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06.02.12 Sand im Getriebe – D-Jugend tut sich in Norderstedt schwer

Nach 40 mühsamen Minuten und mächtig Sand im Getriebe verbuchte die D-Jugend einen weiteren Sieg in der Hamburg-Liga. Durch den 33:26-Erfolg bei der HG Norderstedt verteidigte das Team von Frank Hamann und Robin Morgner seinen Platz im vorderen Mittelfeld.

In der Anfangsphase sahen die Zuschauer einen munteren Auftritt der HSV-Talente, die durch Jasper Nicolai und Caspar Baumann eine schnelle Führung vorlegten. Schon früh schlichen sich allerdings Schlafmützigkeiten in der Abwehr und ungenaue Pässe im Angriff ein, so dass die Gastgeber in ihrer kalten Heimhalle dran blieben. Einige HSV-Spieler waren anscheinend mit dem falschen Fuß aufgestanden und fanden überhaupt nicht ins Spiel und zu ihrer Leistung. So mussten sich die D-Jugendlichen für ihre 18:14-Pausenführung mächtig ins Zeug legen und in dieser Phase ihre körperliche Überlegenheit nutzen. Spielerisch lief am heutigen Tag nicht sehr viel zusammen.

Nach dem Seitenwechsel notierten Frank Hamann und Robin Morgner auf der Bank einige Verbesserungen. Die Abwehr agierte nun wieder aufmerksamer und holte einige Ballgewinne. Tommy Mack und Nikolai Swiedelsky netzten nach schnellen Gegenstößen zur 23:16-Führung ein. Im Angriff gelangen endlich genaue Anspiele und gute Bewegungen ohne Ball. So erhöhten die HSV-Youngsters ihren Vorsprung auf 29:20 und hatten damit die Vorentscheidung erzwungen. Statt aber in den Schlussminuten konsequent weiterzuspielen, ließen die Hamann-Schützlinge zu viele Aktionen der Gegner zu und verloren auch die Linie im Angriff. Dankend nahmen die Gastgeber die vielen „Geschenke“ an und verkürzten bis zum Schlusspfiff auf 33:26.

Am kommenden Wochenende empfängt die D-Jugend den Norderstedter SV in der Volksbank Arena. Anwurf ist am Sonntag um 12:30 Uhr.

Statistik:

Silas Baumann, Jonathan Wulf im Tor.

Julian Weiß, Konstantin Schröder, Tobias Gerber, Aaron Petersen, Filip Timarac, Moritz Atzenbeck, Caspar Baumann, Jasper Nicolai, Julius Lübbert-Rein, Benedict Hellwig, Tommy Mack und Nikolai Swiedelsky.