Termine:

Ticket-Hotline

01805 / 969 000 666

(0,14 €/Min je Anruf aus dt. Festnetz / Mobilfunk max 0,42 €/Min)

18.09.11 Zweiter Heimsieg gegen Eintracht Hildesheim

Dank 34:28 (15:13)-Erfolg gegen den Aufsteiger zurück in der Erfolgsspur

Der HSV Handball hat mit einem 34:28 (15:13)-Sieg gegen Eintracht Hildesheim zurück in die Erfolgspur gefunden. 8.645 Zuschauer in der O2 World Hamburg sahen eine ausgeglichene erste Hälfte, in der sich vor allem die Torhüter auf beiden Seiten auszeichnen konnten. Ab der Mitte der zweiten Halbzeit zog der HSV das Tempo nochmals an und entschied das Spiel gegen den Aufsteiger am Ende deutlich und verdient mit 34:28 für sich. Auf Seiten der Hamburger, die neben Oscar Carlén (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Michael Kraus (Innenbandriss) sicherheitshalber auch auf Marcin Lijewski (Sprunggelenk) verzichten mussten, war Blazenko Lackovic mit sieben Treffern der erfolgreichste Werfer des Nachmittags.

Ausgeglichene erste Hälfte

Der erste Treffer der Partie war den Gästen aus Hildesheim in der Anfangsminute vorbehalten, doch durch den zweiten Treffer von Pascal Hens übernahm der HSV beim 3:2 in der fünften Minute sofort die Führung. Dem 5:3 durch Domagoj Duvnjak (10. Minute) ließen allerdings die Gäste zwei Treffer folgen und konnten so beim Stand von 5:5 (13.) wieder ausgleichen, auch weil ein Versuch von Pascal Hens vom Pfosten an den Pfosten und wieder heraus sprang. Ab der 15. Minute wirkte auch Guillaume Gille, der in den letzten Spielen hauptsächlich in der Abwehr zum Einsatz kam, wieder im Angriff mit. Bis zum 9:9 (19.) fielen die Treffer abwechselnd auf beiden Seiten, bevor sich der Meister durch Tore von Blazenko Lackovic und Torsten Jansen in der 20. Minute erneut auf zwei Tore absetzen konnte (11:9). Zwei Hildesheim-Treffern zum letzten Ausgleich des Spiels ließen die Hausherren drei Treffer in Serie folgen und gingen so mit 14:11 (25.) in Vorlage. Bis zur Pause konnten die Gäste ihren Rückstand auf zwei Tore verkürzen und so ging es mit 15:13 aus Hamburger Sicht in die Kabinen. In den ersten 30 Minuten präsentierte sich der Meister zwar noch nicht in Bestform, aber dem Team war der unbedingte Siegeswille anzumerken. Exemplarisch dafür hechtete Blazenko Lackovic in der 29. Minute einem gehaltenen Ball von Dan Beutler hinterher und sicherte seinem Team so den Ballbesitz.

Durch  Einsatz und Beutler das Selbstvertrauen zurückgeholt

Der Einsatz stimmte auch in der zweiten Hälfte sofort. Hans Lindberg und Pascal Hens machten es Blazenko Lackovic nach, konnten die Bälle im Fallen aber nur zum Einwurf retten. Die ersten Spielminuten liefen dann zunächst wie in der ersten Hälfte. Dem HSV gelang es nicht, sich abzusetzen, und bis zur 39. Minute blieb es mit dem Spielstand von 21:19 bei der Hamburger Zwei-Tore-Führung. Erst durch den zweiten Siebenmetertreffer von Hans Lindberg (44.) konnte der HSV seine Führung erstmals auf vier Tore ausbauen (25:21). Durch Paraden von Dan Beutler, der bereits in Halbzeit eins das Tor gehütet hatte und ein guten Tag erwischte, und den sechsten Treffer von Pascal Hens baute der amtierende Meister seinen Vorsprung auf 27:21 (46.) aus. Durch einen ebenfalls gut haltenden Dennis Klockmann im Gäste-Tor verkürzte Hildesheim zwar auf 24:28 (51.), aber Blazenko Lackovic erkämpfte sich den Ball und erzielte mit seinem siebten Treffer das 29:24 (53.). Der Kroate war mit sieben Treffern am Ende auch bester Werfer des Spiels. Die letzten Minuten der Partie spielte der HSV souverän herunter und erzielte durch Stefan Schröder den verdienten 34:28 Endstand.

