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28.12.08 Platz zwei nach 29:28-Sieg in Wetzlar!

Freut sich über Platz zwei zum Jahresabschluss: Bertrand Gille

Der HSV Handball setzt sich im letzten Spiel des Jahres 29:28 (16:17) bei der HSG Wetzlar durch. Mit dem Sieg schieben sich die Hamburger auf den zweiten Platz in der Tabelle der TOYOTA Handball-Bundesliga. Vor 4.412 Zuschauern in der Wetzlarer RITTAL-Arena lieferten sich die Mannschaften ein umkämpftes Spiel. Johannes Bitter parierte in der letzten Minute einen Siebenmeter von Sven-Sören Christophersen und sicherte dem HSV so den Sieg. Mit sieben Treffern war Marcin Lijewski bester Hamburger Werfer. Zum erfolgreichsten Torschützen der Partie avancierte Sven-Sören Christophersen mit 11/1 Treffern.

HSV mit knappem Rückstand in die Pause

Vor 4.412 Zuschauern in der ausverkauften RITTAL-Arena lieferten sich die HSG Wetzlar und der HSV Handball ein spannendes Spiel auf hohem Niveau. In der letzten TOYOTA Handball-Bundesligapartie des Jahres ging der HSV mit 5:2 in Führung (6. Minute). Dann kamen die Gastgeber besser in die Partie und drehten das Ergebnis: 14:11 hieß es in der 24. Minute. In der gleichen Minute löste Per Sandström Johannes Bitter im Hamburger Tor ab. Und auch auf Linksaußen und im linken Rückraum hatte HSV-Trainer Martin Schwalb Torsten Jansen und Arne Niemeyer durch Matthias Flohr und Pascal Hens ersetzt. Das zwischenzeitliche 16:14 (27.) glich Krzysztof Lijewski mit einem Doppelschlag aus (16:16, 29.). Mit dem letzten Treffer der ersten Hälfte sorgte Wetzlars Sven-Sören Christophersen für den 17:16-Halbzeitstand. Mit vier Toren war Marcin Lijewski erfolgreichster Hamburger Werfer im ersten Spielabschnitt.

Johannes Bitter hält Sieg fest

Die in der ersten Hälfte von Trainer Martin Schwalb vorgenommen Umstellungen begannen im zweiten Spielabschnitt, Wirkung zu zeigen. Die Abwehr wurde aggressiver. Trotzdem setzten sich die Gastgeber erneut mit drei Treffern ab (21:18, 37.). Während einer Zeitstrafe gegen Guillaume Gille zog die HSG dann auf 25:21 davon (44.). Der HSV kämpfte sich heran, und mit zwei Treffern in Folge glich Marcin Lijewski zum 26:26 aus (51.). Als Torwart Johannes Bitter, der den Platz zwischen den Pfosten in der 40. Minute erneut übernommen hatte, seinen zweiten Siebenmeter abwehrte, war der HSV endgültig in der Partie angekommen (52.). Das 28:27 durch Krzysztof Lijewski war die erste HSV-Führung in der zweiten Hälfte. In der Schlussminute besorgte Pascal Hens den Treffer zum 29:28 aus HSV-Sicht. Die HSG hatte durch Sven-Sören Christophersen noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch Johannes Bitter parierte den Siebenmeter des Rückraumspielers. Hamburgs Keeper wehrte dann auch noch die letzte HSG-Chance durch Avishay Smoler ab und sicherte dem HSV so den doppelten Punktgewinn. Durch den Sieg überwintern die Hamburger auf dem zweiten Platz der TOYOTA HBL-Tabelle. Mit sieben Treffern war Marcin Lijewski erfolgreichster Hamburger Torschütze. Bester Werfer der Partie war Wetzlars Sven-Sören Christophersen mit elf Toren, darunter ein Siebenmeter.


HSG Wetzlar: N.Weber (12 Paraden, 1.-60.); Geerke n.e.; Dellner n.e.;
Christophersen 11/1, Werum 5, Mraz 5, Michel 4, Schmidt 1/1, Smoler 1, Jungwirth 1, Salzer, Chalkidis, Allendorf n.e., P. Djordjic n.e., S. Weber n.e., Schneider n.e.

HSV Hamburg:
Bitter (7 P., 1.-24., 40.-60.); Sandström (1 P., 24.-40.);
M. Lijewski 7, Lindberg 6/6, Hens 4, B. Gille 3, K. Lijewski 3, Jansen 2, Lackovic 1, Flohr 1, Torgovanov 1, G. Gille 1, Schröder, Niemeyer, Grimm n.e., Grundsten n.e.

Siebenmeter:
2/5 – 6/7 (Bitter hält gegen Schneider,  2 x Bitter hält gegen Christophersen – Lindberg verwirft)

Strafminuten: 4 – 3 (2x Mraz, Schmidt, Werum – 2 x G. Gille, M. Lijewski)
 
Schiedsrichter: Jörg Mahlich / Martin Harms (Stendal/Magdeburg)

Spielfilm: 0:1 (1.), 1:1 (2.), 2:3 (4.), 2:5 (6.), 3:5 (7.), 4:6 (10.), 6:6 (12.), 6:7 (12.), 8:7 (14.), 8:8 (16.), 10:10 (19.), 12:10 (20.), 12:11 (21.), 14:11 (24.), 15:12 (26.), 16:13 (27.), 16:16 (29.), 17:16 (30.) -  18:16 (31.), 18:17 (32.), 19:18 (35.), 21:18 (37.), 21:19 (38.), 23:21 (42.), 25:21 (44.), 25:22 (45.), 25:24 (46.), 26:26 (51.), 27:27 (57.), 27:28 (59.), 28:28 (59.), 28:29 (60.)   

Stimmen zum Spiel: 

Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Da standen zu Beginn zwei Mannschaften auf dem Feld, die sich Weihnachtsgeschenke verteilt haben. Wetzlar kam besser ins Spiel und hat aggressiver gedeckt. So sind wir im Angriff unter Druck geraten. In der zweiten Hälfte habe ich eine verbesserte Mannschaft gesehen. In der letzten Viertelstunde haben wir in der Abwehr gut gearbeitet. Es tut uns gut, gewonnen zu haben. Wir haben uns den Sieg erkämpft. Ich weiß, dass es für Wetzlar eine bittere Pille ist. Wir hätten uns auch über ein Unentschieden nicht beschweren dürfen. Großes Kompliment an Johannes Bitter, der mit einer individuellen Leistung den letzten Wurf gehalten hat.“

Volker Mudrow (Trainer HSG Wetzlar): „Der HSV hat mit einem Tor gewonnen. Das ist das Einzige, was zählt. Ich könnte jetzt Sachen schön reden, aber übermorgen bleibt nur stehen, dass wir keine Punkte haben. Wir hatten es selbst in der Hand. Wir hätten die Siebenmeter verwandeln können. Wir müssen an diese Dinge verbessern, damit wir erfolgreich sind. Ich bin sehr enttäuscht.“

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 50 : 14 +127
4 Hamburg 49 : 17 +110
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

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