagur Sigurdsson (Trainer Füchse Berlin): „Glückwunsch an Hamburg für diesen verdienten Sieg. Wir hatten zu Anfang ein bisschen Pech. Klar, war der Torwart heute richtig gut, aber wir haben auch einige Chancen nicht genutzt. Da wurde das Team etwas nervös, und das Selbstvertrauen war bis zur Pause weg. In der Halbzeit haben wir etwas Lockerheit rein gebracht und Stabilität gewonnen. Zum Schluss war es positiv, das Spiel so abzuschließen, aber der HSV war heute zu weit weg, als dass wir den Zuschauern noch ein spannendes Spiel hätten liefern können.“
Marcin Lijewski (Rückraumspieler HSV Handball): „Wir waren top eingestellt auf das Spiel und haben alles raus geholt. Nach zehn Minuten hatten wir schon ein sehr gutes Gefühl. Und unserer Fans haben uns 100 %ig unterstützt und das Spiel zu einem Heimspiel gemacht.“
Matthias Flohr (Linksaußen HSV Handball): „Wir können sehr zufrieden sein. Das war auch die richtige Antwort auf das Auswärtsspiel in Göppingen – eine sehr konzentrierte Leistung vom gesamten Team.“
Notizen zum Spiel:
- 111 Hamburger Fans machten in der Berliner Max-Schmeling-Halle mächtig Stimmung.
- Hans Lindberg gelang mit dem 10:3 nach zwölf Minuten sein 200. Strafwurf-Treffer in der TOYOTA Handball-Bundesliga
Aktuelles video
HSV muss erste Heimniederlage der HBL-Saison hinnehmen
Mehr Videos auf hsvhandball.tv!
Newsletter Abo
Jederzeit über Neuigkeiten informiert bleiben mit unserem kostenlosen Newsletter.





