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02.06.07 HSV verpasst knapp die Deutsche Meisterschaft

Packender konnte der Showdown in der Handball-Bundesliga nicht enden. Punktgleich mit dem THW Kiel läuft der HSV Handball nach 34. Spieltagen in den Bundesliga-Hafen ein. Die Deutsche Meisterschaft hat der HSV jedoch aufgrund der schlechteren Tordifferenz knapp verpasst.
Trotz eines souveränen 36:32 (21:18)-Auswärtssiegs beim Tabellen-10. Frisch Auf Göppingen feiern die Hamburger „nur“ die Vizemeisterschaft, da dem THW Kiel der Titel durch den Sieg über die HSG Nordhorn nicht mehr zu nehmen war. Der HSV feiert mit der Vizemeisterschaft, dem Europapokalsieg, der Teilnahme am Haspa Final Four und dem Supercupsieg aber dennoch seine erfolgreichste Saison in der Clubhistorie.
Vor knapp 4.000 lautstarken Zuschauern in der ausverkauften Göppinger Hohenstaufenhalle war Roman Pungartnik in seinem letzten Spiel für den HSV mit neun Treffern bester Torschütze.
Der HSV begann höchst konzentriert, legte sich bis Mitte der ersten Hälfte bereits ein beruhigendes Torepolster zu. Krzysztof Lijewski ersetzte den angeschlagenen Kyung-Shin Yoon im rechten Rückraum hervorragend. Der HSV dominierte die Partie durch sein schnelles Spiel. Grundlage dafür war eine sehr solide offensive Deckungsreihe. Zusätzliche Motivation gab zudem der Halbzeit-Zwischenstand aus Kiel, nach dem der HSV zur Pause Deutscher Meister war. Beim Seitenwechsel führten die Hamburger nämlich mit 21:18 und der THW Kiel lag mit der HSG Nordhorn gleichauf.
Auch nach dem Wechsel präsentierte sich die HSV-Mannschaft meisterhaft. Nach einem famosen Zwischenspurt von 19:21 bis auf 21:30 (40.) war die Partie praktisch zu Gunsten der Hamburger entschieden. In den letzten Minuten entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen. Der HSV verwaltete seinen Vorsprung äußerst souverän bis zum Schlusspfiff.
Hervorzuheben bleibt einmal mehr HSV-Torwartlegende Goran Stojanovic, der in den finalen 30 Minuten seiner Karriere mit 8 Paraden noch einmal eine sehr gute Leistung zeigte.
Stimme zum Spiel
Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „In der 2. Halbzeit sind wir relativ schnell davongezogen und haben dann das Spiel auch verdient gewonnen. Über die ganze Saison hat die Mannschaft hervorragenden Handball gezeigt und den Fans viel Freude bereitet. Darauf können wir stolz sein und in Zukunft aufbauen. Ich denke, wir haben ein schönes Saisonfinale erlebt und können alle sehr zufrieden sein.“
Bilder zum Spiel gibt es hier.
Spielstatistik
Frisch Auf Göppingen - HSV Hamburg 32:36 (18:21)
Frisch Auf Göppingen: Galia (3/1 Paraden, 1.- 39.), Shejbal (5 P., ab 39.); Kraus 7, Oprea 7, Michel 5/1, Schweikardt 4, Schöne 3, Rajkovic 2, Späth 2, Kneule 2/1, Dmytrusynski, Drobek, Manojlovic n.e.
HSV Hamburg: Sandström (4/1 Paraden, 1.- 30.), Stojanovic (8 P., 31.- 60.); Pungartnik 9/2, Hens 5, Flohr 5, B. Gille 4, G. Gille 4, Lijewski 4, Jansen 3/1, Souza 1, Knorr 1, Schröder, Yoon, Ursic n.e.
Siebenmeter: 2/3 – 3/4; (Schweikardt scheitert an Sandström - Jansen scheitert an Galia)
Strafminuten: 8 – 8; (Oprea, 2x Drobek, Rajkovic – Jansen, Lijewski, Flohr, Knorr)
Schiedsrichter: Matthias Dang/Thorsten Zacharias (Mainz)
Zuschauer: 3.976 (Hohenstaufenhalle Göppingen, ausverkauft)
Spielfilm: 1:0 (2.), 2:4 (5.), 4:6 (7.), 6:6 (12.), 6:9 (14.), 9:12 (17.), 10:14 (19.), 12:17 (24.), 15:20 (28.), 18:21 (30., HZ), 19:21 (31.), 19:24 (34.), 20:27 (37.), 21:29 (39.), 23:31 (41.), 25:32 (43.), 26:34 (46.), 28:35 (52.), 30:36 (52.), 32:36 (57., EN)
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