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06.09.05 HSV Hamburg - THW Kiel 20:23

Der HSV hat das Heimdebüt gegen den THW Kiel nach großem Kampf am Ende 20:23 (12:12) verloren.
Vor 11.071 Zuschauern in der Color Line Arena verlief die Partie bis zur 50. Minute (20:20) ausgeglichen, danach vernagelte Kiels Torhüter Henning Fritz seinen Kasten und ließ keinen Hamburger Treffer mehr zu.

Beste Werfer der Begegnung waren Pascal Hens für den HSV mit 9 Toren und der Kieler Kim Andersson mit 7 Treffern, davon 4 verwandelte 7-Meter. Dominiert wurde das Spiel allerdings von den beiden starken Abwehrreihen mit überragenden Torhütern dahinter: HSV-Keeper Goran Stojanovic konnte 20 Bälle abwehren, Henning Fritz im THW-Tor hielt 19 Würfe und blieb in den entscheidenden letzten 10 Minuten ohne Gegentor.

Der HSV begann konzentriert, während die Zebras in der Anfangsphase insbesondere im Angriff nach ihrer Ordnung suchten. Erst nach 10 Minuten gelang dem Deutschen Meister durch Marcus Ahlm der 1:4-Anschlußtreffer. In der Folge konnten die Hamburger den Vorsprung nicht verteidigen. Langsam, aber unaufhaltsam holten die Gäste Tor um Tor auf und kamen in der 27. Minute zum 10:10-Ausgleich. Mit
12:12 ging es in die Halbzeit. Dabei zeigte sich beim HSV in Halbzeit 1 insbesondere der Rückraum stark verbessert zum letzten Auftritt in Göppingen: Pascal Hens markierte bis zum Wechsel 6 Tore und auch Roman Pungartnik zeigte gegen sein Ex-Klub mit 4 Toren in den ersten 30 Minuten die bislang beste Leistung im HSV-Trikot.

Nach dem Wechsel entwickelte sich zunächst das gleiche, ausgeglichene und von Kampf geprägte Spiel. Allerdings packte die Deckung der Gäste jetzt immer energischer zu und wusste mehr und mehr die Rückraumaktionen des HSV zu unterbinden. Auch Kreisläufer Bertrand Gille war durch die starke Zebra-Deckung nahezu wirkungslos. In den entscheidenden letzten 10 Minuten hatte der HSV dann einfach nichts mehr zuzusetzen. Das Angriffsspiel focussierte sich jetzt fast ausschließlich auf Pascal Hens. Alles, was jetzt noch Richtung Kieler Kasten kam, wurde leichte Beute von Nationaltorhüter Henning Fritz. Auch die zahlreichen Paraden von Goran Stojanovic konnten den HSV nicht mehr retten ? die Hamburger nutzten ihrerseits die Angriffe einfach nicht aus.

Jetzt gilt das Hauptaugenmerk des HSV der nächsten schweren Auswärtspartie amkommenden Sonnabend (10.09.05, 18.00 Uhr) in Melsungen. Ein Sieg beim Aufsteiger ist nach den beiden letzten Spielen jetzt einfach Pflicht.


HSV Hamburg -
THW Kiel 20:23 (12:12)

HSV Hamburg: Stojanovic (20 Paraden), Wiechers (bei 1 7M, 1 P.); Schröder, Kokir, Jansen (3), Flohr (1/1), Knorr, Pungartnik (5), B. Gille (1), G. Gille (1), Karbowski (n.e.), Lijewski, Lavrov (n.e.), Hens (9)

THW Kiel: Fritz (19 P.), M. Andersson (n.e.); Linders (1), K. Andersson (7/4), Lundström (3), Kavticnik (1), Hagen, Lövgren, Wagner, Ahlm (2), Schindler (n.e.), Szilagyi (1), Zeitz (4), Karabatic (5/1); Trainer: Serdarusic

Schiedsrichter: Hagen Becker / Axel Hack (Halberstadt)

Zeitstrafen:
HSV: 3 (2x Jansen (20., 42.), B. Gille (16.))
THW: 3 (2x Karabatic (7., 40.), Zeitz (16.))

Siebenmeter:
HSV: 3/1 (Fritz hält Jansen (11.), Flohr über das Tor (47.))
THW: 5/3 (Stojanovic hält Hagen (4.), Wiechers hält gegen Karabatic (44.))

Spielfilm: 1:0 (4.), 4:0 (8.), 4:2 (11.), 6:4 (14.), 8:6 (19.), 9:8 (21.), 10:10 (27.), 12:12 (HZ.); 13:13 (31.), 15:15 (35.), 17:17 (39.), 19:19, 20:20 (50.), 20:23 (55.).

Zuschauer: 11.071

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

HSV-DAUERKARTE

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