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02.05.07 HSV mit Arbeitssieg bei der HSG Wetzlar

Der frischgebackene Europapokalsieger HSV bleibt Bundesliga-Spitzenreiter THW Kiel dicht auf den Fersen. Nur drei Tage nach dem Titelgewinn hatte der Tabellen-Zweite (46:8 Punkte, 882:743 Tore) beim 16. HSG Wetzlar allerdings mehr Probleme als erwartet. Am Ende stand ein hart erkämpfter 27:24 (13:13)-Arbeitssieg für den HSV zu Buche. Die Strapazen des nervenaufreibenden Finals am Sonntag waren den Hamburgern noch anzumerken. Erst in der Schlussphase legte der HSV den Auswärtserfolg in trockene Tücher. Mit 8 Toren war Kyung-Shin Yoon einmal mehr bester HSV-Torschütze.
HSV-Trainer Martin Schwalb ließ Kapitän Guillaume Gille vorerst auf der Bank und brachte dafür Igor Lavrov auf der Spielmacherposition. Die Hamburger präsentierten sich in der ersten Viertelstunde hellwach. Über 5:5 (8.) setzten sich die Gäste bis zur 15. Minute auf 10:6 ab. Die HSG Wetzlar bot nur wenige Antworten auf die aggressive und sattelfeste 6:0-Deckung des HSV.
Dann jedoch schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ins Hamburger Spiel. Über 10 Minuten blieb der HSV ohne Torerfolg, so dass die Hausherren mit 11:10 in Führung gehen konnten. Schwalb nahm eine Auszeit und brachte Goran Stojanovic für Per Sandström ins HSV-Tor. Die Hamburger stabilisierten sich und konnten mit einem 13:13-Remis in die Pause gehen.
Auch nach dem Wechsel hatten die Gäste Probleme mit der abstiegsbedrohten HSG. Die HSV-Abwehr gewährte den Wetzlarern viele Freiräume. Erst spät fand der HSV zu seiner gewohnten Konzentration. Noch in der 47. Minute führte der Gastgeber 21:19. Bis zum 22:22 (50.) agierte die HSG auf Augenhöhe mit dem Tabellen-Zweiten aus Hamburg.
Wieder einmal war Rekordtorschütze Kyung-Shin Yoon ein ganz wichtiger Faktor in der brenzligen Schlussphase. Ihm gelangen viele erfolgreiche Einzelaktionen. Der HSV besaß jetzt den größeren Willen. Über 24:22 und 26:23 kam der HSV in seinem 27. Saisonspiel zu seinem 22. Sieg (davon 10 Auswärtssiege).
Spielstatistik
HSG Wetzlar - HSV Hamburg 24:27 (13:13)
HSG Wetzlar: Matosevic (15/1 Paraden, 1.- 60.), Weber (bei einem 7M); Karipidis 8, Kaufmann 4, Vucicevic 4/1, Salzer 3, Ivankovic 2, Lex 2, Hock 1, Clößner, Allendorf, Mitkov, Werum, Weber
HSV Hamburg: Sandström (9 Paraden, 1.- 23., ab 48.), Stojanovic (8 P. 23.- 48.); Yoon 8/2, Hens 6, B. Gille 5, Schröder 3, Jansen 3/3, G. Gille 1, Lijewski 1, Flohr, Souza, Knorr, Lavrov, Ursic
Siebenmeter: 1/2 – 5/7; (Vucicevic an die Latte - Yoon über die Latte, Jansen scheitert an Matosevic)
Strafminuten: 12 – 8; (2x Clößner, Karipidis, 2x Hock, Kaufmann – 2x B. Gille, Hens, Yoon )
Schiedsrichter: Hagen Becker/Axel Hack (Halberstadt)
Zuschauer: 3.800 (Rittal-Arena)
Spielfilm: 0:1 (1.), 4:4 (6.), 5:5 (8.), 6:7 (10.), 6:10 (15.), 10:10 (22.), 11:10 (25.), 12:10 (26.), 12:11 (26.), 12:12 (28.), 13:13 (30., HZ), 15:14 (35.), 17:15 (38.), 17:17 (39.), 19:18 (43.), 21:19 (47.), 22:22 (50.), 22:23 (51.), 23:25 (54.), 23:26 (57.), 24:26 (58.), 24:27 (60., EN)
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