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10.03.07 HSV ohne ernsthafte Probleme gegen Hildesheim

14 Bundesligaspiele in Folge ist der HSV jetzt bereits ungeschlagen. Gegen das Schlusslicht Eintracht Hildesheim hatte der HSV beim 41:29 (18:14)-Sieg nie ernsthafte Probleme zu überstehen. Die 6.525 Zuschauer in der Color Line Arena konnten besonders in der zweiten Hälfte einen spielerisch hervorragend aufgelegten HSV bestaunen. Zumindest bis zum morgigen Sonntag liegt der HSV mit 38:8 Punkten auf einem 2. Tabellenplatz.

Bester Torschütze der Hamburger war Roman Pungartnik mit zehn Toren. Bertrand Gille feierte nach seinem Muskelfaseriss ein erfolgreiches Comeback. Krzysztof Lijewski wurde aufgrund leichter Beschwerden im linken Knie geschont.  

HSV-Trainer Martin Schwalb begann mit Roman Pungartnik auf Rechtsaußen und Igor Lavrov auf der Spielmacherposition. Das Schlusslicht aus Hildesheim trat allerdings keineswegs wie ein Punktelieferant auf, schlug sich sehr wacker. Beim HSV war dagegen noch etwas Sand im Getriebe. Ungewohnt viele Lücken in der HSV-Defensive nutzten die Hildesheimer, um sich im Spiel zu halten. Bis zum 9:8 für den HSV hielt der Gast das Spiel offen. Dann warf Schwalb die grüne Karte zur Auszeit. Als Reaktion darauf nahm der HSV-Express Fahrt auf. Über 14:11 und 17:13 konnten sich die Hamburger bis auf 18:14 zur Halbzeit absetzen.

Auch in der zweiten Halbzeit brauchte der HSV Anlaufzeit, bis der Ball richtig lief. Eintracht-Torwart Nikolas Katsigiannis erwischte einen guten Tag und sorgte dafür, dass die Hamburger Führung nur langsam wuchs. Dennoch: die Gastgeber bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Jeder einfache Hildesheimer Fehler im Angriff wurde mit einem Gegenstoß bestraft. Schwalb wechselte jetzt munter durch, so dass alle Spieler Einsatzzeiten genossen.

Bei den Gästen machte sich langsam ein Substanzverlust bemerkbar. Im Angriff sollte nicht mehr viel gelingen. Der HSV drückte über die erste und zweite Welle sowie die schnelle Mitte aufs Tempo und schraubte das Ergebnis auf diese Weise in die Höhe. Überragender Akteur bei den Hamburgern war Roman Pungartnik mit insgesamt zehn Toren.    

Das mit Spannung erwartete Nordderby steht vor der Tür. Im nächsten Bundesligaspiel muss der HSV am Sonnabend, 17. März (15 Uhr, Color Line Arena), zuhause gegen die SG Flensburg-Handewitt antreten. Das Spitzenspiel wird live auf N3 übertragen.  

Stimmen zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Es gab heute einige Sachen, die mir nicht gefallen haben. Besonders in der ersten Halbzeit. Wir haben die Hildesheimer zu nah an unser Tor rangelassen. Viele Pässe sind in der Vorwärtsbewegung beim Gegner gelandet. Die Rückwärtsbewegung war auch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Das Positionsspiel im Angriff war dagegen O.K. In der zweiten Halbzeit hat sich das alles etwas relativiert. Die vielen Gegenstöße haben dann für einen guten Vorsprung gesorgt. Wir haben unsere Aufgabe so erfüllt, dass ich damit gut leben kann.“

Lars Walther (Trainer Eintracht Hildesheim): „Mit der ersten Halbzeit bin ich noch zufrieden. Leider haben wir im Angriff wie beinahe immer viele einfache Fehler gemacht. Mit der zweiten Halbzeit bin ich überhaupt nicht zufrieden. Mit vielen dummen Fehlern haben wir die Hamburger zu leichten Toren eingeladen.“

Spielstatistik

HSV Hamburg – Eintracht Hildesheim 41:29 (18:14)

HSV Hamburg: Stojanovic (11/1 Paraden, 1.- 42.); Sandström (6/2 Paraden, ab 42.); Pungartnik 10, Yoon 7/7, Souza 4, Hens 4, Jansen 4/1, Schröder 3, B. Gille 3, Ursic 3, G. Gille 1, Lavrov 1, Flohr 1, Knorr

Eintracht Hildesheim: Katsigiannis (13 Paraden, 1.- 49.), Vaskevicius (0 P., 49.- 60.),; Lakenmacher 7/2, Matovic 6, Hoffmann 4, Christophersen 4, Kabengele 3/1, Kasmauskas 2, Fetser 2, Tesch 1, Thiede, Gorpishin, Limberg, Nikolov, Boese

Siebenmeter: 8/8 – 3/6; (Christophersen scheitert an Stojanovic, Kabengele und Lakenmacher scheitern an Sandström)

Strafminuten: 8 – 10; (2x Knorr, Ursic, Yoon – 2x Matovic, Gorpishin, Limberg, Tesch)

Schiedsrichter: Martin Harms/Jörg Mahlich (Magdeburg/Stendal)

Zuschauer: 6.525 (Color Line Arena)

Spielfilm: 1:0 (2.), 2:2 (6.), 4:4 (9.), 6:5 (11.), 10:8 (17.), 14:11 (21.), 16:11 (25.), 17:13 (29.), 18:14 (30., HZ.), 22:17 (35.), 23:18 (37.), 26:19 (40.), 29:20 (46.), 33:21 (49.), 35:23 (51.), 36:24 (53.), 38:25 (54.), 40:28 (58.), 41:29 (60., EN).

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

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