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19.09.07 HSV zieht souverän in dritte Pokal-Runde ein
In der vollbesetzten Lausitz-Arena gewann der HSV mit 35:18 (20:8)Der HSV Handball hat die dritte Runde des DHB-Pokals erreicht. Beim LHC Cottbus gab sich die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb in der mit 2.000 Zuschauern voll besetzten Lausitz-Arena keine Blöße und gewann souverän mit 35:18 (20:8). Nicht nur am Ergebnis war der Klassenunterschied zum Zweitligisten ablesbar. Vor allem mit dem schnellen Tempo der Hamburger konnte der LHC Cottbus nur phasenweise mithalten.
HSV sorgt in erster Hälfte für klare Verhältnisse
In den ersten Minuten trat lediglich der HSV in Erscheinung. Einerseits dominierte Keeper Per Sandström die Anfangsphase. Der schwedische Nationalspieler parierte in den ersten neun Minuten sämtliche Bälle der Gastgeber und sorgte mit dafür, dass der HSV mit 5:0 in Führung gehen konnte. Andererseits war Kyung-Shin Yoon Garant für diesen Vorsprung. Der Südkoreaner erzielte die ersten drei Treffer alle selbst und ließ bis zur Pause noch fünf weitere folgen. Erst in der zehnten Minute konnte der LHC den merklichen Respekt vor dem Europapokalsieger ablegen und ihr erstes Tor erzielen. Doch gegen das schnelle Spiel der Gäste fand der LHC Cottbus nur wenige Wege zum Erfolg. Vor allem im Angriff kamen die Gastgeber in Hälfte eins kaum zum Zuge und hatten bis zur Pause lediglich 8 Treffer auf der Habenseite. Die Hamburger hingegen spielten schnörkellos nach vorn und konnten einen 12-Tore-Vorsprung heraus arbeiten (20:8, 30. Min). Vor allem Yoon, der in den ersten 30 Minuten 8 Treffer erzielen konnte, stach aus dem Team des HSV heraus.
LHC Cottbus kann auch in Halbzeit zwei nicht mithalten
Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Gastgeber. In den ersten vier Minuten traf der LHC gegen den eingewechselten Jürgen Müller im HSV-Tor gleich viermal. In der Folge stand der Nachwuchskeeper seinem Kollegen Per Sandström allerdings in nichts nach. Beide Torhüter überzeugten mit 9 Paraden. So hielt der Aufwind der Gäste auch nicht lange an. Ab der 35. Minute dominierte der HSV wieder das Spiel und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. HSV-Coach Martin Schwalb setzte in den zweiten 30 Minuten vor allem die Spieler aus der zweiten Reihe ein. Neben Jürgen Müller bekam auch Jan Schult seine Spielzeit. Johannes Bitter, Pascal Hens, Torsten Jansen, Bertrand Gille und Hans Lindberg wurden hingegen geschont. Doch auch ohne die Fünf spielte der HSV das Spiel souverän zu Ende. In einer insgesamt fairen Partie stand es beim Schlusspfiff 35:18 für die Hamburger. Bester Werfer des Spiels war Kyung-Shin Yoon mit 9 Treffern, Bruno Souza erzielte 8 Tore.
LHC Cottbus: Simolka (9/1 Paraden, 1.-8., 23.-30., 45.-60.); Wilkosz (4 P., 8.-23., 31.-45.)
Reichmann 5/3, Möbius 5, Schepers 2, Wendlandt 2, Knispel 1, Michling 1, Sillanpää 1, Grobelny, Prokopzov, Robert, Chukhrov n.e., Varak n.e.
HSV Hamburg: Sandström (9 Paraden, 1.-30.); Müller (9/1 P., 31.-60.);
Yoon 9/3, Souza 8, Schröder 4, Jurecki 4, Flohr 3, Schult 2, Ursic 2, Lijewski 2, Torgovanov 1, Jansen n.e., Hens n.e., B. Gille, Lindberg n.e., Bitter n.e.
Siebenmeter: 3/5 – 4/6 (Grobelny an die Latte, Möbius scheitert an Müller – Simolka bleibt Sieger gegen Flohr und Schult)
Strafminuten: 3 – 1 (Wendlandt 2x, Knispel – Schult)
Spielfilm: 0:5 (8.), 1:5 (10.), 4:9 (17.), 5:17 (27.), 8:20 (30.) - 9:20 (31.), 12:22 (34.), 13:26 (40.), 16:29 (46.), 16:34 (55.), 18:35 (60.)
Bilder von der Partie in Cottbus gibt es hier.
Stimmen zum Spiel
Martin Schwalb: „Wir sind froh, dass wir ein Runde weiter gekommen sind. Vor allem in der ersten Halbzeit war ein Klassenunterschied zu sehen. Cottbus hatte extreme Probleme mit unserer Abwehr. Nach der Pause haben wir dann einige Fehler gemacht. Dennoch bin ich zufrieden und wünsche Cottbus viel Glück für den Rest der Saison.“
Stefan Schröder: „Wir haben von Anfang Gas gegeben und konstant auf einem Level gespielt. Man hat natürlich gemerkt, dass Cottbus richtig heiß war, und es ist nicht einfach, gegen solche Mannschaften zu spielen. Wir sind eine Runde weiter, das zählt. Jetzt konzentrieren wir uns auf Minden.“
Kyung-Shin Yoon: „Ich bin mit meiner Leistung heute zufrieden. Vor allem meine Schnelligkeit und Wurfgenauigkeit ist fast schon wieder bei 100%. Jetzt freue ich mich auf Minden und hoffe, dort an meine heutige Leistung anzuknüpfen.“
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