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21.03.07 HSV schwimmt weiter auf Erfolgswelle

Der HSV bleibt auch im 21. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen. Mit dem 43:36 (22:16)-Sieg beim Wilhelmshavener HV untermauern die Hamburger ihren zweiten Tabellenplatz (42:8 Punkte). Der Auswärtserfolg des HSV war seit Mitte der ersten Halbzeit bereits absehbar, die Gastgeber konnten die Partie nur in den Anfangsminuten ausgeglichen gestalten.

In einer nicht ganz ausverkauften Wilhelmshavener Nordfrostarena war Kyung-Shin Yoon mit 8 Toren bester Hamburger Schütze. Mit seinem siebten Tor in der 56. Minute zum 40:33 zog der Südkoreaner in der ewigen Torschützenliste an Jochen Fraatz vorbei und steht nun mit 2.662 Treffern an Position Eins. Bei den Hausherren konnte sich Tobias Schröder mit 10 Treffern auszeichnen. HSV-Rechtsaußen Stefan Schröder wurde hingegen aufgrund einen Beckenprellung geschont.

Die Hamburger begannen mit ihrer gewohnten defensiven 6:0-Abwehr. WHV-Angreifer Tobias Schröder bereitete der HSV-Abwehr leichte Kopfschmerzen, die HSV-Deckung stand noch nicht aggressiv genug. Bis zum 7:7 (12.) konnten die Wilhelmshavener das Spiel offen gestalten. Dann setzte sich der HSV dank einer jetzt konzentrierteren Angriffsleistung und einem wieder einmal überzeugenden Per Sandström im HSV-Tor ab. Auch Pascal Hens’ Treffsicherheit nahm nach anfänglichen Schwierigkeiten zu. Und die zweite Welle der Gäste funktionierte jetzt nahezu einwandfrei. Fehler des HSV wussten die Gastgeber in dieser Phase nicht für sich zu nutzen. Beim 20:12 (26.) beherrschten die Hamburger die Partie. Einen Sechs-Tore-Vorsprung nahm der HSV mit zur Halbzeitansprache.

Nach dem Wechsel sorgten die Hamburger schnell für klare Verhältnisse. Nach 40 Minuten war der Vorsprung bereits auf zehn Tore gewachsen (31:21). Das Match war praktisch zu Gunsten des Tabellen-Zweiten entschieden. HSV-Trainer Martin Schwalb wechselte jetzt durch, gab dem zweiten Anzug vermehrt Spielanteile. Der HSV spielte jetzt mit Matthias Flohr auf Linksaußen, Bruno Souza, Igor Lavrov und Krzysztof Lijewski im Rückraum, Pungartnik auf Rechtsaußen sowie Thomas Knorr am Kreis.

Der HSV-Sieg geriet zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr. Näher als auf fünf Tore (38:33, 53.) schmolz der Vorsprung nicht mehr zusammen. Highlight der zweiten Hälfte war das Rekordtor von Kyung-Shin Yoon, der vier Minuten vor Abpfiff seinen 2.661 Bundesliga-Treffer erzielte. Der HSV fuhr einen völlig verdienten 43:36-Auswärtserfolg ein.  

Stimme zum Spiel

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Wir freuen uns über zwei sehr wichtige Auswärtspunkte. Anfangs war der WHV hervorragend taktisch auf uns ausgerichtet. Mir war unsere Abwehr nicht aggressiv genug. Nach der Auszeit haben wir dann besser ins Spiel gefunden. Gut hat mit unser dynamisches Spiel nach vorne und unsere Konzeptionen im Angriff gefallen. Wichtig war auch, dass heute alle Feldspieler zum Einsatz gekommen sind.“

Spielstatistik

Wilhelmshavener HV – HSV Hamburg 36:43 (16:22)

Wilhelmshavener HV: Weiner (9 Paraden, 1.- 36.), Meyer (3/1 P., 36.- 53.), Putera (2 P., 53.- 60.); Schröder 10/1, Hribar 7/1, Ljubanovic 5, Liniger 5, Habbe 4, Behrends 2, Rui 1, C. Köhrmann 1, Gylfason 1, Bonath, Katzirz

HSV Hamburg: Sandström (14/1 Paraden, 1.- 60.), Stojanovic (n.e.); Yoon 8/4, Hens 7, Pungartnik 6, G. Gille 5, Jansen 4, Flohr 4, Lijewski 3, Souza 3, B. Gille 3, Ursic, Knorr, Lavrov

Siebenmeter:2/4 – 4/5; (T. Schröder an die Latte, Liniger scheitert an Sandström – Yoon scheitert an Meyer)

Strafminuten: 2 – 4; (C. Köhrmann – Flohr, Souza)

Schiedsrichter: Lars Geipel/Marcus Helbig (Steuden/Landsberg)

Zuschauer: 2.250 (Nordfrostarena)

Spielfilm: 1:0 (1.), 2:1 (3.), 4:4 (6.), 5:4 (8.), 7:7 (12.), 11:8 (16.), 13:10 (19.), 15:11 (21.), 18:11 (23.), 19:12 (25.), 21:13 (27.), 22:14 (29.), 22:16 (30., HZ.), 24:18 (33.), 27:19 (36.), 29:21 (39.), 32:23 (42.), 34:25 (46.), 35:29 (49.), 38:31 (52.), 39:33 (54.), 40:33 (56.), 42:35 (59.), 43:36 (60., EN.)

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

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