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21.09.11 HSV Handball zieht in die dritte DHB Pokal-Runde ein
Deutlicher 42:25 (22:11)-Erfolg im Pokal gegen Gütersloh
Der HSV Handball konnte sein erstes DHB-Pokal-Spiel der Saison bei der HSG Gütersloh verdient und deutlich mit 42:25 (25:12) für sich entscheiden. 3.033 Zuschauer sahen in der Bielefelder Seidensticker Halle in eine gutklassige Partie, in der der Meister sofort das Tempo vorgab und viele einfache Tore über den Gegenstoß erzielen konnte. In der zweiten Hälfte gaben die Hamburger weiter den Ton, setzten dabei alle Spieler ein und bauten ihren Vorsprung bis zum Ende auf 42:25 aus. Der HSV musste in Bielefeld neben Oscar Carlén (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Michael Kraus (Aufbautraining nach Innenbandriss) und Marcin Lijewski (Operation am Sprunggelenk) auch auf Hans Lindberg (Magen-Darm-Infekt) und Pascal Hens (Rückenprobleme) verzichten. Allerdings konnten die Ausfälle gut durch die U23-Spieler Robert Schulze, Martin Stumps und Johann Starck kompensiert werden. Mit acht Toren avancierte Stefan Schröder zum erfolgreichsten Schützen des Abends.
Entscheidung bereits in den ersten Minuten
Festtagsstimmung in Bielefeld. 3.033 Zuschauer lieferten in der Seidensticker Halle den richtigen Rahmen für die Zweitrunden-Partie zwischen dem Oberligisten HSG Gütersloh und dem HSV Handball. Der Bundesligist wurde seiner Favoriten-Rolle von Anfang an gerecht. Nach acht Minuten stand es bereits 9:1 für die Hamburger. Vor allem Matthias Flohr zeigte sich in der Anfangsphase mit vier Toren treffsicher. Auch Stefan Schröder, heute aufgrund des Magen-Darm-Infekts von Hans Lindberg Einzelkämpfer auf Rechtsaußen zeigte sich in Spiellaune und erzielte mit seinem dritten Treffer das zehnte Tor für sein Team (10:1, 10.). In der ersten Viertelstunde gelangen den Gastgebern vier Treffer. Sieben Paraden von Johannes Bitter standen dem gegenüber. Nach 15 Minuten kam Dan Beutler ins Tor des HSV, sowie auch Johann Starck aus der zweiten Mannschaft des Deutschen Meisters. Der Linkshänder traf erstmals zum 18:7 nach 20 Minuten. Kapitän Guillaume Gille war es vorbehalten, das 20. Tor für die Gäste zu markieren (20:7, 23.), die beim Gastspiel in Ostwestfalen viel durch tauschten. Mit U23-Akteur Robert Schulze setzte Per Carlén fünf Minuten vor der Pause auch den letzten Spieler des mitgereisten Kaders ein. Pascal Hens war aufgrund von Rückenproblemen ebenfalls in der Hansestadt geblieben. Gütersloh gelang eine Minute vor dem Halbzeitpfiff sein zehntes Tor (10:23, 29.). Auch der letzte Treffer blieb den Hausherren vorbehalten, sodass es beim Stand von 25:12 für den HSV in die Kabinen ging.