HSV Handball: Beutler (22 Paraden, 1.-60.); Bitter (für einen Siebenmeter eingewechselt);
Lackovic 7, Hens 6, Lindberg 5/2, Flohr 4, Duvnjak 3, Schröder 3, B. Gille 3, Vori 2, Jansen 1, G. Gille, Schliedermann n.e.

Eintracht Hildesheim: Klockmann ( 14 Paraden, 1.-60.); Schulz n.e.
Tzimourtos 5, Slundt 5, Jahns 5/3, Qvist 4, Hoffmann 3, Nikolov 2, Hribar 2, Flödl 1, Ivanko 1, Stojanovic, Weißbach n.e., v. Herrmanni n.e.

Siebenmeter: 3/4 – 3/3 (Lindberg scheitert an Klockmann)

Zeitstrafen: 1 – 1 (Flohr – Ivanko)

Schiedsrichter: Fabian Baumgart / Sascha Wild (Altenheim / Elgersweier)

Spielfilm: 0:1 (1.), 1:2 (3.), 2:2 (4.), 3:2 (5.), 5:3 (10.), 5:5 (13.), 7:7 (16.), 9:9 (19.), 11:11 (23.), 14:11 (25.), 15:13 (27.) - 16:14 (32.), 20:18 (37.), 22:20 (41.), 24:21 (43.), 27:21 (46.), 28:23 (50.), 30:25 (55.), 33:27 (59.), 34:28 (60.).

Stimmen zum Spiel:

Per Carlén (Trainer HSV Handball): „Wir haben heute einen guten Schritt nach vorne gemacht. Unser Ziel war es, mit viel Tempo zu spielen und viel zu wechseln – das hat heute gut funktioniert. Wir sind auf dem richtigen Weg und das ist, neben den zwei Punkten, heute das Wichtigste.“

Volker Mudrow (Trainer Eintracht Hildesheim): „Ich denke, der HSV hat heute verdient gewonnen, aber das konnte man auch erwarten, wenn ein Aufsteiger beim Meister spielt. Bis zum 20:21 konnten wir den HSV etwas ärgern, aber dann haben wir gesehen, wie schnell eine Mannschaft wie der HSV unsere Fehler bestraft.“

Martin Schwalb (Präsident HSV Handball): „Es war der zweite Sieg im zweiten Heimspiel. Die Mannschaft hat den kurzfristigen Ausfall von Marcin Lijewski gut kompensiert und es erneut gut gelöst, ohne Linkshänder im Rückraum zu spielen. Deshalb können wir vor allem mit den zwei Punkten zufrieden sein, hoffen aber natürlich, dass Marcin möglichst bald zurück kommt.“

Dan Beutler (Torhüter HSV Handball): „Hildesheim hat unheimlich viel geschossen. Das war ein Arbeitssieg für uns. Mit der Leistung können wir noch nicht zufrieden sein, aber wir müssen uns weiter reinbeißen. Wichtig sind erst mal die zwei Punkte und die haben wir heute geholt.“

Matthias Flohr (Linksaußen HSV Handball): „Das war ein Kampf-Spiel, keine Frage. Hildesheim hat sehr gut dagegen gehalten und wir haben sie niederringen müssen.“

Notizen zum Spiel:

  • Das Vorspiel gewann die Prominenten-Auswahl um HSV-Hauptgesellschafter Andreas Rudolph mit 42:18 gegen den Polizei SV Köln.
  • Torsten Jansen wurde vor dem Anpfiff von Präsidiumsmitglied Sven Hielscher für sein 350. HSV-Pflichtspiel geehrt. Der Linksaußen erhielt eine Magnum-Flasche Champagner.
  • Die A-Jugend des HSV Handball gewann ihr Bundesliga-Heimspiel mit 36:30 (17:15) gegen den 1. VfL Potsdam.

Tabelle

2 Flensburg-H. 53 : 11 +139
3 Berlin 50 : 14 +127
4 Hamburg 49 : 17 +110
5 R-N Löwen 44 : 20 +83
6 Magdeburg 39 : 27 +48

HSV-DAUERKARTE

Aktuelles video

Emotionaler Abschied von fünf Spielern

Mehr Videos auf hsvhandball.tv!

Newsletter Abo

Jederzeit über Neuigkeiten informiert bleiben mit unserem kostenlosen Newsletter.

Werde Fan auf Facebook!