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10.02.07 HSV holt Remis beim THW Kiel

Der HSV Handball holt in der Spitzenpartie des 19. Spieltages der Handball-Bundesliga ein 33:33 (16:14)-Unentschieden beim Tabellenführer und Deutschen Meister THW Kiel. 10.250 Zuschauer in der ausverkauften Kieler Ostseehalle sahen ein hochspannendes Spiel zwischen dem 1. und 3. der Liga. Damit ist der HSV in der Bundesliga seit nunmehr 10 Spielen ungeschlagen. Mit 30:8 Punkten belegen die Elbstädter jetzt einen 4. Platz. WM-Held Pascal Hens war mit 11 Toren bester HSV-Torschütze.
60 Minuten agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, kein Team verstand es, sich vorzeitig abzusetzen. Nur sechs Tage nach dem WM-Titelgewinn standen sich zahlreiche deutsche Nationalspieler wieder als Gegner gegenüber. In den Reihen beider Klubs stehen seit einer Woche 6 Weltmeister.
Der HSV begann mit einer gewohnt defensiv agierenden 6:0-Abwehrformation mit einem hervorragend haltenden Goran Stojanovic dahinter. Von Beginn an entwickelte sich das erwartete Spiel auf des Messers Schneide, wobei mehr Kampf als spielerische Klasse das Geschehen auf beiden Seiten diktierte. Der HSV besaß anfangs Oberwasser, ging 4:2 und 6:4 in Front. Doch der THW ließ sich nicht abschütteln, bewies insbesondere in Überzahlsituationen Übersicht. Einzelaktionen von Nikola Karabatic ließen die Kieler im Spiel. Ein 13:14 drehte der THW innerhalb von 2 Minuten zur 16:14-Pausenführung.
Nach dem Wechsel ging’s Tor um Tor. Nach den Hamburger Ausgleichstreffern konterten die Kieler umgehend mit leichten Toren aus der schnellen Mitte. Der HSV blieb allerdings am Drücker. Besonders Pascal Hens konnte man keine WM-Müdigkeit ansehen. Er lieferte mit elf Toren eine „Sahneleistung“ ab. Auch der in der 46. Minute eingewechselte Per Sandström im HSV-Gehäuse bewies jetzt vermehrt Reaktionsfähigkeit. Beim 30:30 hatten die Hamburger gleich mehrere Chancen zur Führung, doch Bertrand Gille und Iwan Ursic vergaben freistehend. Besonders Bertrand Gille schoss bei insgesamt vier Toren auch sieben Fahrkarten. Nach dem 33:33-Ausgleich durch Kyung-Shin Yoon per Siebenmeter in der 59. Minute war der THW im Ballbesitz und nahm 20 Sekunden vor Abpfiff eine Auszeit. Diese sollte jedoch nichts einbringen. Viktor Szilagy warf weit übers Tor und der HSV sollte noch seine Chance zum Siegtreffer bekommen. Doch zum Torabschluss kamen die Gäste nicht mehr.
Im nächsten Bundesliga-Spiel muss der HSV am Sonnabend, 17.02., um 19.30 Uhr bei der HBW Balingen/Weilstetten antreten. Zuvor geht’s im Viertelfinale des DHB-Pokal um den Einzug ins Haspa Final Four. Am Mittwoch, 14.02., um 20.30 Uhr erfolgt in der Sporthalle Hamburg der Anpfiff gegen den SC Magdeburg. Das nächste Bundesliga-Heimspiel des HSV steigt am Donnerstag, 22. Februar (20.30 Uhr), in der Color Line Arena. Gegner ist GWD Minden. Tickets gibt es noch unter der Hotline 040/300 51 366.
Bilder der Partie gibt es hier.
Spielstatistik
THW Kiel - HSV Hamburg 33:33 (16:14)
THW Kiel: Omeyer (10 Paraden, 1.- 35., 45.- 60.), M. Andersson (1 P., 35.- 45.); Karabatic 9/1, K. Andersson 3, Zeitz 4, Lundström 7/3, Ahlm 7, Lövgren 3, Szilagyi, Klein, Jeppesen, Kavticnik, Linders
HSV Hamburg: Stojanovic (10/2 Paraden, 1.- 46.), Sandström (5/1 P., 46.- 60.); Hens 11, Jansen 6, G. Gille 5, Yoon 5/3, B. Gille 4, Schröder 2, Ursic, Flohr, Souza, Knorr, Pungartnik, Lavrov
Siebenmeter:4/7 – 3/3; (Klein, Karabatic scheitern an Stojanovic, Lundström scheitert an Sandström)
Strafminuten:4 – 6; (K. Andersson, Jeppesen – Yoon, Ursic, B. Gille)
Schiedsrichter: Geipel/Helbig (Steuden/Raguhn)
Zuschauer: 10.250 (Ostseehalle Kiel)
Spielfilm: 0:1 (1.), 2:2 (6.), 2:4 (10.), 4:6 (11.), 7:6 (14.), 9:7 (18.), 11:9 (21.), 12:13 (26.), 13:14 (28.), 16:14 (30., HZ.), 18:16 (33.), 19:18 (34.), 20:20 (36.), 22:21 (39.), 23:23 (41.), 24:25 (45.), 26:26 (46.), 27:27 (48.), 28:29 (51.), 29:30 (53.), 31:30 (56.), 33:32 (59.), 33:33 (60., EN)
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