Termine:

Ticket-Hotline

01805 / 969 000 666

(0,14 €/Min je Anruf aus dt. Festnetz / Mobilfunk max 0,42 €/Min)

12.03.08 HSV siegt beim VfL Gummersbach 35:31 (16:14)

Kyung-Shin Yoon warf gegen seinen Ex-Klub neun Tore

Der HSV Handball erkämpft sich einen 35:31 (16:14)-Sieg beim VfL Gummersbach. 9.727 Zuschauer in der Kölnarena sahen in der Partie der TOYOTA Handball-Bundesliga einen willensstarken HSV, der die verletzungsbedingten Ausfälle durch eine starke Teamleistung kompensierte. Johannes Bitter zeichnete sich durch 16 Paraden – darunter ein gehaltener Siebenmeter - aus. Erfolgreichster Torschütze für den HSV war Kyung-Shin Yoon mit neun Treffern, davon zwei per Siebenmeter. 

HSV variantenreich im Angriff

Vor 9.727 Zuschauern in der Kölnarena setzte sich der HSV schnell ab. Als die Hamburger mit 6:3 führten, nahm Gummersbachs Trainer Alfred Gislason eine frühe Auszeit (11. Minute). Nach dieser Unterbrechung hatten die Hamburger den Faden verloren und leisteten sich einige Fehler in der Abwehr. Der VfL konnte zum 6:6 ausgleichen (14.). In der Folge blieb die Partie ausgeglichen. Der HSV zeigte im Angriff eine engagierte Leistung, war aber in der Rückwärtsbewegung unkonzentriert. Diese kleine Schwäche nutzten die Gastgeber zu einigen schnellen Toren. Den Hamburgern waren die vielen verletzungsbedingten Ausfälle nicht anzumerken. Das Team von Trainer Martin Schwalb präsentierte sich variantenreich im Angriff. Iwan Ursic überraschte den VfL auf Linksaußen, und Krzysztof Lijewski übernahm die Spielmacher-Position. Zehn Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit konnte sich der HSV erneut absetzen. Zwei Treffer von Bertrand Gille sorgten für die 16:14-Halbzeitführung der Hamburger. Bertrand Gille und Krzysztof Lijewski waren mit jeweils vier Treffern die erfolgreichsten HSV-Torschützen im ersten Spielabschnitt.

Kyung-Shin Yoon mit neun Toren

In der zweiten Halbzeit kassierte der HSV die erste Zwei-Minuten-Strafe der Partie. Bruno Souza musste auf der Bank Platz nehmen (36.). In dieser Phase nahm Kyung-Shin Yoon an alter Wirkungsstätte das Heft in die Hand. Zwei Treffern in Unterzahl ließ er wenige Sekunden später einen weiteren folgen, so dass der HSV 23:20 in Führung ging (38.). Einmal noch bekam der VfL beinahe die Chance zum Anschlusstreffer. Beim Stand von 27:25 für den HSV lief Roman Pungartnik auf HSV-Keeper Johannes Bitter zu. Dieser konnte den Wurfversuch  des Ex-HSVers, der von Pascal Hens bedrängt worden war, parieren. VfL-Trainer Alfred Gislason forderte einen Siebenmeter für seinen Spieler und bekam stattdessen eine Zwei-Minuten-Strafe, die Robert Gunnarsson für ihn absitzen musste. Iwan Ursic erzielte dann das 28:25 (49.). Diesen Vorsprung ließ sich der HSV nicht mehr nehmen. Am Ende siegten die Hamburger dank einer starken Teamleistung mit 35:31. Keeper Johannes Bitter zeigte 16 Paraden, darunter ein gehaltener Siebenmeter. Erfolgreichster Werfer für den HSV war Kyung-Shin Yoon mit neun Toren, davon zwei per Siebenmeter. Damit baute der HSV Handball seinen Vorsprung auf den Viertplatzierten, HSG Nordhorn, in der Tabelle der TOYOTA Handball-Bundesliga aus. Die Generalprobe vor dem entscheidenden EHF Champions League-Spiel bei Portland San Antonio am Sonnabend, 15. März um 18.00 Uhr, ist geglückt.

VfL Gummersbach: Stojanovic (10 Paraden, 1.– 22., 35. – 60.); Fazekas (2 P., 22. - 35.); 
Ilic 7/1, Sigurdsson 6/1, Alvanos 5, Pungartnik 5, Krantz 3, Klev 2, Gunnarsson 2, Wagner 1, Jakobsson, Zahkarov, Rahmel, Jahn n.e.

HSV Hamburg: Bitter (16/1 Paraden); Sandström n.e.;  Müller n.e.;
Yoon 9/2, Hens 7, Souza 6, Lijewski 5, B. Gille 4, Lindberg 3, Ursic 1, Torgovanov, Schult n.e., Grimm n.e.

Siebenmeter:  2/3 – 2/2 (Bitter pariert gegen Sigurdsson)

Strafminuten:  1 – 4  (Gunnarsson (saß die Bankstrafe ab) – Souza, Torgovanov, B. Gille, Ursic)

Spielfilm: 0:1 (2.), 1:1 (3.), 2:2 (5.), 2:5 (8.), 3:6 (11.), 6:6 (14.), 6:8 (16.), 9:8 (18.), 9:9 (19.), 11:11 (21.), 11:14 (23.), 13:15 (27.), 14:16 (28.) – 15:16 (31.), 16:18 (32.), 20:22 (37.), 21:23 (40.), 23:25 (44.), 23:27 (46.), 25:27 (48.), 26:28 (50.), 28:30 (53.), 28:32 (56.), 29:33 (58.), 30:34 (59.), 31:35 (60.)

Die Bildergalerie zum Spiel finden Sie hier.

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Wir freuen uns sehr über die zwei Punkte. Von Spielbeginn an haben wir sehr engagiert gespielt und gute Lösungen im Angriff gefunden. Die Rückwärtsbewegung hat mir nicht gefallen. Wir waren in der Abwehr manchmal zu sorglos. Johannes Bitter hat uns mit tollen Paraden den Vorsprung gerettet. Wir haben fast die gesamte Spielzeit geführt und zum Schluss die Big Points gemacht. Wir sind sehr zufrieden bei einer tollen Mannschaft wie dem VfL die Punkte geholt zu haben.“

Christian Fitzek (Sportlicher Leiter HSV Hamburg): „Es ist fantastisch, wie das Team zusammen gewachsen ist. Man merkt, wie das Team von Tag zu Tag enger zusammenrückt. Das Spiel heute war die Krönung: Welche Leistung und Engagement die Mannschaft gezeigt hat. Kompliment an das Team und an den Trainer!“

Alfred Gislason (Trainer VfL Gummersbach): „Der HSV ist ein verdienter Sieger. Ich kann meiner Mannschaft keine großen Vorwürfe machen. Wir haben in der Abwehr zu ruhig begonnen und waren im Angriff zu zaghaft. Als wir dann besser ins Spiel gekommen sind, konnten wir es offen gestalten. Aus dem Rückraum haben wir deutlich weniger geboten als der HSV. Besonders in der zweiten Halbzeit haben wir Chancen ausgelassen. Johannes Bitter hat uns große Probleme bereitet.“ 

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 48 : 14 +122
4 Hamburg 47 : 17 +108
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

HSV-DAUERKARTE

Aktuelles video

Emotionaler Abschied von fünf Spielern

Mehr Videos auf hsvhandball.tv!

Newsletter Abo

Jederzeit über Neuigkeiten informiert bleiben mit unserem kostenlosen Newsletter.

Werde Fan auf Facebook!