Termine:
Ticket-Hotline
01805 / 969 000 666
(0,14 €/Min je Anruf aus dt. Festnetz / Mobilfunk max 0,42 €/Min)
23.12.08 HSV im Jahr 2008 zuhause ungeschlagen!
Torsten Jansen feierte im letzten Heimspiel des Jahres seinen GeburtstagDer HSV Handball bleibt nach einem 34:16 (16:10)-Sieg gegen GWD Minden auch im letzten Heimspiel des Jahres 2008 ungeschlagen. Die Hamburger feierten mit den 10.116 Fans in der Color Line Arena den 23. Heimsieg, bei lediglich zwei Remis, im Jahresverlauf. Durch den klaren Erfolg verbesserte sich das Team von Trainer Martin Schwalb in der Tabelle zudem auf den dritten Platz. Bester Spieler des Abends war der Hamburger Rechtsaußen Hans Lindberg mit acht Treffern. HSV-Torhüter Johannes Bitter war mit 13 Paraden der gute Rückhalt einer aufmerksamen HSV-Defensive.
HSV mit Sechs-Tore-Führung zur Pause
Am Tag vor Heiligabend wollten 10.116 Zuschauer in der Color Line Arena beim letzten Heimspiel des HSV Handball im Jahr 2008 dabei sein. Gegen seinen Ex-Verein eröffnete Arne Niemeyer mit dem 1:0 die Partie (2. Minute). Die aufmerksame und schnelle HSV-Abwehr sorgte für Tempo im Hamburger Spiel: Rasch lagen die Hamburger mit 5:2 vorn (8.). An seinem 32. Geburtstag erzielte Torsten Jansen den Treffer zum 6:2, in der gleichen Minute ließ der Linksaußen das 7:2 folgen. Nach dem 9:3 durch Marcin Lijewski (12.) ließen es die Hamburger etwas langsamer angehen. So kamen die Gäste aus Minden bis auf 6:9 heran (18.). Kontinuierlich bauten die Gastgeber ihren Vorsprung aber wieder aus. Hans Lindberg sorgte per Siebenmeter für die erneute Sechs-Tore-Führung (14:8, 26.). Den Abschluss der ersten 30 Minuten besorgte – wie schon die Eröffnung – Arne Niemeyer. Der Halblinke traf zum 16:10-Pausenstand. Mit fünf Treffern war Marcin Lijewski erfolgreichster Hamburger Torschütze im ersten Spielabschnitt.
Hamburger feiern Kantersieg
Drei Minuten mussten sich die Fans in der zweiten Hälfte gedulden, bevor der Torreigen weiter ging. Hans Lindberg sorgte per Siebenmeter für das 17:10. Der Däne war es auch, der die Treffer zum 19:11 (36.) und 21:11 (41.), der ersten Zehn-Tore-Führung des HSV, folgen ließ. Der Rechtsaußen wechselte sich dabei mit Krzysztof Lijewski ab, der das 18:11 (35.) und das 22:11 (42.) markierte. Die Hamburger spielten befreit auf und nutzten ihre Chancen konsequent. Den Mindenern fiel hingegen gegen die konzentrierte HSV-Deckung kaum noch etwas ein, so dass sie zwischen der 35. und der 45. Minute keinen Treffer erzielten. Und auch zwischen der 46. bis zur 56. Minute blieben die Gäste ohne Torerfolg. So fiel es dem HSV leicht, das Ergebnis von 24:13 (46.) auf 30:13 (55.) hoch zu schrauben. Erst per Siebenmeter konnte Stephan Just das nächste Tor für die Gäste erzielen (30:14, 56.). Per Sandström, der Johannes Bitter in der 45. Minute abgelöst hatte, kassierte indes lediglich noch fünf Treffer. Den letzten Treffer der Partie steuerte Matthias Flohr bei: Der Linksaußen traf in der 60. Minute zum 34:16-Endstand. Mit dem Kantersieg schob sich der HSV auf den dritten Platz in der TOYOTA HBL-Tabelle vor. Hans Lindberg war mit acht Toren bei einer 100%tigen Ausbeute erfolgreichster Hamburger Werfer.
HSV Hamburg: Bitter (13 Paraden, 1.-45.); Sandström (3 P., 45.-60.);
Lindberg 8/3, M. Lijewski 6, Niemeyer 5, K. Lijewski 4, Schröder 3, Flohr 3, Jansen 2, Torgovanov 2, Grimm 1, B. Gille, G. Gille, Schult n.e., Grundsten n.e., Hens n.e.
