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01.10.05 HSV Hamburg - 1. SV Concordia Delitzsch 33:21

Zu einem überzeugenden 33:21 (18:9)-Erfolg kam der HSV am Sonnabend im Bundesligaspiel gegen den 1. SV Concordia Delitzsch. Vor 5.063 Zuschauern genügte den Hamburgern auch ohne den gesperrten Kapitän Guillaume Gille eine durchschnittliche Leistung um den Aufsteiger in die Schranken zu weisen. Trainer Christian Fitzek, der allen Feldspielern Einsatzzeiten gab, lobte nach dem Spiel die geschlossene Mannschaftsleistung. Auf Seiten der Gäste konnten, auch nach Meinung von Delitzsch-Trainer Uwe Jungandreas, nur der Ex-Hamburger Andrej Kurchev mit 8 Toren und Torhüter Arunas Vaskevicius Erstligaansprüchen genügen.

Andrej Kurchev war es auch, der mit dem ersten Tor der Partie die Gäste in Führung brachte. Der Japaner Uematsu erhöhte per Siebenmeter noch auf 2:0 für Delitzsch, doch danach kam der HSV-Express langsam aber sicher ins Rollen.
Henning Wiechers, der für 60 Minuten im HSV-Tor stand, fand schnell in die Partie und gab mit seiner starken Leistung (16 Paraden) der HSV-Deckung Sicherheit.
In der 6. Minute der Ausgleich zum 2:2 durch Pascal Hens, der an diesem Abend mit 6 Toren der erfolgreichste Hamburger Werfer war. Danach nutzte das Team von Christian Fitzek die erste Zeitstrafe der Fairen Partie gegen Kurchev konsequent aus, zog durch Tore von Kokir und Jansen auf 4:2 (8.) davon. Schröder per Tempogegenstoß und Bertrand Gille vom Kreis machten danach bis zur 11. Minute und dem 6:2 für den HSV die letzten kleinen Hoffnungen der Gäste zunichte.
Bis zur 20. Minute (10:6) konnten die Gäste den 4-Tore-Rückstand halten, danach legte der HSV wieder einen kleinen Zwischenspurt ein, erzielte 4 Tore in Folge zum 14:6 (24.).
Beim Halbzeitstand von 18:9 war dann bereits alles entschieden.

So nutzte Trainer Christian Fitzek die zweite Halbzeit auch, um insbesondere Krzysztof Lijewski Spielpraxis zu geben. Der junge Pole fand nach und nach in die Partie und zeigte bei seinen 5 Toren, welches Potential in ihm steckt. Auf Linksaußen kam Matthias Flohr für den angeschlagenen Torsten Jansen zum Einsatz und den rechten Flügel übernahm Mitte der zweiten Halbzeit Matthias Karbowski. Auch Bertrand Gille am Kreis bekam viele Pausen. Seinen Platz übernahm Routinier Thomas Knorr. Zudem durfte Branko Kokir auch im Angriff zeigen, was in ihm steckt. In den letzten 5 Minuten feierte dann auch noch Sebastian Opderbeck seine Saisonpremiere.

Auch wenn durch die zahlreichen Veränderungen der Spielfluss phasenweise ins Stocken geriet, so zeigte der HSV trotz des großen Vorsprungs eine sehr engagierte Leistung. Eine Tatsache, die auch Christian Fitzek freute: ?Ich habe den Jungs gesagt, dass wir in der zweiten Halbzeit keinen Schritt weniger machen, dass wir das Ding hier auch für die Fans konsequent durchziehen. Ich muss aber auch dem Gegner Respekt zollen. Delitzsch hat nie aufgesteckt und immer weiter gekämpft. Das haben wir hier auch schon anders erlebt.?

In der Tat hängten sich gerade die HSV-Spieler, die bisher wenig Spielanteile hatten voll rein ? und das, wie vom Trainer gefordert bis zur letzten Sekunde: Quasi mit dem Schlusspfiff wuchtete Lijewski den Ball zum 33:21-Endstand ins Delitzscher Netz.


HSV Hamburg ? 1. SV Concordia Delitzsch 33:21 (18:9)

Hamburg: Stojanovic (n.e.), Wiechers (16 Paraden); Opderbeck, Schröder 4, Kokir (4/1), Jansen (4), Flohr (1), Knorr (1), Pungartnik (2/1), B. Gille (5), Karbowski (1), Lijewski (5), Lavrov, Hens (6)

Delitzsch: Vaskevicius (10 P.), Resimius (n.e.); Andrä, Melzer, Voigt, Kurchev (8), Streitenberger (1), Oehlrich (1), Göthel (1), Maltsev (1), Bergelt (2), Göde (2), Nowak (4), Uematsu (1/1)

Schiedsrichter: Colin Hartmann / Stefan Schneider (Magdeburg/Ebendorf)

Zuschauer: 5.063

Zeitstrafen:
Hamburg: 2 ? Knorr (30.), B. Gille (58.)
Delitzsch: 3 ? Kurchev (6.), Göde (11.), Oehlrich (49.)

Siebenmeter:
Hamburg: 3/2 ? Vaskevicius hält gegen Pungartnik (27.)
Delitzsch: 3/1 ? Uematsu an den Pfosten (30.), Wiechers hält gegen Kurchev (47.)

Spielfilm: 0:2 (3.), 6:2 (11.), 8:3 (15.), 10:6 (20.), 14:6 (24.), 16:9 (29.), 18:8 (HZ.); 20:11 (33.), 22:14 (41.), 24:14 (45.), 26: 16 (48.), 28:16 (51.), 30:17 (55.), 31:20 (59.), 33:21 (ES.)

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

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