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18.03.06 HSV Hamburg - TuS-N-Lübbecke 33:29

Dem HSV gelingt in heimischer Color Line Arena die Wiedergutmachung für die bittere Niederlage bei Concordia Delitzsch. Der HSV gewinnt sein Bundesliga-Heimspiel gegen den Tabellen-Elften TuS N-Lübbecke mit 33:29 (17:11). Für die Hamburger war es der fünfte Sieg im sechsten Spiel gegen die Ostwestfalen. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 23:23 Zählern ziehen die Hamburger wieder an Frisch Auf Göppingen vorbei und rangieren nun auf dem neunten Platz. Kreisläufer Bertrand Gille traf am häufigsten auf Gastgeber-Seite. Er erzielte neun Treffer, einige sogar aus dem Rückraum. Bei den Gästen war der Norweger Stian Tönnesen sechs Mal vom Siebenmeterpunkt erfolgreich.

 

Den Grundstein legten die Gastgeber bereits in der ersten Halbzeit. Der HSV agierte von der ersten Minute an aggressiv. Schwalb begann mit Thomas Knorr in der Deckungsmitte. Im Angriff führte Igor Lavrov Regie. Immer wieder kamen die Hausherren über das schnelle Spiel zum Erfolg. Die zweite Welle funktionierte. Die Hamburger setzten sich Stück für Stück ab. Nach dem 11:6 durch Torsten Jansen nahm TuS-Trainer Jens Pfänder die Auszeit. Doch der HSV blieb konzentriert. Bis zur Pause warf man eine Sechs-Tore-Führung heraus. Bertrand Gille legte eine erstklassige Leistung an den Tag. Er traf aus allen Lagen.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Gäste besser ins Spiel. Der Vorsprung schrumpfte. Torsten Friedrich löste Nandor Fazekas im TuS-Gehäuse ab. Er parierte einige freie Würfe des HSV. Beim 24:22 in der 45 Minute waren es nur noch zwei Tore Differenz. Henning Wiechers ersetzte Goran Stojanovic im Tor. Das HSV-Spiel nahm wieder Fahrt auf. Vorne lenkte der eingewechselte Guillaume Gille die Partie in gewohnter Manier. Roman Pungartniks Treffer zum 31:26 erlöste den HSV. Die Würfel waren gefallen. Die zwei Punkte bleiben in Hamburg

 

Im nächsten Bundesligaspiel gastiert der HSV Handball am 25. März um 19:30 Uhr beim TV Großwallstadt.

 

Stimmen zum Spiel

 

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): Kompliment an die Mannschaft. Nach dem Schlag ins Kontor in Leipzig haben wir Charakter gezeigt. Wir haben in der ersten Halbzeit guten Handball gezeigt. Ich habe meinem Team in der Halbzeit gesagt, dass wir noch lange nicht durch sind. Ein paar Torhüterparaden haben den TuS dann wieder ins Spiel gebracht, doch wir haben gut reagiert. Wir haben verdient gewonnen.

 

Jens Pfänder (Trainer TuS N-Lübbecke): Hamburg hat mit einer sehr aggressiven 3:2:1-Deckung angefangen. Im Angriff hat man die individuelle Stärke gesehen. In der zweiten Hälfte haben wir uns gut herangekämpft, doch gereicht hat es nicht.

 

Bilder vom Spiel gibt es hier.

 

Den Pressespiegel findet Ihr hier.

 

Spielstatistik

 

HSV Hamburg ? TuS N-Lübbecke 33:29 (17:11)

 

HSV Hamburg: Stojanovic (12 Paraden, 1.- 40.), Wiechers ( 7 P., ab 40.);

Schröder 2, Jansen 7/1, Flohr 2, Knorr 1, Pungartnik 2, G. Gille 1, B. Gille 9, Lavrov 1/1, Hens 4, Rastner, Lijewski 4, Mraz n.e.

 

TuS N-Lübbecke: Nandor Fazekas (1. HZ, 8/2 Paraden), Torsten Friedrich (2. HZ, 5/1 P.);

Fölser 2, Ortmann, Greiner, van Olphen 3, Sudzum 2, Kubes 3, Tönnesen 6/6, Hermann 4, Hartmann, Schröder 5, Olafsson 4

 

Siebenmeter:2/5 ? 6/6; (Jansen scheitert an Fazekas (10.), Lavrov an Fazekas (24.) und Friedrich (39.))

Strafminuten: 8 ? 6; (Flohr (15.), B. Gille (28., 45.), G. Gille (34.)? Greiner (24., 35.), van Olphen (22.))

Schiedsrichter: Lars Geipel/ Marcus Helbig (Steuden/ Landsberg)

Zuschauer: 5808

 

Spielfilm: 0:1 (1.), 4:1 (5.), 6:3 (8.), 8:5 (12.), 10:6 (15.), 12:7 (18.), 14:8 (22.), 17:8 (27.), 17:11 (HZ); 19:12 (32.), 21:14 (36.), 22:16 (37.), 23:17 (39.), 25:20 (43.), 27:22 (48.), 28:24 (49.), 29:25 (52.), 31:26 (56.), 33:29 (EN).

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

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