Kabinettstückchen auf beiden Seiten nach der Pause
Mit viel Dampf in einer warmen Halle ging es auch in den zweiten Durchgang. In der überaus fair geführten Partie, in der es bis zu diesem Zeitpunkt lediglich zwei gelbe Karten gab, gelang wiederum Matthias Flohr mit einem von Blazenko Lackovic aufgelegten Kempa-Trick das 30:14 (37.). Stefan Schröder legte beim ersten Siebenmeter ein weiteres Kabinettstückchen nach und verwandelte den Strafwurf mit einem gefühlvollen Dreher (33:18, 42.). Die Zuschauer zeigten sich begeistert, zumal es ihrem Team gelang, eine Viertelstunde vor dem Ende auf 20:34 zu verkürzen. Auch in den letzten 15 Minuten der Zweitrunden-Begegnung zeigten beide Mannschaften eine unterhaltsame Partie, die weitere Höhepunkte in einem zweiten Kempa-Trick, diesmal durch Torsten Jansen zum 37:21 verwandelt (51.), und in der guten Leistung von HSV-Keeper Johannes Bitter, der insgesamt 19 Paraden ablieferte, aber auch in einem starken Schlussspurt der HSG für die Zuschauer bereit hielt. Marcel Schliedemann gelang zwei Minuten vor dem Ende der 40. Treffer für seine Mannschaft (40:25). Somit traf jeder HSV-Feldspieler, zum besten Werfer des Spiels in der Bielefelder Seidensticker Halle avancierte allerdings Stefan Schröder mit acht Treffern. Für die Gastgeber trug sich Rückraumschütze Benjamin Zöllner fünffach in die Torschützenliste ein. Der HSV Handball gewann am Ende deutlich mit 42:25 und steht somit in der dritten Runde des DHB-Pokals. Nach dem Abpfiff kamen schließlich auch die zahlreichen Autogrammjäger zu ihrem Recht.
HSV Handball: Bitter(19 Paraden, 1.-15., 31.-60.); Beutler (15.-30.);
Schröder 8/1, Flohr 7, B. Gille 5, Starck 4, Vori 3, Lackovic 3, G. Gille 3, Schliedermann 3, Duvnjak 2, Schulze 2, Jansen 2
HSG Gütersloh: Rogalski (4 P., 1.-18., 31.-46.); Plum (4 P., 18.-30., 46.-60.)
Zöllner 5, Haubrock 4, T. Harbert 3, Schönhoff 3, C. Harbert 3, Gast 2, Pries 2, Ziegler 1/1, Stockmann 1, Buhrmester 1, Stammeier n.e.
Siebenmeter: 1/1 – 1/1
Zeitstrafen: 2 – 1 (C. Harbert, T. Harbert – Flohr)
Schiedsrichter: Frank Böllhoff / Ludger Lückert (Velbert / Bedburg)
Spielfilm: 0:1 (1.), 0:5 (4.), 1:5 (4.), 1:9 (9.), 1:11 (11.), 2:11 (11.), 3:12 (12.), 3:14 (14.), 5:14 (18.), 5:15 (18.), 7:17 (20.), 7:20 (23.), 8:20 (25.), 8:22 (26.), 9:22 (27.), 12:25 (30.) – 12:26 (32.), 12:27 (34.), 13:27 (34.), 13:29 (36.), 14:29 (36.), 17:32 (40.), 18:32 (41.), 18:34 (43.), 20:34 (45.), 20:36 (49.), 21:36 (49.), 21:37 (51.), 24:37 (55.), 24:38 (55.), 25:38 (56.), 25:42 (60.),
Stimmen zum Spiel:
Per Carlén (Trainer HSV Handball): „Die erste Halbzeit war gut. Da haben wir konzentriert gespielt und gut in der Abwehr gestanden. Dass es in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz so gut war, ist in Ordnung. Denn das Spiel war zur Halbzeit schon so gut wie gewonnen und da ist es normal, dass Fehler passieren. Wir haben heute 42 Tore gemacht und damit können wir zufrieden sein, gerade weil wir mit vielen jungen Spielern gespielt haben.“
Blazenko Lackovic (Rückraum Links HSV Handball): „Zwei Sachen waren heute wichtig: Dass wir eine Runde weiter sind und dass sich keiner verletzt hat. Jetzt können wir uns auf Samstag und den VfL Gummersbach konzentrieren.“
Bertrand Gille (Kreisläufer HSV Handball): „Wir sind in der dritten Runde und das ist das Wichtigste. Wir haben unsere Arbeit gemacht, aber das hätte noch etwas eindrucksvoller sein können.“
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