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11.04.07 HSV festigt zweiten Tabellenplatz

In einem emotionsgeladenen Nachholspiel des 25. Spieltags gewinnt der HSV gegen den Tabellen-Dritten SC Magdeburg in heimischer Color Line Arena mit 33:26 (17:11). Damit festigt der HSV nach 26 Spieltagen und nunmehr 44:8 Punkten seinen zweiten Platz und bleibt ärgster Verfolger von Spitzenreiter THW Kiel.
In einer stimmungsvollen, mit 11.095 Zuschauern gut gefüllten Color Line Arena, war HSV-Torwart Per Sandström über 40 Minuten der überragende Mann. Er vereitelte bei 11 Paraden etliche gute Chancen der Gäste.
Gestützt auf einen glänzend aufgelegten Per Sandström, der gleich 2 Strafwürfe der Magdeburger in der Anfangsphase parieren konnte, kam der HSV gut aus den Startlöchern. Dank einer aggressiven Abwehr setzte sich der HSV kontinuierlich ab. Immer wieder wurde erfolgreich Bertrand Gille am Kreis gefunden. Der HSV bestimmte über 7:3, 12:6 und 16:9 das Spielgeschehen. Ab der 25. Minute musste Gäste-Coach Bogdan Wenta auf Linkshänder Joel Abati verzichten, der nach einem groben Foulspiel an Stefan Schröder die rote Karte sah. Mit einer Sechs-Tore-Führung für den HSV wurden die Seiten gewechselt.
Nach Wiederanpfiff sah zunächst alles danach aus, als knüpfte der HSV nahtlos an die Leistung vor dem Wechsel an. Beim 19:12 (35.) schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch der SC Magdeburg fand zurück in die Partie, nutzte leichtsinnige Fehler der Hamburger, um beim 21:19, 22:20, 23:21 und 24:22 (47.) bis auf 2 Tore zu verkürzen. Der HSV agierte in dieser Phase besonders in der Defensive zu nachlässig.
Die Reaktion der Gastgeber ließ aber nicht lange auf sich warten. Schließlich läutete die Einwechselung von Keeper Goran Stojanovic die Wende ein. Sieben Tore des HSV in acht Minuten sorgten bei keinem Gegentor für die Entscheidung. Beim Stand von 31:22 (55.) für die Hamburger waren die Würfel zu Gunsten des Tabellen-Zweiten gefallen.
Jetzt steht für die Hamburger das Haspa Final Four vor der Tür. Am Sonnabend, 14.4., trifft der HSV um 13:15 Uhr in der Color Line Arena auf den Süd-Vertreter SG Kronau/Östringen.
Vor dem Europapokal-Final-Hinspiel am Sonntag, 22. April (15 Uhr), gegen C.BM. Ademar Leon in der Color Line Arena hat der HSV dann eine Woche Zeit, sich intensiv auf das Highlight vorzubereiten. Tickets für das erste europäische Finale des HSV gibt es unter der Hotline 040/300 51 366.
Bilder der Partie gibt es hier.
Stimmen zum Spiel:
Martin Schwalb (Trainer HSV): „Die Zuschauer konnten heute genau beobachten, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten durch gute Beinarbeit und viel Engagement in der Abwehr Akzente setzen. Magdeburg sollte nicht ins Spiel finden. Das ist uns auch gut gelungen. Die zweite Welle hat mir dagegen nicht so gut gefallen. In der zweiten Hälfte hatten wir dann eine schwierige Phase zu überstehen. Wir haben zu sehr auf die Uhr geschaut und unsere offensive Abwehrarbeit vernachlässigt. Die Reaktion der Mannschaft war dann aber sensationell. Man hat gesehen, was für ein Charakter im Team steckt. Wir haben verdient gewonnen.“
Bogdan Wenta (Trainer SC Magdeburg): „Wir haben nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Durch einfache Fehler haben wir den HSV zu leichten Gegenstoßtoren eingeladen. In der zweiten Hälfte haben wir dann besser gespielt, sind auch auf 2 Tore herangekommen, um dann aber leider wieder zusammenzubrechen.“
Spielstatistik
HSV Hamburg - SC Magdeburg 33:26 (17:11)
HSV Hamburg: Sandström (11/2 Paraden, 1.- 47.), Stojanovic (4 P., ab 47.); Yoon 9/8, Jansen 5, Hens 5, B. Gille 4, Pungartnik 4, G. Gille 3, Flohr 1, Lijewski 1, Schröder 1, Souza, Knorr, Ursic n.e.
SC Magdeburg: Heinevetter (9 Paraden, 1.- 40., ab 45.), Bitter (40.- 45.); Theuerkauf 7/3, van Olphen 5, Kuleschow 4, Göthel 3, Sprenger 3, Abati 2, Jurecki 2, Bielecki, Tkaczyk, Kretzschmar, Roggisch, Stiebler
Siebenmeter: 8/8 – 3/5; (Abati, Bielecki scheitern an Sandström)
Strafminuten: 6 – 10; (Hens, Jansen, Flohr – van Olphen, 2x Kretzschmar, Stiebler, Theuerkauf)
Rote Karte: Joel Abati (25., grobes Foulspiel an Stefan Schröder)
Schiedsrichter: Bernd Andler/Harald Andler (Remseck/Stuttgart)
Zuschauer: 11.095 (Color Line Arena)
Spielfilm: 1:0 (2.), 2:0 (5.), 3:2 (9.), 5:3 (13.), 7:3 (16.), 9:5 (18.), 10:6 (21.), 12:6 (23.), 13:7 (24.), 16:9 (28.), 17:11 (30., HZ), 17:12 (33.), 20:14 (37.), 21:19 (43.), 23:21 (45.), 25:22 (48.), 31:22 (55.), 31:24 (57.), 33:26 (60., EN)
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