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12.05.07 HSV gewinnt auch beim TuS N-Lübbecke

Der HSV thront zumindest für eine Nacht auf Platz Eins der Bundesliga-Tabelle. Am 30. Spieltag gewann der HSV Handball auswärts beim Tabellen-17. TuS N-Lübbecke nach hartem Kampf mit 31:28 (12:15). Vor 2.400 Zuschauern in der Kreissporthalle hatten die Gäste allerdings Schwerstarbeit zu verrichten bis der Sieg dingfest gemacht werden konnte.
Mit dem Sieg bleibt der HSV auch im 21. Bundesligaspiel in Serie ungeschlagen und hat nun 52:8 Zähler auf dem Punktekonto. Bester Torschütze beim HSV war Kyung-Shin Yoon mit 12 Treffern.
Von Beginn an wurde klar, dass der HSV ein hartes Stück Arbeit absolvieren musste. Die sehr aggressive offensive Abwehr des Gastgebers schmeckte den Hamburgern nicht. Abgeschlossene Angriffskonzeptionen hatten Seltenheitswert. Das Schiedsrichtergespann ließ allerdings auch sehr viel Härte zu. Und wenn ein TuS-Spieler vom Platz gestellt wurde, konnte der HSV seine Überzahl nicht nutzen.
Der HSV blieb aber stets auf Tuchfühlung - trotz zwischenzeitlicher Drei-Tore-Führung der Gastgeber. Den Ex-Hamburger Branko Kokir hatte der HSV nicht auf der Rechnung. Insgesamt elf Tore gelangen Kokir. Mit einem 12:15-Rückstand wechselte der HSV die Seiten.
Nach Wiederanpfiff kamen die Gäste besser aus den Startlöchern. Beim 15:15 (35.) war der Ausgleich bereits geschafft. Doch der Tabellen-17. blieb am Ball, erhöhte das letzte Mal beim 21:19 auf zwei Tore. Ab Mitte der zweiten Halbzeit zeigte das HSV-Team jedoch - wie schon im gesamten Saisonverlauf - was ein Topteam auszeichnet.
Im Stile einer Spitzenmannschaft bewahrte der HSV Ruhe und Geduld, um im richtigen Moment zuzuschlagen. Bruno Souza brachte den HSV beim 22:21 wieder in Führung. Fortan bestimmte der HSV das Spielgeschehen. Tempospiel und Abwehr funktionierten jetzt. Bis auf 27:23 zogen die Hamburger davon. Souverän brachte der neue Tabellenführer das Spiel nach Hause.
Spielstatistik
TuS N-Lübbecke - HSV Hamburg 28:31 (15:12)
TuS N-Lübbecke: Friedrich (10 Paraden, 1.- 52.), Gudmundsson (3 P., ab 52); okir 11, Hermann 6, Sandu 3, Fölser 3, Tönnesen 2/1, Greiner 2, Olafsson 1, Szymanski, Remer, Blecic, Sudzum, Mraz
HSV Hamburg: Sandström (5 Paraden, 1.- 18., 44.- 53.), Stojanovic (9/1 P., ab 18.- 44., ab 53.); Yoon 12/5, G. Gille 5, Jansen 4, B. Gille 2, Hens 2, Souza 2, Pungartnik 2, Flohr 1, Lijewski 1, Knorr, Schult n.e., Ursic n.e.
Siebenmeter: 1/2 – 5/5; (Tönnesen scheitert an Stojanovic)
Strafminuten: 20 – 14 (2x Greiner, Fölser, 2x Sandu, 2x Kokir, Hermann, Szymanski, Olafsson – 3x B. Gille, Hens, Knorr, Pungartnik, Yoon)
Rote Karte: Bertrand Gille (60., 3x2-Minuten)
Schiedsrichter: Hagen Becker/Axel Hack (Halberstadt)
Zuschauer: 2.400 (Kreissporthalle)
Spielfilm: 1:0 (2.), 1:2 (4.), 3:2 (7.), 5:4 (13.), 6:5 (15.), 8:6 (17.), 10:9 (18.), 12:10 (25.), 13:11 (26.), 14:12 (29.), 15:12 (30., HZ), 15:14 (34.), 17:17 (39.), 21:19 (42.), 21:21 (44.), 21:22 (46.), 23:26 (50.), 25:27 (52.), 26:29 (54.), 28:30 (59.), 28:31 (60., EN)
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