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01.04.06 HSV bezwingt WHV mit 33:30

Der HSV Handball bezwingt in der Color Line Arena vor 5.757 Zuschauern den Tabellen-Dreizehnten Wilhelmshavener HV mit 33:30 (16:14). Für die Hamburger war es eine Premiere: das erste Mal gewinnt der HSV beide Partien in einer Saison gegen den WHV. Damit gleichen die Hamburger ihre Punktebilanz wieder aus. Mit nunmehr 25:25 Zählern tauscht man in der Bundesliga-Tabelle mit Frisch Auf Göppingen die Plätze und rangiert nun auf Neun. Überragend bei den Gastgebern agierte Roman Pungartnik. Er zeigte eine Galaleistung und erzielte neun Tore. Bei den Gästen waren es Allan Rasmussen und Oliver Köhrmann, die sich mit jeweils sechs Treffern auszeichnen konnten.       

HSV-Trainer Martin Schwalb überraschte den WHV und ließ Branko Kokir als Mittelmann beginnen. Es ging flott los. Als Pascal Hens in der 11. Minute zum 7:3 für den HSV vorlegte, dachten viele Fans schon, es könnte eine deutliche Angelegenheit werden. Doch die Gäste kämpften sich zurück und konnten nach 16 Minuten beim 8:8 egalisieren. Das Hallo-Wach-Zeichen kam in der 22. WHV-Linksaußen Manuel Liniger brachte seine Farben mit 12:9 in Front. Henning Wiechers ersetzte jetzt Goran Stojanovic im HSV-Kasten. Die Hamburger nahmen fortan den kurzfristig verlorenen roten Faden wieder auf und münzten bis zur Halbzeit den Drei-Tore-Rückstand in eine 16:14-Führung um. Der zu alter Form auflaufende Branko Kokir setzte den Schlusspunkt unter eine erste Hälfte mit viel Licht, aber auch Schatten.

Nach dem Wechsel machte sich vor allem die leidvolle Siebenmeter-Schwäche der Gastgeber bemerkbar. In der 42. traf Allan Rasmussen zum 19:18 für den WHV. Allein vier Strafwürfe vergaben die Hanseaten in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff. Ein Kempa-Trick von Kokir abgeschlossen durch Pungartnik zum 20:19 (44.) war das Zeichen zur Attacke. In der Schlussviertelstunde ließ der HSV nichts mehr anbrennen, zeigte den nötigen Biss in der Defensive und vollstreckte vorne zunehmend sicher. Am Ende einer interessanten und vor allem taktisch geprägten Partie stand ein insgesamt gesehen verdienter Heimsieg.

Im nächsten Bundesligaspiel gastiert der HSV Handball am 22. April um 20:30 Uhr beim VfL Pfullingen-Stuttgart. Bereits am 8./9. April tritt der HSV beim Haspa Final Four in der Color Line Arena an. Im Halbfinale erwartet man am Sonnabend um 13 Uhr den SC Magdeburg.

Stimmen zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): Ich habe das Spiel so erwartet. Es war eine sehr schwierige Aufgabe, heute gegen den WHV zu bestehen. Sie haben sich gut auf unsere offensive Abwehr eingestellt. Uns haben manchmal die Beine gefehlt. Unsere 6:0-Abwehr gefiel mir dann relativ gut. Im Angriff haben wir phasenweise ansehnlichen Handball gespielt und uns durch ständige Kreuzbewegungen viele Chancen erarbeitet. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Nicht gefallen hat mir unsere Rückwärtsbewegung. Abschließend noch ein großes Kompliment an Roman Pungartnik für seine hervorragende Leistung.

Michael Biegler (Trainer Wilhelmshavener HV): Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben immer wieder Antworten gefunden und ein gutes Spiel gezeigt. Ich denke, es war ein interessantes Match. Man hat gesehen, dass unser kleiner aber feiner Kader tollen und beweglichen Handball spielen kann. Viel Glück für den HSV am nächsten Wochenende.

Bilder vom Spiel gibt es hier.

Den Pressespiegel findet Ihr hier.

Spielstatistik

HSV Hamburg – Wilhelmshavener HV 33:30 (16:14)

HSV Hamburg: Stojanovic (3 Paraden, 1.- 22.), Wiechers (9/1 P., ab 22.);

Schröder 1, Jansen 3/2, Flohr 1, Knorr, Pungartnik 9/1, G. Gille 2, B. Gille, Hens 6/1, Rastner, Lijewski 7, Mraz n.e., Kokir 4  

Wilhelmshavener HV: Weiner (11/3 Paraden, 1.- 60.), Kehle (n.e.), Meyer (n.e.);

O. Köhrmann 6/2, Rasmussen 6, Wiegert 3, Bedzikowski 1, C. Köhrmann 2, Gylfason 3, Ljubanovic 3, Liniger 5/2, Fegter, Behrends 1, Staszewski, Hohenberg n.e.

Siebenmeter:4/8 – 4/5; (Jansen (33.) über die Latte; Kokir (35.), B. Gille (36.), Hens (40.) scheitern an Weiner – O. Köhrmann scheitert an Wiechers (51.))

Strafminuten: 4 – 6; (Rastner (22.), Guillaume Gille (51.) – Wiegert (22.), Ljubanovic (27.), Oliver Köhrmann (38.))

Schiedsrichter: Jutta Ehrmann/ Susanne Künzig (Odenthal/Karlsruhe)

Zuschauer: 5.757

Spielfilm: 0:1 (1.), 3:1 (6.), 4:3 (9.), 7:3 (11.), 8:4 (14.), 8:8 (16.), 9:10 (20.), 9:12 (22.), 11:13 (24.), 13:13 (27.), 15:13 (29.), 16:14 (HZ), 16:16 (37.), 18:16 (38.), 18:19 (42.), 22:19 (46.), 25:22 (50.), 27:23 (52.), 28:24 (54.), 29:26 (55.), 30:27 (57.), 32:28 (58.), 33:30 (EN).

Tabelle

2 Kiel 49 : 9 +159
3 Flensburg 48 : 10 +158
4 Hamburg 46 : 12 +87
5 Berlin 38 : 18 +72
6 Melsungen 34 : 22 +31

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