GWD Minden: Besirevic (5 P., 1.-30.); Medhus (4 P., 31.-60.); Dresrüsse n.e.;
Haaß 5, Buschmann 3, Just 3/2, Gylfason 2, Ingimundarson 2, Simon 1, Hegemann, Henriksson, Schmidt, Helmdach n.e.
Siebenmeter: 3/3 – 2/3 (Schmidts Aufsetzer geht über das Tor)
Strafminuten: 1 – 2 (Jansen – Ingimundarson, Hegemann)
Schiedsrichter: Colin Hartmann / Stefan Schneider (Magdeburg/Barleben)
Spielfilm: 1:0 (2.), 2:0 (4.), 4:2 (7.), 8:2 (10.), 9:3 (12.), 9:6 (18.), 10:7 (20.), 12:7 (22.), 13:8 (25.), 14:8 (26.), 15:9 (28.), 16:10 (30.) – 17:10 (33.), 18:11 (35.), 21:11 (41.), 24:11 (44.), 24:13 (46.), 27:13 (51.), 30:13 (55.), 30:14 (56.), 32:14 (57.), 32:15 (59.), 33:16 (60.), 34:16 (60.)
Für das Video zum Spiel hier klicken.
Bilder vom Heimspiel gibt es hier.
Stimmen zum Spiel:
Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Am Anfang hatte Minden viele freie Einwurfmöglichkeiten. Zuerst war ich mit der Abwehr nicht zufrieden. Da hat Johannes Bitter uns essentiell geholfen und den Weg bereitet, den das Spiel gehen sollte. In der Vorwärtsbewegung waren wir frisch und spielfreudig. In der zweiten Halbzeit war die Abwehr geschlossener und besser auf den Gegner eingestellt. Daraus resultierten die Tempogegenstöße, die das Ergebnis ermöglicht haben. Es war ein runder Abend für uns.“
Richard Ratka (Trainer GWD Minden): „Wir haben heute unser sechstes Spiel innerhalb von drei Wochen bestritten. Für so einen Rhythmus sind wir nicht ausgelegt. In der ersten Halbzeit lief es noch und wir hatten einige Möglichkeiten, die Johannes Bitter aber vereitelte. Als dann Fiete Buschmann verletzt ausfiel, fehlte uns die Durchschlagkraft. Wir können solche Ausfälle nicht kompensieren, denn wir haben einen kleinen Kader. Für uns war es eine bittere Niederlage, die sehr hoch ausgefallen ist. Wir wollen jetzt schnell regenerieren und unsere Form wieder finden.“
Arne Niemeyer (Rückraumspieler HSV Hamburg): „Ich war angespannt und bin mit gemischten Gefühlen in die Partie gegangen. Es lief gut für mich und für die Mannschaft. Nun kann ich ein schönes Weihnachten feiern.“
Notizen zum Spiel:
- Formel 1-Star Timo Glock brachte mit einem Toyota iQ den Spielball in die Color Line Arena, in der auch ein Formel 1-Bolide von den Zuschauern bestaunt werden konnte. Nach dem Spiel gab der Toyota-Pilot gemeinsam mit Spielern des HSV Handball Autogramme.
- Torsten Jansen feierte im Rahmen des Spiels seinen 32. Geburtstag und wurde nach dem Abpfiff mit einem Ständchen der 10.116 Zuschauer überrascht.
- Hans Lindberg verwandelte mit dem Siebenmeter zum 17:10 in der 33. Minute seinen 150. Strafwurf für den HSV Handball in der TOYOTA Handball-Bundesliga.
- Das 21:11 in der 41. Minute war zudem das 400. Pflichtspieltor des Europameisters im HSV-Trikot.
- Der Däne wurde von den HSV-Fans dann auch mit 53 % zum ‚Spieler des Tages‘ gewählt.
- Das Vorspiel zwischen dem HSV-Fanclub FC Blau-Weiß und dem FC TSV GWD Minden endete 16:20 (6:9).
Aktuelles video
Emotionaler Abschied von fünf Spielern
Mehr Videos auf hsvhandball.tv!
Newsletter Abo
Jederzeit über Neuigkeiten informiert bleiben mit unserem kostenlosen Newsletter.





